Bundesliga - 25 / 02 / 2023

VfL Potsdam mit Unentschieden in Coburg

Der 1. VfL Potsdam erspielte sich am heutigen Samstagabend beim Auswärtsspiel beim HSC Coburg vor 1647 Zuschauern ein 28:28 (15:19) Unentschieden und blieb damit im vierten Spiel in Folge ungeschlagen.

Anders als nach der verpatzten Anfangsphase unter der Woche gegen die Eulen Ludwigshafen startete der 1. VfL Potsdam diesmal wacher und konzentrierter ins Spiel. Die Mannschaft von Trainer Bob Hanning knüpfte sofort an die Leistungssteigerung der zweiten Halbzeit in Ludwigshafen an und ging schnell mit zwei Toren von Joshua Thiele und Max Beneke in Führung. In der siebten Spielminute gelang den Coburgern erstmals der Ausgleich zum 4:4. Es folgten schöne spielerische Aktionen auf beiden Seiten bis zum 8:8-Ausgleich in der 13. Spielminute. Danach nahmen die Adler das Spiel mehr und mehr in die Hand und gingen in einer Kombination aus erfolgreichem Angriff und stabiler Abwehr schnell wieder mit drei Toren in Führung.

Nachdem der HSC Coburg sein Überzahlspiel nicht nutzen konnte, und Tim Grüner erneut erfolgreich einen Siebenmeter einnetzte, nahm Coburgs Trainer Brian Ankersen in der 21. Spielminute beim Spielstand von 8:12 eine Auszeit. Auch danach waren die jungen Potsdamer die spielbestimmende Mannschaft. Die Gastgeber konnten zwei weitere Zeitstrafen nicht nutzen, um den Abstand zu verkürzen. Mit 15:19 ging es für beide Teams in die verdiente Halbzeitpause.

Die Coburger, die sich nach zwei Niederlagen in den vergangenen Ligaspielen viel vorgenommen hatten, starteten hochmotiviert in die zweite Hälfte und konnten ihre ersten Angriffe erfolgreich gestalten. Nach fünf Minuten erzielten sie den Ausgleich zum 19:19. Um den Spielfluss zu unterbrechen nahm Bob Hanning eine Auszeit, doch die Coburger gingen anschließend erstmals in diesem Spiel mit 20:19 in Führung. Auch in den folgenden Minuten konnten sie sich auf ihren Keeper Fabian Apfel verlassen, der im Zusammenspiel mit seiner Abwehr die Adler zum Verzweifeln brachte.

Während die Gelb-Schwarzen ihre Chancen in der Offensive nutzten und nach 45 Spielminuten auf 25:22 davonzogen, landeten die Adler mehrere Pfosten- und Lattentreffer und konnten auch das Überzahlspiel nach Zeitstrafe für Jan Schäffer nicht nutzen. Bob Hanning musste auch heute auf die erkrankten Spieler Vasilije Kaludjerovic und Josip Simic verzichten. Dadurch blieben dem Trainer weniger Optionen, am Ende der harten englischen Woche zu rotieren und frische Impulse zu setzen. Dafür konnte er auf den wieder voll einsatzfähigen Joshua Thiele setzen, der mit vier Toren vom Kreis zum Spielergebnis beitrug.

Kurz vor Spielende nahm Bob Hanning erneut eine Auszeit, um seine Jungs beim Stand von 28:25 auf die letzten Spielminuten einzustimmen. Mit Toren von Emil Hansson, Cyrill Akakpo und Moritz Sauter war Potsdam wieder dran und glich eine Minute vor Spielende zum 28:28 aus. Coburgs Trainer Brian Ankersen nahm eine Auszeit. Ein Lattenknaller von Fynn Herzig beendete den letzten Angriff der Coburger, und es blieb am Ende beim 28:28-Unentschieden.

„Wenn wir uns beide Halbzeiten anschauen, ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden geworden. Ich weiß genau, wie sich mein Trainerkollege jetzt fühlt, weil ich dasselbe am Mittwoch erlebt habe. Ich habe mit drei Toren mit meinen Jungs drei Minuten vor Schluss geführt und wir haben auch unentschieden gespielt. Das hat sich Scheiße angefühlt, von daher bin ich froh, dass sich das anders herum ein bisschen besser anfühlt“, erklärte Bob Hanning in der anschließenden Pressekonferenz.

Zum Spiel selbst zeigte er sich sehr mit der ersten Hälfte sehr zufrieden: „Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Tempospiel aufgezogen und viele gute Lösungen und viel Bewegung ins Spiel gebracht. In der zweiten Halbzeit kam gleich zu Beginn eine ganz unglückliche Phase, wo wir drei Bälle liegenlassen und aufgrund der Unsicherheit den Faden verlieren. In dem Moment kippt das Spiel, und uns fehlt in dieser Situation einfach die nötige Ruhe und Reife. Was die Mannschaft einmal mehr auszeichnet, ist, dass wir in der Lage sind, drei Minuten vor Schluss wiederzukommen. Im Moment sind wir ein bisschen wie eine Dramaqueen. Aber klar ist auch: Wir fahren nach Friesenheim und Coburg, und keine der Mannschaften hat uns geschlagen. Dafür muss ich den Jungs ein Kompliment ausrichten!“

Statistiken:

1.VfL Potsdam: Ludwig (6 Paraden), Ferjan (7 Paraden), Hansson (2), Beneke (6), Thiele (4), Nowak, Grüner (2/1), Akakpo (6), Urios Gonzalez, Fuhrmann (1), Günther, Sauter (5), Kühn, Langhoff (2), Kraus.

HSC 2000 Coburg: Jochens (1 Parade), Apfel (10 Paraden), Preller, Runarsson (2), M. Jaeger (6), Dettenthaler, Bis (2), Mund, Fuß (6), Ossowski (1), Herzig (3), Knauer (1), Schäffer (2), Schröder, Krone (5).

Nach den zwei Auswärtsbegegnungen in dieser Woche kann man die Adler am 4. März wieder in der heimischen MBS Arena anfeuern. Die Partie 1. VfL Potsdam gegen TSV Bayer Dormagen wird um 19 Uhr angepfiffen. Tickets sind im Ticketshop erhältlich. https://shops.ticketmasterpartners.com/vfl-potsdam 

Foto: svenja_stache

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