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18
März
2016

Spielbericht: SV Blau-Weiß Dahlewitz vs. 1. VfL Potsdam „Die Zwote“

Sonntag ist der Wochentag, an dem einen viele Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung einfallen – ein Auswärts-Handballspiel zählt wohl aber eher nicht dazu. Normalerweise widmen die Protagonisten von Team Alt diesen Tag ihren Familien. Das gemeinsame Frühstück, ein bisschen auf dem Spielplatz toben, ein Mittagschläfchen und nachmittags vielleicht noch zum Laien-Puppentheater oder die Kreativität der Sprösslinge beim Bastelkurs fördern.

Sonntag ist der Wochentag, an dem einen viele Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung einfallen – ein Auswärts-Handballspiel zählt wohl aber eher nicht dazu. Normalerweise widmen die Protagonisten von Team Alt diesen Tag ihren Familien. Das gemeinsame Frühstück, ein bisschen auf dem Spielplatz toben, ein Mittagschläfchen und nachmittags vielleicht noch zum Laien-Puppentheater oder die Kreativität der Sprösslinge beim Bastelkurs fördern. Für Team Jung hingegen ist der Sonntag an sich eigentlich kein Tag im klassischen Sinne. Es ist vielmehr ein vorbeirauschender Gemütszustand, der in der Regel vor 15:00 gar nicht erst beginnt und auch nur als ein kurzer Übergang zum Montag wahrgenommen wird. Verursacht durch das samstägliche Abendprogramm wird dieser Übergang vorzugsweise mit kulinarischen Köstlichkeiten vom Pizzaservice, der geliebten Couch und irgendeinem leicht verdaulichen Film gestaltet. Egal zu welcher Kategorie man sich selbst zählt, an ein Handballspiel denkt dabei irgendwie keiner. Doch leider kann man sich das nicht immer aussuchen und der gastgebende Verein, der SV Blau-Weiß Dahlewitz, scheint da offensichtlich weitaus weniger Motivationsprobleme zu haben. Das sollte schon während des Erwärmungsprogramms zeigen. Während auf Gastgeber-Seite viel Bewegung herrschte, wirkte es auf Potsdamer Seite doch alles etwas beschaulicher und unaufgeregter. Daran konnte auch die sehr interessant zusammengestellte Playlist des Hallensprechers – Böhse Onkelz, The Prodigy, Miley Cirus  - nicht allzu viel ändern. Die Partie begann dennoch ausgeglichen, auch wenn nicht besonders rasant. Zudem konnte man sich schnell an die erste Ausrede klammern, sollte es an dem Tag nicht für den Sieg reichen. Der nahezu fabrikneue Ball in der klisterfreien Halle erschwerte nicht nur die sonst so gefürchteten Fackeln von André, auch die Anderen taten sich sehr schwer. Hatte man sich so langsam an das Spielgerät gewöhnt, gab es auch schon die nächste Einladung sich auf eine Ausrede einzulassen. Die Schiedsrichter hatten evtl. nicht ihren besten Tag und sprachen über das Spiel insgesamt 15 Zeitstrafen aus. Der eher für das körperlos bevorzugte Spiel bekannte Janek holte sich dabei gleich drei Strafen ab – gleichlautend mit der vorzeitigen persönlichen Beendigung des Spiels -  wie auch wenig überraschend, Dauer-Abonnent Daniel, der sich dann gleich zu seinen mitgereisten Kindern auf der Tribüne gesellte. Es ist eben Familiensonntag!

So schön die Ausreden klingen – zumal sie nicht besonders kreativ ausfallen – am Ende war es einfach eine schwache Vorstellung auf der Platte. War das Spiel zum Pausentee beim Stand vom 11:9 für die Hausherren noch völlig offen, fing man sich im zweiten Durchgang Tor um Tor ohne dabei selbst besonders erfolgreich einzunetzen. In der 50. Spielminute prangte dann schon ein 24:17 auf der Anzeigetafel und nun waren wohl wirklich alle Messen gesungen. Am Ende stand für die Tabellensituation eine nahezu bedeutungslose aber dennoch deutliche 28:21 im Protokoll. Checo Hanisch ernüchtert: „Da hätte ich zu Hause auch meine Sammlung begehrter DDR-Briefmarken sortieren können, hätte ich wohl mehr von gehabt.“

Zum Glück ist das nächste Spiel wieder an einem Samstag – es kann nur besser werden!

Ein großer Dank gilt den Betreuern der Gastgeber, die dank ihrer medizinischen Erstversorgung, den etwas unnatürlich abstehenden Finger von Flo wieder in die anatomisch vorgesehene Richtung geschoben haben.

 „Die Zwote“ mit: Toralf im Tor, Junior, Gregor, Jens, Holger B., Güni, Janek, Flo M., Hübi, Björn, André, Daniel und Flo K.

 

(flo)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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