Die Dritte auf Facebook

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17
September
2018

Der Bi-Turbo von Motor Babelsberg

Tim Wahrenberg, der Bi-Turbo von Motor Babelsberg II, hatte schon eine ungefähre Vorstellung davon, was ihn am Sonnabend im Zusammenhang mit dem Spiel gegen die selbsternannten Chef-Komiker vom VfL Potsdam III bevorstand. Der engagierte Ornithologe, der seine vogelkundlichen Forschungen und Bemühungen dem Bestandserhalt von Feldvogelarten - insbesondere dem Braunkehlchens (Saxicola rubetra) in Brandenburg widmet, rechnete mit nichts anderem als einem intellektuellen Spießrutenlauf.

Und natürlich enttäuschten ihn die Clowns von der Dritten nicht. Bereits auf dem Weg vom Parkplatz zur Halle sprach ihn der mit seinem schwarzen Drei-Tage-Bart furchteinflößend wirkende Björn Rusch mit seinem debilen Grinsen von der Seite an: „Sag mal, bist du nicht der Arbeitskollege von Marc? Der hat uns gesagt, du sollst gut zu Vögeln sein!?“ Während Björn Rusch über seinen Brüller von der Witze-Resterampe lachte, dass ihm die Tränen kamen und eine Ader im Auge platzte, nutzte Babelsbergs Linksaußen die Gelegenheit und verschwand im Kabinengang der Sporthalle. Nur um dort dem nächsten Potsdamer Freizeitkomiker in die Hände zu laufen: Dr. jur. Gregor Oppermann rieb sich vor Aufregung die Hände und versperrte Tim den Weg zur Kabine. „Du Tim, du bist doch Tim, oder? Marc hat gesagt, dass ich dich um Hilfe bitten kann, weil du dich gut mit Vögeln auskennst?!“ Aus Angst vor dem knapp zwei Meter großen Linkshänder tat die eher schmächtige Babelsberger Nummer 17 so, als müsste er ebenfalls Lachen. Oppermann wieherte im Weggehen jedenfalls, dass der Kabinengang bebte.

Wenigstens umziehen konnte Tim sich in Ruhe. Tief durchatmend und doch etwas angespannt trat er wenig später durch die schwere Eisentür auf die Spielfläche. Leider trat er durch die falsche Eisentür, denn unmittelbar dahinter dehnte sich gerade Daniel Böhm, Potsdams Mann für´s Grobe, und massierte sich knackend die Fingerknöchel. „Ey du Vogel, dir werde ich gleich erstmal die Flügel brechen!“, empfing Potsdams Raubein den jungen Familienvater. Böhm lachte allerdings ganz und gar nicht.

Tim Wahrenberg drückte sich ohne Blickkontakt an seinem Gegenspieler vorbei, um sich mit klopfendem Herzen auf das Spiel vorzubereiten. Doch je näher der Anpfiff rückte, umso mehr gewann Tim seine Fassung und auch seine Verfassung als Babelsberger Haupttorschütze zurück. Das bekamen recht schnell auch die Spaßmacher der Dritten zu spüren: Während Gregor Oppermann mit einer sehenswerten Schlagwurffinte geradezu schwindlig gespielt wurde, reichte bei Björn Rusch schon der tempoarm ausgeführte Ansatz eines Wacklers, um frei zum Wurf zu kommen. Insgesamt neunmal vernaschte Tim Wahrenberg Potsdams Hintermannschaft und jedes Mal flüsterte er beim Zurücklaufen zu sich: „Na, wer lacht nun?!“. Indes seine vielen Toren reichten an diesem Sonnabend nicht für einen Erfolg im Kreisliga-Lokal-Derby, das die Dritte am Ende verdient mit 33:25 (18:11) gewann. Annähernd so wie Tim Wahrenberg vermochte jedoch niemand zu glänzen.

Die Dritte mit: K. Bukow. T. Vietze – A. Kernbach, D. Böhm, J. Pichotta, G. Oppermann, F. Hagin, B. Rusch, M. Thiele, M. Bartels, Checo Hanisch, Coco Berg

(MT)

Motor und die Dritte mögen sich!
Motor und die Dritte mögen sich!

Geschrieben von MTVeröffentlicht in: News VfL3

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