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28
Februar
2013

Vorausschau: Die "Zwote formerly known as Die Dritte" vs. Templiner SV Lok

Weiser als die Heliaia des antiken Athens, Gnadenloser als Michael Douglas in „Ein Richter sieht rot", aber doch genauso schön wie Alexander Hold bei der Gerichts-Satiresendung auf SAT.1 – das ist Gregor O., richtender Mitarbeiter der Berliner Judikative und nebenberuflich wurfstarker Halbrechter des VfL Potsdam II. Im Vorfeld der Verbandsligapartie beim Templiner SV Lok gab Gregor einer überregional erscheinenden Zeitung dankenswerter Weise ein kurzes Interview...

 

Weiser als die Heliaia des antiken Athens, Gnadenloser als Michael Douglas in „Ein Richter sieht rot", aber doch genauso schön wie Alexander Hold bei der Gerichts-Satiresendung auf SAT.1 – das ist Gregor O., richtender Mitarbeiter der Berliner Judikative und nebenberuflich wurfstarker Halbrechter des VfL Potsdam II. Im Vorfeld der Verbandsligapartie beim Templiner SV Lok gab Gregor einer überregional erscheinenden Zeitung dankenswerter Weise ein kurzes Interview:

Zeitung: Herr Oppermann, Wie kamen Sie eigentlich zu Ihrem Beruf?

Gregor: Ich erinnere mich an einen Rechtsstreit damals in meiner Heimatstadt Magdeburg, übrigens die Wiegert, äh Wiege, des ostdeutschen, ach, deutschen Handballs. Na jedenfalls stritten sich Stullen-Ronny aus Aufgang 5 und Matze aus der Breschnewstraße um einen Colt-Mätschi…

Zeitung: Entschuldigen Sie, das ich Sie unterbreche. Was ist ein Colt-Mätschi?

Gregor: Hä? Natürlich ein Matchbox-Auto. Von Colt Seavers.

Zeitung: ?

Gregor: Na von ein „Ein Colt für alle Fälle". Durftest wohl kein Westfernsehen schauen, oder? Egal, jedenfalls haben die sich um den Mätschi gestritten und ich habe schließlich den Streit geschlichtet. Naja, das war wohl der Anfang meiner Karriere.

Zeitung: Wer bekam denn das Auto?

Gregor: Sagen wir es mal so. Ich war damals einen Kopf größer als die Beiden. Und so einen Mätschi wollte ich schon immer haben, he, he.

Zeitung: Ah ja, verstehe. Später folgte ein Jurastudium an der Uni Potsdam.

Gregor: Das war damals natürlich viel schwerer als heutzutage. Wer hatten ja noch nicht so tolle TV-Gerichtsshows, wo man kostenlos und seriös mit den wichtigsten Grundlagen für ein Jurastudium versorgt wird . Nein, ich musste noch zu ganz altmodischen Methoden greifen um den Abschluss zu schaffen.

Zeitung: Lernen?

Gregor: Bist Du verrückt? Ich meine natürlich: Schummeln was das Zeug hält!

Zeitung: Ach natürlich. Kommen wir nun zum sportlichen Teil. Nach dem überzeugenden Auftritt gegen Hennigsdorf müsste der VfL Potsdam II doch nun erhobenen Hauptes nach Templin reisen.

Gregor: Könnte man meinen. Allerdings gleicht unsere Formkurve ja in der Regel einer Achterbahnfahrt. Ich verweise hier auf die Präzedenzfälle dieser Saison: Auswärtserfolg Perleberg, Heimklatsche Grünheide oder Auswärtspleite Teltow, Heimsieg Hennigsdorf.

Zeitung: Gibt es personelle Veränderungen gegenüber der Vorwoche?

Gregor: Soweit ich weiß keine Größeren. Gegenüber der Aufstellung der Vorwoche bekamen Holger B., Marc, Toralf, Christoph und ich eine kleine Pause verordnet. Die Anderen wollen ja schließlich auch mal ran. Wer für uns nachrückt entscheidet sich wie immer ganz gerecht über das Los-Verfahren. Die Ziehung erfolgt Freitagabend.

Zeitung: Aha. Herr Oppermann, eine letzte Frage: Sie gelten auch in Mannschaftskreisen als Streitschlichter. Welche waren hier ihre spektakulärsten Fälle?

Gregor: Nun da gibt es eigentlich immer was tun. Interessant war natürlich der Fall Hanisch vs. Vietze, der die Verunreinigung eines Personenkraftwagens durch unsachgemäßen Umgang mit einer Ketschupflasche betraf. Oder der Fall Thiele vs. Thiele, bei der geklärt wurde, wer eigentlich der Erstgeborene ist und somit als Erster einen 7-Meter im Spiel werfen darf. Tja und schließlich mein spektakulärster Fall: Volki vs. UNO, als sich ein Spieler der Mannschaft als Kinderhilfsorganisation anerkennen lassen wollte, nur weil er mal beim Trainingslager des VfL-Nachwuchses als Betreuer mitgeholfen hat.

Zeitung: Und hat er es geschafft?

Gregor: Ich habe es durchgeboxt.

Zeitung: Ich habe es mir gedacht. Herr Oppermann, wir wünschen Ihrer Mannschaft viel Erfolg am Wochenende.

Gregor: Ich werde es ausrichten.

Übrigens tritt der VfL Potsdam am 02.03.2013 um 13:30 Uhr beim Templiner SV Lok an.

(Jepi)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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