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12
März
2013

Spitzenreiterbesieger oder Format OHC

Am vergangen Samstag kam der Tabellenführer der Verbandsligastaffel, der Oranienburger HC II, mit dem Anspruch, die eigene Spitzenposition weiter zu festigen, in die Kirchsteigfeldhalle zum Auswärtsspiel. Aber auch die „Zwote formerly known as Die Dritte" konnte nach den vorangegangen beiden positiv verlaufenen Spielen mit breiter Brust in die Partie gehen. Ein erster Schachzug des Trainergespanns Checo Hanisch und Coco Gajewski war es, die Anwurfzeit eine Stunde später, auf 15 Uhr, festzusetzen. Eine Maßnahme mit Wirkung. Das Spielerprotokoll war bis auf den letzen freien Platz gefüllt und alle darauf eingetragenen Spieler – bis auf Torhüter Karsten – waren pünktlich um 14 Uhr in der Halle anwesend...

Am vergangen Samstag kam der Tabellenführer der Verbandsligastaffel, der Oranienburger HC II, mit dem Anspruch, die eigene Spitzenposition weiter zu festigen, in die Kirchsteigfeldhalle zum Auswärtsspiel. Aber auch die „Zwote formerly known as Die Dritte" konnte nach den vorangegangen beiden positiv verlaufenen Spielen mit breiter Brust in die Partie gehen. Ein erster Schachzug des Trainergespanns Checo Hanisch und Coco Gajewski war es, die Anwurfzeit eine Stunde später, auf 15 Uhr, festzusetzen. Eine Maßnahme mit Wirkung. Das Spielerprotokoll war bis auf den letzen freien Platz gefüllt und alle darauf eingetragenen Spieler – bis auf Torhüter Karsten – waren pünktlich um 14 Uhr in der Halle anwesend. Ein Novum in der Historie der Zwoten aber auch zugleich Anzeichen dafür, dass die Truppe entschlossen war, die Punkte nicht frei Haus ins Oberhavelland zu schicken. Die Marschroute war so simpel wie abwegig zugleich, denn es sollten 2 Punkte im Abstiegskampf ausgerechnet gegen den OHC geholt werden. Die ausgedehnte gemeinsame Erwärmung und eine motivierende Ansprache vom Checo – „Hinten dicht und vorne die Dinger rein machen" – setzte offenbar nie geahnte Kraft- und Konditionsreserven der Spieler frei. Die erste Halbzeit war wohl die beste erste Halbzeit seit dem Bestehen der Mannschaft. Beim Stand von 3:2 stand erstmals eine Führung zu buche, die auch bis zum 14:10 Halbzeitstand nicht mehr hergegeben werden sollte. Eine aggressive Deckung, hohe Durchschlagskraft und die vor allem hohe Laufbereitschaft in Kontern und zweiten Wellen, waren die Faktoren, die die durchaus überraschten Gäste in arge Bedrängnis brachten.

In der Halbzeitpause wurde vom Trainergespann appelliert, das Tempo weiter hochzuhalten um dem Gegner nicht die Möglichkeit zu geben, sich in der Abwehr „formatieren" zu können (Originalzitat Coco Gajewski). Die Truppe hatte offenbar verstanden und setzte die Vorgaben zunächst um. Doch dann kam die schon deutlich früher erwartete kollektive Verschnaufpause der Mannschaft und die Gäste konnten in Führung (16:18) gehen. Kollektiv kann hierbei eigentlich nicht gesagt sein, denn es stand ja noch Teufelskerl Toralf zwischen den Pfosten, der mit seinen Glanzparaden die Zwote weiter im Spiel hielt. Beim Stand von 23:22 konnte die Führung wieder zurückerobert werden und die wurde bis zum vielumjubelten 26:24 Endstand nicht mehr aus der Hand gegeben. Wäre die Halle zu diesem Zeitpunkt voll gewesen, es wäre ein Hexenkessel geworden. So klatsche sich die Truppe gegenseitig ab und dankte den wenigen Zuschauern mit einer kleinen Laola-Welle für die Unterstützung.

Beim anschließenden gemeinsamen Bockwurstessen wurde noch mal in den langjährigen Handball-Viten der Spieler recherchiert. Eine offenbar dem OHC nahestehende Pressequelle sprach nämlich von einer „mit 2.Liga-Spieler bespickte Potsdamer Mannschaft". In der Mannschaft die an diesem Tag den Spitzenreiter „formatierte", spielte aber lediglich Marc in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands – das war im Jahr 2006, als Fußball-Deutschland fast ein Sommermärchen erlebte, Angela Merkel gerade 1 Jahr als Chefin der Republik regierte und Berlin Tempelhof noch keine Freizeitanlage war UND die „Zwote formerly known as Die Dritte" ihre Premierensaison in der Kreisliga startete.

Die Zwote mit: Toralf und Karsten im Tor, Gregor, Jens, Holger B., Lars, Robert, Jan, André, Christoph, Sven, Marc, „Junior" Phillip und Flo

(FK)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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