Bundesliga - 09 / 10 / 2023

Der VfL Potsdam punktet gegen Aufsteiger Vinnhorst

Der 1. VfL Potsdam gewann am heutigen Montagabend mit 22:31 (10:12) das nächste Auswärtsspiel gegen den TuS Vinnhorst. Damit erzielte die Mannschaft von Trainer Bob Hanning den dritten Sieg in Folge und behauptet sich weiter in der oberen Tabellenhälfte. Bester Torschütze des Spiels war Max Beneke mit 13 Treffern. Ebenfalls in ausgezeichneter Form präsentierte sich Potsdams Torwart Lasse Ludwig, der mit 14 Paraden glänzte.

Beide Teams starteten hochmotiviert in den Montagabend. Zwar konnten die Gastgeber als Aufsteiger bisher noch keinen Sieg einfahren, scheiterten zuletzt aber nur denkbar knapp mit 30:31 gegen Ligaprimus ASV Hamm-Westfalen. Die Potsdamer waren entsprechend gewarnt.

Nachdem Lasse Ludwig zunächst den Siebenmeter von Matthias Hild parierte, brachte Nils Fuhrmann die Adler mit 0:1 in Führung. In der Folge war es ein ausgeglichener, wenn auch von zahlreichen Unkonzentriertheiten gezeichneter Spielbeginn auf beiden Seiten, und im Unterzahlspiel gingen die Gastgeber in der achten Spielminute erstmals mit 4:3 in Führung. Die Adler hingegen ließen im Angriff immer wieder Bälle liegen und trafen zwischenzeitlich fünf Minuten überhaupt nicht.

Nachdem sie sich durch Tore von Elias Kofler und Cyrill Akakpo einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeitet hatten, nahm Bob Hanning beim Spielstand von 6:8 (19‘) seine erste Auszeit. Es gelang den Adlern in der Folge zwar nicht, sich weiter abzusetzen, aber da Max Beneke allein dreimal erfolgreich von der 7-Meter-Linie traf, gingen sie mit 10:12 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte steigerte der 1. VfL Potsdam direkt seine Angriffseffektivität und baute durch Tore von Josip Simic und Max Beneke seinen Vorsprung auf 10:14 auf. Da auch die Adler-Abwehr sicher stand und Torwart Lasse Ludwig wie schon in der ersten Hälfte glänzte, gerieten die Niedersachsen vor heimischem Publikum ordentlich unter Druck. Und so verwunderte es nicht, dass Trainer Davor Dominikovic bereits in der 35. Spielminute eine Auszeit nahm und von seinem Team mehr Aggressivität im Angriff forderte.

Doch das fruchtete nicht wirklich. Im Gegenteil. Die Adler erspielten sich zwischenzeitlich einen Sechs-Tore-Vorsprung (11:17), den sie nur kurzzeitig leicht einbüßten als sie wegen Zeitstrafen gegen Elias Kofler und Cyrill Akakpo in doppelte Unterzahl gerieten. In der 40. Spielminute stand erstmals für den VfL der Österreichische Nationalspieler Marko Kadic auf der Platte, den der 1. VfL Potsdam kurzfristig für die vakante Position im linken Rückraum verpflichten konnte. Der 22-jährige ist vom spanischen Erstligisten Ademar León nach Potsdam gewechselt.

Eine Viertelstunde vor Spielende nahm Bob Hanning seine zweite Auszeit (18:21) und schwor seine Truppe darauf ein, weiter bei sich und dem zuvor erarbeiten Matchplan zu bleiben. Die Adler bestimmten weiter das Spiel, trafen durch Max Beneke und Josip Simic zum 18:23 und kassierten erst sechs Minuten später einen Gegentreffer durch Melf Hagen. In der 54. Spielminute (20:26) nahm TuS-Trainer Davor Dominikovic erneut eine Auszeit und setzte in der Folge auf Manndeckung, um Ballverluste und schnelle Tempogegenstöße zu provozieren.

Die Adler ließen sich davon nicht beirren, sondern waren im Angriff weiter erfolgreich. Fünf Minuten vor Spielende schwor Bob Hanning beim Spielstand von 20:28 sein Team auf die Schlussphase ein und erwartete trotz sicherem Vorsprung kein Zeitspiel, sondern effektive, erfolgreiche Angriffe. Ole Schramm und Cyrill Akakpo setzten die Anforderung ihres Coaches erfolgreich um, sodass die Adler das Spiel am Ende deutlich und verdient mit 22:31 für sich entschieden.

Stimmen zum Spiel:

Bob Hanning, Trainer 1. VfL Potsdam: „Uns ist immer wichtig, dass wir mit Spaß Handball spielen, und dass wir die Zielvereinbarung, die wir haben, erfüllen. Das wir in der Besetzung jeden Gegner schlagen können, wissen wir, aber wir haben es heute sehr gut umgesetzt. Der Mittelblock mit Emil Hansson und Elias Kofler kriegt heute wirklich mal ein verdientes Sonderlob ab. Elias hat sein bestes Spiel bisher gemacht, Lasse hat im Tor gut gehalten, und wir haben insgesamt mit viel Leidenschaft gespielt. In der ersten Halbzeit hatten wir ein paar Situationen, wo wir Bälle einfach nicht gekriegt haben, aber haben uns davon nicht aus der Bahn werfen lassen. Wir sind bei uns geblieben, und ob es 3-2-1 war, Sechs-Null, Sieben zu Sechs oder Manndeckung – wir hatten heute auf alles eine Antwort.“

Statistiken:

1.VfL Potsdam: Ludwig (14 Paraden), Höler; Hansson, Schramm (1), Simic (3), Beneke (13/3), Kofler (4), Thiele, Grüner (2), Akakpo (5), Orlov, Gorpishin, Roosna, Fuhrmann (1), Sauter (2), Katic

TuS Vinnhorst: Kristoffersen (6 Paraden), Krebs, Hanemann; Mileta (4/2), Stasch (1), Kolodziej (3), Buntic, Ruddat (1), Lungela (3), Mazic (3/1), Gertges (2), Hagen (3), Timm, Müßner (1), Durmaz, Hild (1)

Nach dem heutigen Auswärtssieg spielen die Adler am Freitag, den 13. Oktober, gegen TuS-N Lübbecke wieder vor heimischer Kulisse in der MBS Arena. Die Partie wird um 20.00 Uhr angepfiffen und ab 19.40 Uhr im Livestream bei Dyn (Dyn - 1. VfL Potsdam - TuS N-Lübbecke) mit Dyn-Kommentatorin Katrin Brewka und ihrem Lübbecker Kollegen Helge Käding übertragen. Tickets sind im Ticketshop erhältlich. 1. VfL Potsdam - TuS N-Lübbecke Tickets | Fr., 13. Okt. 2023, 20:00 | Potsdam (ticketmaster.de)

Foto: Wilma Art

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