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17
April
2017

Spielbericht: SC Trebbin vs. Die Zwote

Ein gewonnen-verlorener Punkt!


Samstag, 8. April, ca. 19:45, Abpfiff in der Sporthalle Trebbin, 23:23 Endstand, Unentschieden.
So simpel und knackig könnte die Zusammenfassung der letzten Auswärtspartie der Zwoten beim Tabellennachbarn SC Trebbin ausfallen. Doch diese würde einem richtig guten Handballspiel einfach nicht gerecht werden.

Ein gewonnen-verlorener Punkt!

Samstag, 8. April, ca. 19:45, Abpfiff in der Sporthalle Trebbin, 23:23 Endstand, Unentschieden.
So simpel und knackig könnte die Zusammenfassung der letzten Auswärtspartie der Zwoten beim Tabellennachbarn SC Trebbin ausfallen. Doch diese würde einem richtig guten Handballspiel einfach nicht gerecht werden.

Mit dem Abpfiff standen sich zwei sichtlich abgekämpfte Mannschaften gegenüber, die wohl selbst für sich nicht so genau wussten, ob sie nun gerade einen Punkt gewonnen oder verloren hatten. Diese zerrissene, ambivalente Gefühlslage sollte sich dann aber spätestens bei der absolut verdienten und wohltemperierten Hopfen-Sportlerbrause in Wohlgefallen auflösen und ein zufriedenes Lächeln über die gezeigte Leistung in die Gesichter zaubern.

Zum Spielfilm:
Die Ausgangsituation des Spiels war klar, der Sieger würde sich vorentscheidend für den dritten Treppchenplatz der diesjährigen Verbandsliga-Saison in Position bringen. Die als echte Abwehrkanten bekannten Trebbiner um Mittelblock-Chef Sven Keck sind nach 17 Spieltagen in eigener Halle immer noch ungeschlagen, lediglich der bereits feststehende Meister aus Lychen konnte hier bis dato einen Punkt entführen. Auf Potsdamer Seite fehlten ein paar Akteure, vor allem für den Rückraum, doch diese Positionen wurden mit Routinier Martin „Nitrammer“ Schulze und Männer-Frischling Marten Langbehn, ein junger Spritzer, der erst letzte Woche die Saison mit der A-Jugend beendete und nun zu seinem Debüt kam, aufgefüllt. Die Anfangsphase dominierte wie so oft nicht die Zwote sondern der Gegner. Zu kompakt stand die gegnerische Abwehr und zu löchrig die eigene, so dass es nach einer Viertelstunde bereits 8:4 für die Hausherren von der Anzeige prangte. Einer kleinen Auszeit folgend, in der TaCo Junior Urban eifrig einige bunte Magnete auf einer kleinen Tafel beliebig hin und her schob und Checo Frank Hanisch nochmal eindringlich davor warnte, ihm hier nicht den Samstagabend zu versauen, kam wieder die richtige Spannung in die Köpfe und Gliedmaßen, so dass binnen kürzester Zeit der Ausgleich erzielt werden konnte (8:8). Bis zum Pausentee bleib es auf Augenhöhe und die Zwote konnte sogar mit einem knappen Vorsprung (11:12) die zweite Halbzeit angehen. Überraschenderweise begann die für Potsdamer Verhältnisse recht gut. Natürlich erzielte man nicht den ersten Treffer aber zumindest den zweiten und in der Folge konnte sich keine Mannschaft bis zum 16:16 Zwischenstand absetzen. Martin Schulze mutierte zum Abwehrmonster und die zwar insgesamt wenigen Tore, wurden aus verschiedenen Positionen erzielt. Dennoch wurde –mangels adäquater Wechselmöglichkeiten - die Luft deutlich dünner und selbst unsere Duracell-Hasen Hübi und Janek sahen langsam von der Gesichtsfarbe eher aus, wie eine frisch verputze Rigipswand. Trebbin konnte das nutzen und auf einen kleinen, zu dem Zeitpunkt aber gefühlten riesigen Vorsprung ausbauen (20:17). Dann das alte Spiel, Auszeit Potsdam, TaCo Junior Urban schob jetzt nicht nur noch bunte Magnete sondern hatte mittlerweile sogar einen Edding im Einsatz und eiferte damit offenbar der Kunst der Expressionisten nach, während Checo sich gerne nochmal wiederholte, ihm hier nicht den Samstagabend zu versauen. Egal was es war – wahrscheinlich einfach die kurze Verschnaufpause – aber es sollte helfen. Mit einer starken Willensleistung der gesamten Truppe und erfolgreichen Einzelleistungen, auch von Jungspund Marten, der sich nachhaltig für weitere Einsätze bei der Zwoten empfehlen konnte, wurde das Ergebnis gekippt und zu einem 21:23 Vorsprung ausgebaut. Am Ende wurde es dann aber nochmal ein richtig knappes Höschen, doch leider wurden die beiden letzten Treffer des Spiels dann noch von den Hausherren erzielt, so dass es am Ende wirklich ein gerechtes Unentschieden wurde (23:23). Ein gewonnen-verlorener oder doch ein verloren-gewonnener Punkt – wie auch immer - am Ende hatten beide Mannschaften doch mehr oder weniger Ihr Ziel erreicht: Die Potsdamer blieben Dritter der Staffel und Trebbin weiterhin ungeschlagen in ihrer Festung. Die Entscheidung auf den dritten Platz wird also vorerst vertragt und in den nun verbleibenden zwei Saisonspielen entschieden. Um es mit den Worten von TaCo Junior Urban zu sagen: „Boyz, wir sind still im Game!“ und ergänzend dazu Checo Frank Hanisch „Nicht so schlecht, habt Ihr Glück gehabt, mein Samstagabend wird nun sicher doch ganz gut.“

P.S.: Die Mannschaft bedankt sich bei unseren Auswärtsfans, Janeks Papa, der verletzte Güni und Stefans Eltern für den Support in der sehr gut gefüllten Halle. Außerdem ein großer Dank an Dagmar, die ein paar lichte Momente der Truppe fotografisch festhalten konnte.

P.S.II: Wir wünschen dem Trebbiner Spieler Arne Pfaender, dessen Gesicht leider unbeabsichtigt eine schmerzliche Bekanntschaft mit Flo´s Ellenbogen gemacht hat, eine schnelle Genesung und hoffen, dass er gerade nicht vorhatte, neue Bewerbungsbilder zu schießen.

Die Zwote mit: Toralf und Karsten im Tor, Gregor, Janek, André, Flo, Stefan, Marten, Hübi, Martin und Björn

(flo)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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