Bundesliga - 08 / 09 / 2023

VfL Potsdam im ersten Auswärtsspiel gegen Elbflorenz Dresden gefordert

Zum 2. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga tritt der 1. VfL Potsdam am Montagabend auswärts auf HC Elbflorenz Dresden. Die Partie zwischen den Zweitligisten wird um 19.30 Uhr in der BallsportArena Dresden angepfiffen und ab 19.10 Uhr live auf Dyn übertragen.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit dem 31:30 Sieg gegen GWD Minden war die Mannschaft von VfL-Trainer Bob Hanning sichtlich erleichtert. „Ich bin richtig platt, aber total erleichtert. Das war ein sehr intensives Spiel, aber wir sind überglücklich, weil wir unbedingt gegen den Absteiger gewinnen wollten. Wie vor dem Mindenspiel werden wir uns jetzt gut auf Dresden vorbereiten. Wir wissen, Dresden ist ein starker Gegner, der auch körperlich sehr stark agiert, da müssen wir genauso spielen wie gegen Minden“, erklärt Moritz Sauter nach dem Heimsieg. „Ich bin nach wie vor sehr angetan von den Jungs. Das musst du so erstmal auf die Platte bringen. Ich bin wirklich zufrieden gewesen mit der Performance unter dem Druck und ich muss auch sagen, ich bin echt zufrieden gewesen mit der Stimmung in der Halle“, fasst VfL-Trainer Bob Hanning zusammen.

Auch der HC Elbflorenz Dresden konnte mit einem 30:26 Sieg gegen TV 05/07 Hüttenberg positiv in die neue Saison starten. Vergangene Saison landeten die Sachsen lediglich auf Platz 16 der 2. Handball-Bundesliga. Elbflorenz Dresden, die seit 2017 in der 2. Handball-Bundesliga spielen, konnte insgesamt sieben Neuzugänge verpflichten, die die Mannschaft zur neuen Spielzeit verstärken sollen. Auf der Kreisläuferposition stellte sich der HC mit Jonas Thümmler und Oliver Seidler nach den Abgängen unter anderem von Philip Jungemann und Leon Wellner neu auf. Seidler, der letzte Saison zu den torgefährlichsten Kreisläufern der Liga zählte, wird den Sachsen allerdings nicht zur Verfügung stehen, denn der 24-jährige verletzte sich im ersten Spiel gegen Hüttenberg am Knie und fällt somit mehrere Wochen aus. Auch die Trainerposition konnten die Sachsen erstklassig mit Andre Haber besetzen.

VfL-Trainer Bob Hanning reist mit einem breiten Kader nach Dresden. Lediglich Maxim Orlov und Mark Ferjan stehen dem 55-jährigen nicht zur Verfügung. „Mark Ferjan hat sich im Sprunggelenk die Bänder gerissen und ich gehe davon aus, dass er acht Wochen ausfallen wird. Somit steht er uns erstmal nicht zur Verfügung. Jetzt kommt das große Plus des Systems zum Tragen, denn jetzt haben wir wieder den nächsten U19-Nationaltorhüter mit Frederik Höler, der jetzt mit in unser Training eingestiegen ist. Du hast das Gefühl, er war schon die ganze Zeit dabei und auch vom Adaptieren und der Leistung überzeugt er. Dadurch gibt er Mark die Zeit, sich in Ruhe auf seine Genesung zu konzentrieren. Nach den acht Wochen wird Mark wieder kommen und Freddy das Jahr wie geplant in der 3. Liga weiterspielen. Wir werden die nächsten Wochen mit Lasse und Freddy als Torhüter in die Spiele gehen und da habe ich auch gar keine Sorge, dass das nicht funktioniert“, erklärt VfL-Trainer Bob Hanning die aktuelle Kadersituation.

Der VfL Potsdam kann sicherlich viele Angriffe und Torabschlüsse über den Rechtsaußen Lukas Wucherpfennig erwarten, denn der 28-jährige warf letzte Saison insgesamt 220 Tore, mit denen er auf Platz 5 der Torschützenliste landete. Seine Torgefährlichkeit zeigte Wucherpfenning bereits im ersten Spiel, denn dort traf der Rechtsaußen gleich neunmal bei zehn Versuchen. Ebenso wichtig wird die Dresdener Abwehrleistung zur Unterstützung von Torhüter Marino Mallwitz sein, der in der vergangenen Saison mit einer Quote von fast 30 Prozent gehaltener Würfe zu den besten Torhütern der Liga zählte.

VfL-Trainer Bob Hanning reist mit gutem Gefühl nach Dresden: „Ich fahr überall mit einem guten Gefühl hin, weil ich ja meine Mannschaft mit dabeihab. Natürlich haben wir letzte Saison ein unfassbar gutes Spiel in Dresden gemacht. Ich weiß noch ziemlich gut, wir haben Max Beneke abgegeben an die Füchse, wir hatten viele Verletzte und wir haben mit zwei Auswechselspielern gespielt. Eigentlich war das damals nicht lösbar und trotzdem hat die Mannschaft das unfassbar gelöst. Sie haben jetzt mit Andre Haber einen Erstligatrainer bekommen, der nochmal ein ganz anderes Spielsystem mitbringt. Wir zählen sie jedes Jahr auch irgendwie mit zur Aufstiegsreihe, auch wenn sie letztes Jahr nicht das abrufen konnten, was sie hätten leisten können. Das wird schon ein Fight, aber wir fahren natürlich auch dahin, um das Spiel zu gewinnen. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel und werden nicht stundenlang das System von Dresden analysieren. Das ist nicht unsere Philosophie, weil wir mit unseren jungen Spielern einfach besser werden wollen. Wir müssen in das Spiel finden und dann diese individuelle Stärke ausspielen und immer wieder im Spiel die richtigen Entscheidungen treffen.“

Das Spiel gegen HC Elbflorenz Dresden wird um 19.30 Uhr in der BallsportArena Dresden angepfiffen und ab 19.10 Uhr live bei Dyn zu sehen sein. Dyn - HC Elbflorenz 2006 - 1. VfL Potsdam

Foto: Sylvia Göres

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