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11
Juni
2018

Vizemeister, Vizemeister – hey hey!

SSV Falkensee vs. 1. VfL Potsdam II 20:32

Die „Zwote" kürte sich erstmals seit ihrem Bestehen zum Vizemeister der Verbandsliga Nord.

Mit einem deutlichen Sieg in Falkensee sicherte sie sich den zweiten Platz hinter dem Aufsteiger aus Grünheide und geht mit der Erkenntnis in die Sommerpause, dass in diesem Jahr durchaus mehr drin gewesen wäre. Doch dazu gleich. ...

SSV Falkensee vs. 1. VfL Potsdam II 20:32

Die „Zwote" kürte sich erstmals seit ihrem Bestehen zum Vizemeister der Verbandsliga Nord. Mit einem deutlichen Sieg in Falkensee sicherte sie sich den zweiten Platz hinter dem Aufsteiger aus Grünheide und geht mit der Erkenntnis in die Sommerpause, dass in diesem Jahr durchaus mehr drin gewesen wäre. Doch dazu gleich.

Mit einer durchaus bescheidenen Personaldecke - wie so oft in der Spielzeit - reiste die Mannschaft bei schönstem Frühlingswetter in die schmucke Stadtsporthalle nach Falkensee. Den Umstand, dass mit Jann nur ein Torhüter an Bord war, versuchten die Hausherren in der Anfangsphase wiederholt durch (ganz bestimmt versehentliche) Kopftreffer für sich fruchtbar zu machen. Indes – es gelang nicht. „Die Zwote" enteilte schon in der 8. Spielminute vorentscheidend auf 1:6. Von den Rängen war daher auch kaum etwas zu vernehmen, was sich zumindest bis zur Halbzeitpause (10:16) in Anbetracht der Potsdamer Dominanz nicht mehr ändern sollte. Julien, zunächst beruflich verhindert und sportlich jetzt nicht mehr dringend erforderlich, konnte bereits in Ruhe den Kasten Siegerbier in der Kabine und sich selbst sodann auf der Tribüne platzieren.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs nahmen sich die Potsdamer eine kurze mentale Auszeit, welche die Gastgeber zunächst dazu nutzen konnten, den Rückstand auf drei Treffer zu verkürzen (16:19). Dann aber besonnen sie sich wieder ihrer Tugenden und enteilten mit druckvollen Offensivaktionen und einem schnellen Umkehrspiel abermals (16:23), wodurch der letzte Widerstand des SSV gebrochen schien. In den verbliebenen zehn Minuten durfte allein Jacob sechsfach einnetzen, was seiner Mannschaft einen deutlichen Sieg und ihm selbst (mit einem Treffer Vorsprung) die Torjägerkanone der Liga eintrug. 

Derartige Leistungen und das Wissen um die eigenen Fähigkeiten waren es, welche die Mannschaft zu Beginn der Saison dazu veranlassten, sich, wenn auch zunächst verhalten optimistisch, den Aufstieg in die Brandenburgliga auf die Fahnen zu schreiben. Deutliche Siege gegen Belzig, Neuruppin und Hennigsdorf ließen bei der Konkurrenz aufhorchen. Doch schon die Heinniederlage gegen Wusterwitz und insbesondere die darauf folgende Demütigung in Werder (19:30) an den Spieltagen vier und fünf brachte den Ambitionen einen herben Dämpfer bei.

Durch dann unnötige Niederlagen bzw. Punktverluste in Grünheide, Fredersdorf und Eichstädt brachte sich die Truppe letztlich selbst um die Chance, entscheidend in den Meisterschaftskampf einzugreifen, auch wenn alle übrigen Begegnungen gewonnen wurden und die beste Platzierung und Punkteausbeute der Mannschaftshistorie dabei heraussprang. Auch die beste Abwehr und zweibeste Angriffsleistung sprechen für sich. Doch wie bemerkte unlängst einer der ganz großen Fußballphilosophen passend?: „Wäre, wäre, Fahrradkette." Herzliche Glückwünsche gehen daher nach Grünheide zum Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes Brandenburg!

Für die kommende Saison steht der Truppe ein erneuter größerer personeller Umbruch bevor. Vom Team Alt sagen zumindest Toralf und Kapitän Gregor der Mannschaft nach zehn Jahren, in denen sie viele überwiegend schöne gemeinsame Momente erleben durften, Adieu. Auch André und Florian stehen vor dem Absprung zur neu gegründeten dritten Mannschaft. Mit Malte, der zurück nach Hamburg geht, und Marvin verlassen weitere Akteure den Vizemeister, die erst jüngst dazu gestoßen waren.

Einen ganz dicken Gruß senden wir an dieser Stelle an den bisherigen Co-Trainer (Coco) Uwe Berg. Mit ihm beendet eine der guten Seelen und ganz prägenden Gesichter, der seit der ersten Stunde dabei war und neben Checo Hanisch einen großen Teil seiner Freizeit in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, seine Tätigkeit bei der „Zwoten". Danke für alles Uwe!

Es wird nun die Aufgabe insbesondere der jüngeren Spieler sein, sich mit gewachsenem  Verantwortungsbewusstsein und Spaß an der Sache um den Erhalt und die organisatorischen Belange der Truppe zu kümmern, damit der 1. VfL Potsdam II auch in Zukunft eine Mannschaft bleibt, die bei allem sportlichen Ehrgeiz in der Brandenburger Handballlandschaft auch ihres Auftretens wegen geachtet und respektiert wird.

 

der VfL II mit: Jann im Tor, Junior, Güni, Malte, Hübi, Jacob, Flo, André und Gregor

 

G.O.

Geschrieben von Gregor OppermannVeröffentlicht in: News VfL2

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