Bundesliga - 24 / 05 / 2024

Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt: VfL Potsdam sichert sich Meisterschaft im Spiel gegen Hamm

Der 1. VfL Potsdam ging am heutigen Freitagabend mit zwei Punkten aus der Heimpartie gegen den ASV Hamm-Westfalen – und sicherte sich damit neben dem Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga auch noch den Meistertitel in der 2. Handball-Bundesliga. Am Ende siegten die Adler in der ausverkauften MBS Arena mit 38:28 (19:16). Bester Torschütze der Potsdamer war Max Beneke mit elf Treffern. Mark Ferjan überzeugte mit 16 Paraden. Trainer Bob Hanning, der an diesem Freitag von der HBL auch noch als „Trainer der Saison“ ausgezeichnet wurde, bedankte sich nach der Partie bei der Mannschaft. „Ich bedanke mich bei euch allen für euer Vertrauen. Wir werden weiter Gas geben!“

Die Adler mussten am Freitag auf Lasse Ludwig verzichten, der derzeit für die Füchse Berlin im Einsatz ist. Die verletzungsgeplagten Gäste reisten ebenfalls mit einem dezimierten Kader an, wollten aber „mehr als nur gegnerisches Beiwerk“ sein, wie sie vorab erklärten.  

Beide Mannschaften gingen dann auch mit viel Druck und Motivation in diesen vorletzten Spieltag der Saison. Der erste Treffer des Abends ging auf das Konto der Gäste, Max Beneke legte aber doppelt nach und brachte die Potsdamer nach knapp drei Minuten in Führung. Nach einem Block von Mark Ferjan traf dann auch noch Kapitän Karl Roosna, für den die Partie das letzte Heimspiel für die Potsdamer war, und erhöhte auf 4:2. Die Westfalen gaben sich aber ebenfalls kämpferisch und konnten immer wieder an die Potsdamer rankommen. Dank einiger Paraden von Mark Ferjan und weiterer Tore von Josip Simic stand es nach rund 15 Minuten dennoch 10:8 für die Gastgeber.

In den verbleibenden 15 Minuten der ersten Hälfte ging es ebenso temporeich zu, wie die erste Hälfte begonnen hatte. In seiner ersten Auszeit der Partie schwor Bob Hanning sein Team auf die verbleibenden 13 Minuten der ersten Halbzeit ein. In denen waren es weiterhin die Adler, die den Ton angaben, angeführt von Adler-Kapitän Karl Roosna, der in der ersten Hälfte gleich viermal einnetzte. Kurz vor der Pause, in die sich beide Teams mit einem 19:16 verabschiedeten, machte Bob Hanning noch Gebrauch von seiner zweiten Auszeit.

Die zweite Hälfte begann so, wie die erste geendet war: Mit einem Tor aufseiten der Adler. Elias Kofler und Max Beneke sorgten weiter für Tempo und Druck nach vorne. Und das zeigte sich bald im Ergebnis: Beim Stand von 23:17 nahm Hamm-Coach Michael Lerscht sein erstes Time-Out. Kurz darauf nutzte Marvin Siemer die Unterzahl der Gäste und ein leeres Tor zum 24. Treffer der Potsdamer. Für die Gäste wurde es immer schwerer, die Abwehr der Adler zu durchbrechen, auch weil ein starker Mark Ferjan kaum einen Ball durchließ. Am Freitagabend kam aber auch noch einmal Blaz Voncina zum Einsatz, der in der kommenden Saison als Torwart-Trainer für die Potsdamer und nicht mehr zwischen den Pfosten tätig sein wird.

Mit acht Toren Vorsprung leiteten die Adler die letzten 15 Minuten dieser Partie ein. Moritz Sauter erhöhte noch auf neun Treffer. Zehn Tore Rückstand bewegten Lerscht schließlich dazu, seine zweite Auszeit zu nehmen. Es blieb aber weiterhin bei dem komfortablen Vorsprung (35:25 in der 54. Minute) für den VfL. Bevor die letzten fünf Minuten dieses Heimspiels angebrochen waren, stimmte Bob Hanning sein Team noch einmal auf die verbleibende Zeit ein. Und die Halle sorgte ebenfalls für Stimmung und feierte den Einsatz von Marko Katic, Ole Schramm und Blaz Voncina, dem sogar noch ein Tor gelang. Getragen von dieser Stimmung belohnten sich die Adler mit einem 38:28-Sieg – und dem Zweitligameistertitel.

Stimme nach dem Spiel:

Bob Hanning, Trainer 1. VfL Potsdam: „Als ich hier als Trainer angefangen habe, habe ich gesagt, wir machen es hier richtig oder gar nicht. Wir haben es in den vergangenen Jahren geschafft, in Potsdam Vorbilder für die Jugend zu schaffen. Außerdem möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die das hier alles möglich gemacht haben, die uns geholfen haben, diese Mannschaft erfolgreich zu machen. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben! Eine solche Mannschaft, wie diese Truppe hier, habe ich bislang noch nie trainieren dürfen. Vielen Dank an euch!“

Statistiken:

1. VfL Potsdam: Voncina(1 Parade/1 Tor), Ferjan (16 Paraden); Hansson, Schramm, Simic (7), Siemer (5), Beneke (11), Kofler (2), Thiele, Nowak (2), Orlov (1), Gorpishin, Roosna (6), Fuhrmann, Sauter (3), Katic,

ASV Hamm-Westfalen: Hertlein, Colodeti (6 Paraden); Huesmann (6), Fuchs, Scheerer (1), Artmeier, Schulze, Sterba, Zintel (6), Haunold (1), Bornemann, Dayan (7), Stüber (3), von Boenigk (4)

Nach dem heutigen Heimsieg geht es für die Potsdamer zunächst für einige Tage in die Sonne, bevor am 1. Juni das letzte Spiel dieser Saison in Hüttenberg ansteht. Anpfiff der Partie gegen den TV 05/07 Hüttenberg ist um 18 Uhr, die Live-Übertragung bei Dyn startet um 17.50 Uhr.

Foto: Sylvia Göres

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