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23
Januar
2017

Tag 1 nach Trumps Regierungsantritt

Es war ein dunkler Nachmittag, an dem die Potsdamer gen Süden mit dem Ziel Luckenwalde reisten. Donald Trump war nun seit einem Tag Präsident der Vereinigten Staaten...

Es war ein dunkler Nachmittag, an dem die Potsdamer gen Süden mit dem Ziel Luckenwalde reisten. Donald Trump war nun seit einem Tag Präsident der Vereinigten Staaten.

Günni flößte sich - mit seinem Sportstudenten-Metabolismus angebend - frustriert eine Dose Nudeln (ohne jegliche Beilage) direkt vorm Warmmachen ein. (Welche dann doch erst in der zweiten Hälfte verdaut waren, so dass der Shooter ein wenig brauchte, bis er in die Gänge kam.)

Das gleiche Symptom lag auch bei den anderen Potsdamern vor, wie die angereisten Rettungssanitäter beiläufig diagnostizieren konnten, während sie Keeper Bäri versorgten. Dieser wollte aufopferungsvoll die Leistungskurve der Mannschaft an seinem kleinen Finger demonstrieren, um für mehr Deckungsarbeit zu werben.

Folglich konnte die häufig belobte Potsdamer Mauer zunächst leider nicht auf Kosten der Luckenwalder an der Grenze des Neunmeter-Kreises errichtet werden. Chefcoach Hanisch versicherte den angereisten Medienvertretern (FOX News) im Interview, dass die Mauer zukünftig kommen werde und sie groß sein werde – sehr sehr groß (der aufmerksame Leser denkt hoffentlich sofort an Stefan, der leider am Samstag hauptsächlich in seiner Angriffserscheinung auftrat).

Ein gutes Zeichen, dass die Medien Expertise wieder bei Experten suchen und nicht bei denen, die am lautesten rufen (wie zeitweise die gegnerische Bank/Tribüne, die sich ansonsten aber ähnlich wie die zugehörigen Feldspieler sehr fair zeigte). Das Schiedsrichter-Duo ließ dennoch ab und an ein paar Fake-News Ursache für ihr Pfeifen sein. Da die Entscheidungen aber auf beiden Seite eine ähnliche Streuung hatten, wie die der Potsdamer Siebenmeterschützen (immerhin drei Mann, die auch jeweils alle trafen), gab es keine wesentliche Spielmanipulation.

Noch in Gedanken bei Bäri begann die zweite Halbzeit etwas seicht, vermutlich überlegten die Familienväter und älteren Semester aus den Reihen der Potsdamer schon, wann sich der nächste Besuch in die angrenzende Therme realisieren lassen würde. Flo, der etwas angeschlagen (angeworfen) war, hätte man deswegen vor allem den anschließenden Ausflug in das Nebengelass besonders gegönnt.

Nach mehreren tormäßigen Annäherungsversuchen der Luckenwalder Spieler konnten Janek und Jacob in der zweiten Halbzeit endgültig die notwendige Armlänge Abstand erzielen, vielleicht, weil sie die Wellness-Einheit schon vor dem Spiel vollzogen hatten.

Bezeichnend war jener Moment, in dem Hübi die Post-Spiel-Stimmung in der Kabine analysierte á la: "Man könnte meinen, wir haben verloren". Der 35:21 Sieg attestiert das Numerischgegenteilige, war aber scheinbar nicht gemütererhitzend genug (in der Halle war es auch schon ausreichend warm), um die jüngeren Spieler davon abzuhalten, sich über die anstehenden Football-Spiele zu unterhalten, anstatt ausgiebiger zu feiern.

Nichtsdestotrotz fällt das Fazit sehr positiv aus: Auch wenn manchmal nicht alles lief, ist es doch schön in diesen Trump’schen Zeiten auch mal einen etwas unspektakulären Samstagnachmittag zu verbringen.

"Die Zwote" mit: Julien und Toralf im Tor, Phil "Fall" Obst, Janek, Günni, Jacob, Hübi, Daniel, Flo K., Gregor, Stefan und Pascals

 

PaMa

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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