Nationalmannschaft - 28 / 01 / 2024

Platz 4: Deutschland verabschiedet sich ohne Medaille vom Heim-Turnier

Am heutigen Sonntag um 17.45 Uhr startet das letzte Spiel dieser Europameisterschaft zwischen den beiden Top-Teams Frankreich und Dänemark. Die deutsche Mannschaft spielte in der Partie um 15 Uhr bereits um den dritten Platz – und das Direktticket für Olympia. Am Ende reichte es nur für ein 31:34 (12:18) gegen Schweden. Das Team um Juri Knorr verabschiedet sich damit ohne Medaille vom Turnier im eigenen Land.

Dabei starteten die Jungs von Trainer Alfred Gislason hoch motiviert in das Spiel. Klares Ziel: Die Bronze-Medaille. Doch die angriffslustigen Schweden machten es ihnen immer wieder schwer. In der 21. Minute führten die Skandinavier bereits mit sechs Toren (13:7) und konnten diesen Vorsprung in der 34. Minute sogar auf acht Treffer ausbauen. Die DHB-Auswahl blieb zwar dran und konnte den Rückstand sechs Minuten vor Abpfiff zunächst auf zwei Tore verringern. Drehen konnten sie die Partie aber nicht mehr. Die Schweden sicherten sich mit drei Treffern Vorsprung den Sieg und damit den dritten Platz dieser EM.

„Die Enttäuschung über das Ergebnis überwiegt gerade“, sagte Kapitän Johannes Golla nach dem Spiel im ARD-Interview. Es habe einfach zu viele Schwachstellen gegeben. Trainer Alfred Gislason sprach mit Blick auf die Gesamtleistung der Mannschaft dennoch von „wichtigen Schritten“, die in dieser EM gemacht wurden.

Die Bilanz der Mannschaft fällt nach dem Heim-Turnier tatsächlich positiv aus: Nach einer starken Vorrunde, in der sich die DHB-Auswahl lediglich Frankreich geschlagen geben musste, zogen sie als Gruppenzweiter in die Hauptrunde ein, wo sie einen 26:24-Sieg gegen die Isländer einheimsen konnten. Nach einem weiteren Sieg gegen Ungarn löste die Nationalmannschaft vorzeitig das Ticket für das EM-Halbfinale. Dort mussten sie sich schließlich den starken Dänen geschlagen geben: Am Ende kamen sie über ein 26:29 nicht hinaus. Die Leistung der Deutschen während des Turniers macht dennoch Hoffnung für die Zukunft dieser jungen Mannschaft.

In dieser dürfte auch Füchse-Spieler Nils Lichtlein eine wichtige Rolle einnehmen. Für den 21-Jährigen war das Turnier ohnehin ein Besonderes. Mehrfach konnte er sein Talent bei den Partien der A-Nationalmannschaft unter Beweis stellen. Und VfL Potsdam-Talent Elias Kofler war dank einer Nachnominierung Teil des kurzzeitigen Handball-Märchens der Österreicher, die für viele eine der positiven Überraschungen der EM waren. Bereits vor Anpfiff hat die EHF das All-Star-Team veröffentlicht: Darin finden sich mit Spielmacher Juri Knorr und Andreas Wolff auch zwei deutsche Spieler wieder.

Das Endspiel Frankreich gegen Dänemark wird um 17.45 Uhr angepfiffen und bei DYN sowie ARD übertragen.

Foto: Sascha Klahn

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