Bundesliga - 30 / 08 / 2023

Sergej Gorpishin – die neue Nummer 23 beim 1. VfL Potsdam

Als alter Bekannter der 2. Handball-Bundesliga wechselte Sergej Gorpishin lediglich das Vereinstrikot. Schon jetzt ist klar: Auch abseits des Spielfeldes wird er jederzeit für gute Stimmung in der Mannschaft sorgen. Alina Pauly hat sich mit dem VfL-Neuzugang unter anderem über seine sportlichen Vorbilder, Trainingsgewohnheiten und den persönlichen Zielen unterhalten.

Der 25-jährige Sergej Gorpishin kommt für die Kreisläuferposition von den Eulen Ludwigshafen. Zu seiner alten Mannschaft, in der der gebürtige Erlangener „Slon“ genannt wurde, stieß Sergej wie er selbst sagt vorerst als Lückenfüller. Immer da, wenn er gebraucht wurde, konnte er sich aber mit der Zeit in das Team integrieren. „Bei uns gab es auch keine Rollenverteilung, also es gab den Kapitän und alle anderen“, gibt Sergej preis.

Der Kreisläufer hatte vor allem drei sportliche und persönliche Vorbilder, die für seine Entwicklung wichtig waren: „Zu Hamburg-Zeiten besonders Bertrand Gille und Hans Lindberg, vor denen wir immer mit unserer Jugendmannschaft in der Halle gespielt haben. Aber auch mein Vater, der mir natürlich immer zur Seite stand bei all meinen Fragen und Problemen, ist ein Vorbild für mich.“ Der 25-jährige hatte sich schon früh das Ziel gesetzt, Profihandballer zu werden, denn Fußballer wäre Sergej, wie er selbst mit einem Lachen sagt, nicht geworden.

Hast du eine(n) Lieblingstrainingsübung, Hasstrainingsübung und Trainingsbuddy?

„Koordinationsleiter (lacht). Nein, also am liebsten sind mir die Übungsformen im 6 gegen 6, wo wir spielerisch unser System im Angriff und in der Abwehr intensivieren. Eine meiner Hassübungen ist definitiv die Koordinationsleiter, gar keine Frage. Mein Trainingsbuddy ist bisher eigentlich immer Maxim Orlov gewesen.“

Wenn du kein Handballer geworden wärst, wärst du jetzt…?

„Das ist schwierig zu beantworten, weil ich eigentlich immer Profihandballer werden wollte. Dadurch bin ich umso mehr froh, dass ich diesen Weg gehen darf. Was ich auf jeden Fall nicht geworden wäre, ist Fußballer, denn das würde in die Hose gehen.“ (lacht)

Welche Eigenschaften beschreiben Dich am besten?

„Humorvoll, diszipliniert, ehrgeizig.“

Was würdest Du sagen ist deine größte Eigenart oder Macke?

„Wenn ich mir was in den Kopf setze, dann will ich das auch so schnell wie möglich durchsetzen, was manchmal vielleicht auch zu viel ist. Hier kann man auch sagen, dass ich versuche, den ′goldenen Punkt′ bei Mark Ferjan zu finden, einem unserer Torhüter. Denn bei Mark ist es so, wenn er sich aufregt, haben alle anderen umso mehr Spaß dabei.“

Wenn Du ein Tier wärst, welches wärst Du und warum?

„Das erste was mir einfällt: Elefant, glaube ich. Irgendwo in Afrika einfach spazieren die ganze Zeit und von allen in Ruhe gelassen werden. Das wäre genau meins.“

Was sind deine persönlichen Ziele und deine Ziele mit dem Verein?

„Ich möchte nicht nur sportlich, sondern auch als Person hier wachsen und zunehmend mehr Verantwortung übernehmen. Da ich viel rumgekommen bin, kann ich den anderen auch ein bisschen Input geben, aber ich bin auch ein sehr offener Mensch, der gleichzeitig von allen anderen lernen möchte. Mit dem Verein möchte ich einfach so weit wie möglich oben stehen.“

Foto: Jan Günt

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