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25
Februar
2015

Spielbericht: Auch die schönste Serie geht einmal zu Ende

Seit dem Spiel am Tag der Weihnachtsfeier 2013, genauer seit 13 Heimspielen, hat die „Zwote“ den heimischen Hallenboden in der Kirchsteigfeld-Arena nicht mehr als Verlierer verlassen müssen. Doch jede Serie findet irgendwann mal ihr jähes Ende. Es traf den mauerniedersingenden Michael Knight alias David Hasselhoff mit seinem intellektuell ...überlegenden Auto nach 90 Episoden Knight Rider oder auch den erfinderischen MacGyver nach 139 Folgen. Selbst tightere Serien der Moderne, wie bspw. die Geschichte des Hobby-Chemikanten in Breaking Bad fand nach 62 Folgen seinen Abschluss. Warum allerdings die Vorabend-Serienoper GZSZ immer noch ausgestrahlt werden darf, bleibt wohl ein Rätsel. Und selbst die Jahrhundert-Bayern der 70er Jahre, um mal sportlich zu werden, mussten nach 73 ungeschlagenen Heimspielen mal wieder als zweiter Sieger den Platz verlassen...


Seit dem Spiel am Tag der Weihnachtsfeier 2013, genauer seit 13 Heimspielen, hat die „Zwote“ den heimischen Hallenboden in der Kirchsteigfeld-Arena nicht mehr als Verlierer verlassen müssen. Doch jede Serie findet irgendwann mal ihr jähes Ende. Es traf den mauerniedersingenden Michael Knight alias David Hasselhoff mit seinem intellektuell ...überlegenden Auto nach 90 Episoden Knight Rider oder auch den erfinderischen MacGyver nach 139 Folgen. Selbst tightere Serien der Moderne, wie bspw. die Geschichte des Hobby-Chemikanten in Breaking Bad fand nach 62 Folgen seinen Abschluss. Warum allerdings die Vorabend-Serienoper GZSZ immer noch ausgestrahlt werden darf, bleibt wohl ein Rätsel. Und selbst die Jahrhundert-Bayern der 70er Jahre, um mal sportlich zu werden, mussten nach 73 ungeschlagenen Heimspielen mal wieder als zweiter Sieger den Platz verlassen.

Doch war die Niederlage gegen die Reserve des Oranienburger HC nötig? Checo Hanisch stellte dazu kurz nach Abpfiff etwas konsterniert fest: „Das war nicht nötig.“ Der OHC steht nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze doch für die Potsdamer war, im Nachhinein betrachtet, mehr drin. In den ersten 10 Minuten des Spiels war es eine Partie auf Augenhöhe. Ansehnliche Angriffs-Kombinationen verbunden mit überdurchschnittlichem Tempo aber auch knallharter Abwehrarbeit auf beiden Seiten, machten das Geschehen auf der Platte zum erhofften Topspiel. Im Verlauf der ersten Halbzeit konnten die Gäste jedoch deutliches Oberwasser gewinnen, so dass es mit einem 8:15 Halbzeitstand zum Pausentee in die Kabinen ging. Es hakte vor allem in der Offensive, an der nötigen Konsequenz im Abschluss und auch das manchmal nötige Quäntchen Glück war leider nicht auf Seiten der Hausherren. Der interessierte Zuschauer der „Zwoten“ weiß natürlich, dass die ersten Minuten der 2. Halbzeit traditionell nicht der Mannschaft mit dem Adler auf der Brust gehören. Doch dieses mal sollte es anders kommen. Eine Kabinenansprache, die sich gewaschen hatte (Coco Berg: „Wenn ihr so weiter macht, könnt ihr Euch das Fußballspielen im Training nächste Woche mal schön abschmatzen!“), eine taktische Anpassung im Abwehrverhalten und der nun im Tor stehende und stark parierende Charlie, zeigten ihre Wirkung. Die „Zwote“ kämpfte sich im Verlauf auf einen knappen 2 Tore-Rückstand (20:22) heran, der am Ende jedoch nicht mehr reichen sollte um das Spiel zu drehen und sich für die Aufholjagd zu belohnen. Die abgeklärten Gäste konnten schlussendlich einen sicheren 25:21 Sieg einfahren, der sicherlich nicht unverdient war. Allein dass die Rückraumgranaten Jan Thiele, Max Zerm und Björn Rupprecht - der offenbar wieder richtig Gefallen am Geruch schwitzender Ü30 Spieler und klebrigen Harz gefunden hat - 17 der insgesamt 21 Tore erzielt haben, offenbart die Misere des Spiels. Die mittlerweile etablierte große und breit aufgestellte Angriffswelle der Truppe kam letztendlich nicht richtig in Schwung und Schuss.

In knapp 2 Monaten gastiert mit dem SV Jahn Bad Freienwalde, der derzeit mit dem OHC punktgleiche Wettbewerber um den Aufstieg in Potsdam und kann sich dort vermutlich keinen Ausrutscher erlauben. Der neue geschäftstüchtige Bierbaron und nicht umsonst zum Kassenwart der Mannschaft gewählte Charlie, hat noch nach dem Abpfiff eine Siegprämie in Form von Flüssiggold ausgehandelt. Die Zwote ist sicherlich nicht käuflich und würde nie absichtlich verlieren aber für einen Sieg, eine zusätzliche Prämie zu erhalten, da konnte dann auch das Trainergespann nicht mehr intervenieren…

Die Zwote mit: Charlie und Toralf im Tor, Robert, Jan, Max Z., Junior, Marc, Björn, Christoph, Daniel, Jens, Stefan, Holger B. und Florian

(FK)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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