Die Zwote auf Facebook

Hier findet Ihr aktuelle Berichte über die Reservemannschaft des VfL Potsdam.

https://www.facebook.com/vfl.zwote

20
Februar
2013

Trainerfuchs Lars Kornelson

Lars Kornelson lächelte verschmitzt, als er am Samstagabend vor der Sporthalle in Stahnsdorf in eine Bockwurst biss. Gerade hatte seine Mannschaft die Gäste aus der Landeshauptstadt mit 28:26 (15:12) in die Schranken verwiesen. Was hatten diese in ihrer Spielankündigung noch vollmundig verkündet: „Teltower Rübchen", „erst weichkochen und dann verputzen"? „Pah! Denen haben wir´s aber gezeigt", dachte der Spielertrainer der Handballspielgemeinschaft...

 

Lars Kornelson lächelte verschmitzt, als er am Samstagabend vor der Sporthalle in Stahnsdorf in eine Bockwurst biss. Gerade hatte seine Mannschaft die Gäste aus der Landeshauptstadt mit 28:26 (15:12) in die Schranken verwiesen. Was hatten diese in ihrer Spielankündigung noch vollmundig verkündet: „Teltower Rübchen", „erst weichkochen und dann verputzen"? „Pah! Denen haben wir´s aber gezeigt", dachte der Spielertrainer der Handballspielgemeinschaft. Und das Beste daran: er selbst war während der Begegnung nicht einmal ins Schwitzen geraten.

Das lag sowohl am Spielverlauf, mehr aber noch an der Tatsache, dass er selbst gar nicht groß in das Geschehen eingreifen musste. Sein Trumpf hatte gestochen. Daniel Meyer, den Kornelson für eine begnadete Ballschleuder hält, der nach Einschätzung anderer aber an schlechten Tagen auch gern mal den eigenen Trommler von der Empore schiesst, markierte allein zehn Treffer. Immer auf die gleiche Art und Weise. Die hatte er ihm im Training einige hundert Male eingetrichtert: Zwei Schritte zur Wurfhand, Absprung und an der höchsten Stelle (drei Zentimeter über dem Hallenboden) dann die Fackel in den Torwinkel. Genial. Wenn es doch nur immer so einfach wäre. Da konnten die Potsdamer Linksaußen Sebastian Hoffmann noch so oft daran hindern, überhaupt in Ballbesitz zu kommen oder die Laufwege von Kreisläufer Steffen Runge zustellen. Den Meyerchen in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.

Dabei war es schon beeindruckend, was die Zweite vom VfL personell da so zu bieten hat. Allein dieser Thiele, Jan, macht auch dreizehn Buden und versucht ständig den Glogner, das alte Schlachtschiff, einzusetzen. Dieser Pichotta, sowieso. Und dann haben die auch noch den Bullert aus der Handballerrente geholt. Welche Ruhe der auf dem Spielfeld ausstrahlt. Beeindruckend. Wenn ich dem den Trick vom Meyer verraten hätte, wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre, dachte Kornelson. Zum Glück war dieser andere Thiele, Marc, nicht da. Der hatte uns im Hinspiel ganz schön alt aussehen lassen.

Und anständig sind sie diese Potsdamer. Da lassen die erst die Punkte hier und verdreifachen anschließend auch noch den Umsatz an unserem Bierstand. Das muss es im nächsten Jahr wieder geben. Unbedingt. Da sollen die sich jetzt mal so richtig reinknien, dass das mit dem Klassenerhalt klappt. Machen wir ja schliesslich auch so. Und die Grundlagen werden im Training gelegt. Da gibt es kein Pardon. Hab ich diesem Uwe - Schleifer, heisst der, glaub´ ich - auch nach dem Spiel gesagt. Und wenn ich sein Grinsen richtig deute, hat der mich auch verstanden. 

Der VfL II mit: Toralf und Julien im Tor, André, Robert, Jan, Christoph, Jens, Junior, Stefan, Florian, Lars, Holger B. und Gregor

(G.O.)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Ihnen interessenorientierte Informationen und Werbung anbieten zu können sowie die Nutzung unserer Website zu analysieren. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise und erfahren Sie dort, wie Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern können. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren und bestätigen Sie die Verwendung von Cookies. [weitere Informationen…]