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12
Februar
2014

Vorausschau: VfL II - Altlandsberg II

Da alle sportlichen Fragen im nächsten Heimspiel der "Zwoten" bereits im Vorfeld der Partie geklärt sind - die Erfolgsaussichten der wie immer abstiegsbedrohten Potsdamer sind gegen den Ligaprimus aus Altlandsberg nur von theoretischer Natur - soll sich an dieser Stelle mit der bewegten Geschichte der Heimatstadt der Gäste auseinandergesetzt werden...

 

Da alle sportlichen Fragen im nächsten Heimspiel der "Zwoten" bereits im Vorfeld der Partie geklärt sind - die Erfolgsaussichten der wie immer abstiegsbedrohten Potsdamer sind gegen den Ligaprimus aus Altlandsberg nur von theoretischer Natur - soll sich an dieser Stelle mit der bewegten Geschichte der Heimatstadt der Gäste auseinandergesetzt werden.

Zunächst einmal: Altlandsberg gab es schon vor Berlin. Knapp 7 Jahre vor der heutigen Bundeshauptstadt wurde das im märkischen Oderland gelegene Städtchen urkundlich erwähnt. Das war im Jahr 1230. Wie kam es aber dazu, dass die eine Ortschaft heute weltbekannt ist und die andere nicht? Nun, die Antwort könnte ein heißes Thema sein.

Im Laufe der Jahre mußte Altlandsberg nämlich viele Schicksalsschläge verkraften. Zunächst überfielen böse Hussiten im Jahr 1432 die noch junge Ortschaft und brannten sie nieder. Das nächste große Feuer gab es schon knapp 100 Jahre später (1537). Unsachgemäßer Umgang mit Feuer könnte diesmal die Ursache gewesen sein. Im gleichen Jahrhundert suchten leider auch mehrere Pestepidemien Altlandsberg heim. Im Dreißigjährigen Krieges, das galt wohl nun schon als schick, wurde die Stadt erneut niedergebrannt und blieb zunächst verwüstet (1637). Dann endlich ein Hoffnungsschimmer. Im Jahr 1654 erwarb Graf Otto von Schwerin die Stadt und verschuf ihr einen ersehnten Aufschwung. Der kurfürstlichen Minister ließ Altlandsberg neu aufbauen und um 1670 das Barockschloss und die zugehörige Saalkirche errichten. Es dauerte allerdings nur 14 Jahre, dann gab es, der aufmerksame Leser ahnt es schon, den nächsten großen Brand. Immerhin, dass Schloss blieb zunächst verschont. Es brannte erst 1757 nieder. Die Verursacher wurden leider nie geschnappt. Dass es dann im Jahr 1854 zum letzten Großbrand kam, sei hier nur aus statistischen Gründen erwähnt.

Positive Höhepunkte der Stadtgeschichte waren der Anschluss an Schienennetz im Jahr 1898, der Verzicht der "Roten Armee" auf weitere Zerstörung bei ihrer Ankunft am 21.April 1945 und der Aufstieg des MTV zu einer Handballhochburg des Landes Brandenburg. Heute leben hier fast zehntausend Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 83 Einwohnern je km² entspricht. Bürgermeister ist der für die CDU angetretene parteilose Herr Jaeschke. Ein Rundgang in der Stadt lohnt sich. Es können viele denkmalgeschützte Gebäude besichtigt werden, etwa die weitestgehend erhaltene, fast 1,3 km lange Stadtmauer, der Storchenturm oder die Stadtkirche. Beschützt werden diese Baudenkmäler, dies nur zur Beruhigung, aufmerksam von der Freiwilligen Feuerwehr Altlandsberg. Lt. Internetauftritt sind die 120 Frauen und Männer alle freiwillig und ehrenamtlich engagiert, um bei Feuer, Unfällen oder sonstigen Notlagen schnell und kompetent zu helfen. (http://feuerwehr.altlandsberg.de). Wir wünschen auch für die Zukunft gutes Gelingen.

Anpfiff des Spiels VfL Potsdam II vs. MTV Altslandsberg II ist im Übrigen Samstag, 15.02.2014 um 14:00 Uhr im Potsdamer Kirchsteigfeld.

(Jepi)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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