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12
Oktober
2016

von Hosenträgern und Rinderbraten

 Sonntagabend gegen 20.30 Uhr. In der Chatgruppe der Zwoten trudeln die letzten Ergebnisse des Spieltages der Verbandsliga Nord ein. „Verdammt“, denkt Daniel, der gerade ein 350 Gramm Filetstück eines argentinisches Edelrindes in einer gewitzten Öl-Kräuter-Senf-Mische mariniert, um ihm anschließend auf seinem deutschen Edelgrill in seiner hippen amerikanischen Edelküche die geliebten Röstaromen heraus zu kitzeln. ...

Sonntagabend gegen 20.30 Uhr. In der Chatgruppe der Zwoten trudeln die letzten Ergebnisse des Spieltages der Verbandsliga Nord ein. „Verdammt“, denkt Daniel, der gerade ein 350 Gramm Filetstück eines argentinisches Edelrindes in einer gewitzten Öl-Kräuter-Senf-Mische mariniert, um ihm anschließend auf seinem deutschen Edelgrill in seiner hippen amerikanischen Edelküche die geliebten Röstaromen heraus zu kitzeln. „Hat mein spielentscheidender Treffer doch nicht zur Tabellenführung gereicht. Gegönnt hätt´ ich´s mir.“

Coco Berg schaltet sein Mobiltelefon ab und öffnet zufrieden eine Flasche Edelpils. „Zum Glück nicht auch noch der erste Platz. Sonst heben mir die Fuffen im Training ab. Na, die werde ich am Montag wieder schön einnorden.“

Dabei hätte der Co-Trainer des 1. VfL Potsdam II an diesem Wochenende allen Grund zur Freude gehabt. In seiner Abwesenheit hatte seine Mannschaft in einer über weite Strecken spannenden Begegnung den Aufsteiger des MBSV Belzig daheim mit 22:21 besiegt. Vor tatsächlich 70 Zuschauern im Kirchsteigfeld agierten die Hausherren in der ersten Halbzeit noch zu zaghaft in der Abwehr, was dazu führte, dass die Gäste durch viel zu einfache Tore aus dem Rückraum fünf Minuten vor der Pause mit drei Treffern in Führung gingen. Sekunden vor dem Abpfiff stellte der wieselflinke Janek mit einem Kontertor jedoch auf 12:13 und brachte „Die Zwote“ auf Tuchfühlung.

In der Halbzeit musste sich Torwächter Julien einige billige Witze über Bälle, die durch irgendwelche Hosenträger rutschen, anhören. Den Appell, in der Abwehr jetzt eine härtere Gangart anzuschlagen, setzte die Truppe nach Wiederanpfiff konsequent um. Mit einem 6:0 Lauf stellte sie, begünstigt durch gute Paraden von Karsten ihm Tor, der seine Hosenträger heute vergessen hatte, die Weichen schnell auf Sieg (18:13). Dass es am Ende noch einmal spannend wurde, lag daran, dass die wenigen Chancen im Angriff nicht in ausreichendem Maße in Zählbares umgesetzt wurden. Die Unparteiischen hatten allen Unkenrufen zum Trotz aus Sicht eines objektiven Betrachters hierbei keinen relevanten Anteil. Als Daniel die Murmel 90 Sekunden vor Abpfiff zum 22:19 in die Maschen drosch („Darauf brat ich mir nen Prachtsteak. Ich koch nur noch feinstes Fleisch.“), waren die Messen gesungen.

Die Mischung aus Jung und Alt scheint sich langsam zu finden. Wenn die Anwesenheit auch bei Auswärtsspielen auf einem konstant hohen Niveau bleibt, ist der Truppe in dieser Saison noch einiges zuzutrauen. Beweisen muss sie das bereits am kommenden Wochenende, wenn es zum Spitzenspiel gegen den neuen Tabellenführer aus Wusterwitz geht.

Die Zwote mit: Julien und Karsten im Tor; André, Günni, Hübi, Flo M. , Flo K., Stefan, Jakob, Janek, Daniel, Phil und Gregor

G.O.

 

 

Geschrieben von Gregor OppermannVeröffentlicht in: News VfL2

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