Verein - 05 / 07 / 2023

„Gemeinsam statt einsam“ – Fortbildungen während der U21 WM in Berlin

Während die Junioren-Nationalmannschaft des DHB in Berlin um den Einzug ins WM-Finale spielte, veranstalteten der Handballverband Brandenburg, der Handballverband Berlin und die Deutsche Handballtrainervereinigung im Rahmen der U21-Weltmeisterschaft insgesamt drei Fortbildungen.

Widmete sich die erste in Potsdam dem Kinderhandball und damit der Basis , verfolgten mehr als 80 Interessierte während der Viertelfinalspiele am vergangenen Donnerstag, wie Fabian Lüdke und Alexander Haase die WM-Begegnung Ungarn gegen Kroatien live analysierten. Sie stellten während der laufenden Partie Videomaterial zusammen und zeigten und analysierten in der Halbzeit wichtige Spielsequenzen, die im oberen Leistungsbereich in eben jenen Halbzeitunterbrechungen ebenso gezeigt werden.

Knapp 60 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie mehr als 40 Trainerinnen und Trainer nahmen dann am vergangenen Samstag an einer Veranstaltung teil, die unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“ bereits die vierte ihrer Art war. Diese während eines Handballspiels immer wieder auftretenden Spannungsfelder wurden teilweise gemeinsam, aber eben auch getrennt voneinander beleuchtet. Jutta Ehrmann-Wolf, die Leiterin des Deutschen Schiedsrichterwesens, gab zu Beginn allen Zuhörern einen anschaulichen Einblick, wie es um die Situation der Referees in Deutschland bestellt ist.

Auf Trainerseite agierten der frisch gebackene deutsche B-Jugendmeister Fabian Lüdke aus Berlin und der ehemalige Co-Trainer der deutschen Handballnationalmannschaft, Alexander Haase. Die Schiedsrichterseite wurde durch das brandenburgische Topgespann Lukas und Robert Müller sowie den ehemaligen Eliteschiedsrichter und heutigen Schiedsrichtercoach Marc Fasthoff überaus unterhaltsam begleitet.

Während sich die Schiedsrichter vornehmlich dem Thema Körpersprache widmeten, analysierten Lüdke und Haase das erste Halbfinale zwischen Ungarn und Island live. Mit Beobachtungsaufgaben zur Trainer-Schiedsrichter-Kommunikation wurden anschließend alle Teilnehmer ins Halbfinale Deutschland gegen Serbien geschickt. Diese Aufgaben wurden wiederum mit Videoszenen direkt aus dieser Begegnung unterlegt, und in einem abschließenden gemeinsamen Trainer-Schiedsrichter-Talk waren sich alle Beteiligten einig, dass Veranstaltungen wie jene helfen, dass die Zukunft des deutschen Handballs nach dem Finaleinzug der deutschen Mannschaft nicht nur rein sportlich, sondern auch auf Seiten der Unparteiischen gut aussehen könnte.

Foto: Sylvia Göres

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