Bundesliga - 22 / 12 / 2023

Mit breiter Brust in die Weihnachtsspiele

Nach einer erfolgreichen und überzeugenden Hinrunde steht der 1. VfL Potsdam nach zuletzt 14 Spielen ohne Niederlage auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Handball-Bundesliga und geht mit breiter Brust in die beiden Weihnachtsspiele. An diesem Samstag, den 23. Dezember 2023, trifft das Team von Trainer Bob Hanning zunächst im ersten Rückrundenspiel auswärts auf die GWD Minden. Das Spiel wird um 19:30 Uhr angepfiffen und live auf Dyn übertragen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember, geht es im Ostderby ab 17:30 Uhr in der heimischen MBS Arena gegen HC Elbflorenz Dresden. Tickets für diese von CASADA präsentierte Partie sind im Ticketshop erhältlich: VfL Potsdam (ticketmasterpartners.com)

Vor allem letztere Partie ist ein besonderes Spiel für Team, Trainer, Betreuer und Fans gleichermaßen, denn die Jungs des 1. VfL Potsdam hoffen an Weihnachten nicht nur auf besonders zahlreiche Unterstützung der Fans, sondern freuen sich mit Spannung auf die Revanche. Die zu Saisonbeginn 33:27 verlorene Partie in Dresden war nur eine von zwei Niederlagen, die der VfL bisher kassierte. Acht ihrer insgesamt zehn Siege erspielten sich die Dresdner zuhause. Dem gegenüber stehen sieben Niederlagen, weshalb die Sachsen die Hinrunde auf Tabellenplatz sechs beendeten.

„Elbflorenz hat eine Bundesligamannschaft auf Platte stehen. Da waren wir im Hinspiel chancenlos und müssen jetzt mal schauen, ob wir näher an die Mannschaft kommen können, als wir letztes Mal waren. Das Team zählt für mich in jedem Fall mit zu den Aufstiegskandidaten“, erklärt VfL Trainer Bob Hanning.

Zuvor jedoch steht bereits an diesem Samstagabend das Auswärtsspiel gegen GWD Minden an. Die Adler hatten dem Erstligaabsteiger aus Westfalen im ersten Spiel der Saison mit 31:30 die erste von bisher 11 Niederlagen zugefügt. Der hochgehandelte Wiederaufstiegskandidat befindet sich nach der Hinrunde auf dem 14. Tabellenplatz und möchte nach zuletzt verlorenen Partien gegen Dormagen und Nordhorn beim Weihnachtsspiel in der Kreissporthalle Lübbecke wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

„Ich habe vor Minden den größten Respekt. Das mag tabellarisch vielleicht anders aussehen, aber inhaltlich ist das eine sehr gute Mannschaft, die sich mit Niclas Heitkamp nochmal zusätzlich verstärkt hat. Mit Malte Semisch haben sie einen in der Bundesliga begehrten Torhüter, der auch schon bei den Füchsen gespielt hat, und verfügen auch über zwei guten Außen, beispielsweise U21 Weltmeister Florian Kranzmann. Sie haben eine stabile Abwehr und zuletzt bis auf Dormagen immer knapp verloren. Deshalb rechne ich damit, dass sie mit unglaublichem Druck auf uns stoßen werden, weshalb es eine ganz schwierige Aufgabe für uns wird“, blickt Bob Hanning voraus.

Hanning, der in der Weihnachtszeit nicht auf Weihnachtsklassiker wie ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘ verzichten möchte, weiß, dass diese Weihnachtsspiele etwas ganz Besonderes sind. „Für uns ist jedes Spiel besonders, aber bei diesen Weihnachtsspielen geht es auch darum, den Fokus auf Handball nicht zu verlieren. Das ist sicherlich anders, wenn man in einem ‚normalen‘ Job ist und jetzt einfach mal loslassen kann. Das können die Jungs nicht. Sie müssen im Kopf, aber auch sportlich im Körper die Spannung aufrechterhalten. Deswegen fahren wir am Tag vor dem Minden-Spiel wie gewohnt ins Hotel und treffen uns auch am 25. abends im Hotel in Potsdam, um im Abschlusstraining den Fokus auf das Spiel zu legen“, erklärt der 55-Jährige.

Für Elias Kofler, der sich im letzten Heimspiel mit acht Treffern den Frust über die Nichtnominierung für das EM-Team Österreichs von der Seele spielte, wird es dieses Jahr ein ganz besonderes Weihnachtsfest: „Normalerweise gibt es bei uns in der Familie schon traditionelle Bräuche, aber da mich meine Eltern diesmal in Berlin besuchen kommen, wird es dieses Jahr anders. Meine Eltern gucken sich am 23. schon das Spiel in Minden an, ehe wir Weihnachten zusammen in Berlin verbringen. Am 26. schauen sie noch unser Heimspiel gegen Dresden, und danach fahren wir zusammen zurück nach Wien“, erzählt der 23-jährige Österreicher.

Auch Teamkollege Sergej Gorpishin freut sich auf den handballfreien Heiligabend: „Bei uns in Russland ist eigentlich Silvester wichtiger als Weihnachten. Ich habe aber eingeführt, dass wir ,deutsche Weihnachten‘ feiern. Dann gibt es am 24. immer bei uns Ente, Klöße und Rotkohl. Wir sitzen zusammen und geben uns die Geschenke, weil die Kinder immer nicht so lange warten können. Ansonsten stehe ich total auf kitschige Weihnachtsfilme.“

Das Spiel der Adler gegen GWD Minden wird am Samstagabend um 19:30 Uhr angepfiffen und live auf Dyn übertragen. Dyn - GWD Minden - 1. VfL Potsdam

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember, geht es im Ostderby ab 17:30 Uhr in der heimischen MBS Arena gegen HC Elbflorenz Dresden. Tickets für diese Partie sind im Ticketshop erhältlich: VfL Potsdam (ticketmasterpartners.com)

Foto: Sylvia Göres

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