Verein - 25 / 01 / 2023

VfL Potsdam mit Jugendzertifikat 2023 mit Stern ausgezeichnet

Der 1. VfL Potsdam ist einer der 27 Clubs der LIQUI MOLY HBL und 2. HBL, die von der Handball-Bundesliga GmbH für ihre hochwertige Nachwuchsarbeit mit dem Jugendzertifikat 2023 ausgezeichnet wurden. Nach dem Wiederaufstieg in die 2. HBL erhielt Potsdam das Gütesiegel auf Anhieb mit Stern, eine besondere Leistung, auf die auch in der offiziellen Pressemitteilung explizit hingewiesen wurde. Insgesamt Elf Clubs, darunter auch dem Potsdamer Kooperationspartner Füchse Berlin, wurde das Jugendzertifikat 2023 mit Stern für herausragende Qualität im Bereich der Nachwuchsarbeit verliehen.

Ziel des bereits 2007 ins Leben gerufenen Gütesiegels ist die Sicherung der qualitativen und kontinuierlichen Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So werden durch HBL und Clubs für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen sichergestellt, unter denen sich junge Handballer zu Spitzenspielern und bestenfalls zu Nationalspielern entwickeln können.

„Diese Auszeichnung ist nach 10 Jahren Abstinenz in der höchsten Spielklasse des deutschen Handballs ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Entwicklung und Gestaltung der Jugendarbeit des VfL Potsdam“, freut sich Axel Bornemann, sportlicher Leiter und Jugendkoordinator des 1. VfL Potsdam. „Damit unterstreichen wir nicht nur die Wertigkeit und Entwicklung der European Handball Academy, sondern füllen sie tatsächlich mit Leben. In der gemeinsamen Kooperation mit den Füchsen Berlin, die ihre beeindruckende Serie in der Auszeichnung mit Stern fortsetzen können, bedeutet uns diese Auszeichnung sehr viel. Gleich im ersten Anlauf als einer von insgesamt elf Vereinen der 1. und 2. Bundesliga das Jugendzertifikat mit Stern zu erhalten, ist Belohnung und Ansporn zugleich.“

Die für das Jugendzertifikat in enger Zusammenarbeit mit den Clubs entwickelten vorgeschriebenen Bedingungen haben in diesem Jahr 16 Clubs der LIQUI MOLY HBL erfüllt. Aus der 2. Handball-Bundesliga werden die Leistungszentren von elf Clubs mit dem Gütesiegel dekoriert. Durch ihre erneute Auszeichnung mit Stern setzen die Füchse Berlin und die TSV Hannover-Burgdorf eine beeindruckende Serie fort: Seit Einführung des Jugendzertifikats mit Stern wurden die beiden Clubs in jedem Jahr mit besonderem Prädikat ausgezeichnet. Die SG Flensburg-Handewitt, der SC DHfK Leipzig, der SC Magdeburg und die MT Melsungen erhalten das besondere Gütesiegel zum fünften, Aufsteiger VfL Gummersbach zum vierten Mal in Folge. Und auch der THW Kiel verteidigte seine im letzten Jahr erstmals erhaltene besondere Auszeichnung.

Aus der 2. HBL dürfen sich der neben Aufsteiger 1. VfL Potsdam auch HC Empor Rostock und der TSV Bayer Dormagen mit einem Stern schmücken.

Mattes Rogowski, Leiter Sport und Lizenzierungsverfahren der Handball-Bundesliga GmbH: „Bei der WM in Polen und Schweden sieht man, wie wichtig eine gute Jugendarbeit ist. Fast alle Spieler des aktuellen Kaders haben die Leistungszentren unserer Clubs durchlaufen. Genauso wie die nachrückenden Talente der Juniorennationalmannschaft, die beim vergangenen Vier-Länder-Turnier herausragend gespielt hat.“

Die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga hat das Jugendzertifikat, teils mit besonderem Prädikat (siehe Stern bei Aufzählung), an folgende Klubs vergeben:

LIQUI MOLY HBL: Füchse Berlin*, MT Melsungen*, SG Flensburg-Handewitt*, SC DHfK Leipzig*, SC Magdeburg*, THW Kiel*, TSV Hannover-Burgdorf*, VfL Gummersbach*, Bergischer HC, FRISCH AUF! Göppingen, HC Erlangen, Handball Sport Verein Hamburg, Rhein-Neckar Löwen, TBV Lemgo Lippe, GWD Minden, TVB Stuttgart

2. HBL: HC Empor Rostock*, TSV Bayer Dormagen*, 1. VfL Potsdam*, HBW Balingen-Weilstetten, HC Elbflorenz Dresden, HSG Konstanz, SG BBM Bietigheim, ThSV Eisenach, TuSEM Essen, TuS-N Lübbecke, VfL Eintracht Hagen

Zum Jugendzertifikat

2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen. Die Clubs sprachen sich einstimmig für das anspruchsvolle Vergabeverfahren aus. Seit 2008 wird es an Profiklubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren entsprechend gute Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Club und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Mit der Vergabe für das Jahr 2023 wurde das Zertifikat zum 16. Mal verliehen.

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