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03
Oktober
2016

Spielbericht: 1. VfL Potsdam „Zwote“ vs. HC Neuruppin

Kick it like Damgaard

Zum Abschlusstraining am vergangenen Mittwoch vor dem Heimspiel gegen den HC Neuruppin war an sich alles wie immer: Zur Erwärmung erstmal eine Runde Fußball. Welche Mannschaft diese gewonnen hat, muss hier wohl nicht explizit erwähnt werden. Obwohl es dieses Mal wirklich knapp war für Team Jung, doch ein Satzungspunkt vom obersten Regelwächter Checo Frank Hanisch (Wenn Team Jung mehr als 5 Tore erzielt, MUSS irgendeine Unsportlichkeit vorliegen und die Tore werden gleichbedeutend annulliert) führte am Ende zu einem natürlich nicht unverdienten 1:0 Sieg für Team Alt. Alles wie immer...

Kick it like Damgaard

Zum Abschlusstraining am vergangenen Mittwoch vor dem Heimspiel gegen den HC Neuruppin war an sich alles wie immer: Zur Erwärmung erstmal eine Runde Fußball. Welche Mannschaft diese gewonnen hat, muss hier wohl nicht explizit erwähnt werden. Obwohl es dieses Mal wirklich knapp war für Team Jung, doch ein Satzungspunkt vom obersten Regelwächter Checo Frank Hanisch (Wenn Team Jung mehr als 5 Tore erzielt, MUSS irgendeine Unsportlichkeit vorliegen und die Tore werden gleichbedeutend annulliert) führte am Ende zu einem natürlich nicht unverdienten 1:0 Sieg für Team Alt. Alles wie immer. Anschließend wurde ein Teil der Truppe zum Wurftraining auf der einen Hallenseite eingeteilt. Dabei wurden die Bälle der Schützen in der Mehrzahl allerdings eher neben oder über das Tor von Julien Bäricke geworfen – angeblich jedoch nur, um ihn für das kommende Spiel, in dem er einziger Torhüter sein würde, zu schonen und ihm keine nachhaltigen Schmerzen durch mehr oder weniger gezielte Körpertreffer zuzufügen. Wer jedoch die Wurfstreuung aus dem ersten Saisonspiel verfolgt hat, wird sehr wahrscheinlich an der These des absichtlichen Verwerfens zweifeln, doch es sollte sich bezahlt machen. Der andere Teil der Truppe wurde von Taco (Taktik-Coach) Junior ins Visier genommen. Er fuchtelte wie wild auf einer kleinen Magnettafel rum und verschob farbige Magnetsteine angeblich einer höheren Idee nach folgend, auf dem schraffierten Spielfeld hin und her. Alles moderner Hippie-Quatsch, dachte sich Daniel Böhm, schnappte sich den Ball, klemmte diesen unter den Arm, machte drei lange Schritte, nahm dabei noch zwei Abwehrspieler stürmerfoulverdächtig aus dem Spiel und knallte die Kirsche humorlos in die Maschen. Ruhe! Doch irgendwas fehlte beim Training – der Schönling auf Linksaußen mit der Brandenburg weit gefürchteten Fackel – vor allem aus dem Rückraum, glänze mit Abwesenheit. André Kernbach wollte an diesem Trainingsmittwoch mal von den Großen der Branche lernen und besuchte lieber das Bundesliga-Spiel des SC Magdeburg gegen Wetzlar. Besonders imponiert hatte ihn dabei der Auftritt des dänisches Nationalspielers des SCM, Michael Damgaard, der aus allen Lagen schoss und dabei allein für ein Drittel aller Magdeburger Buden verantwortlich war. Dieser Damgaard, dieses Danish Dynamite, dieser Typ wollte André am kommenden Heimspieltag für seine „Zwote“ sein.

3 Tage später empfing die „Zwote“ dann den Liga-Aufsteiger HC Neuruppin. Die Gäste aus dem Ostprignitz-Ruppiner Land hatten dabei einen alten Bekannten im Schlepptau. Ronny Wolf, früher Sportschüler in Potsdam beim VfL, später auch nochmal für ein paar Trainingseinheiten und Spiele für die „Zwote“ aktiv, bevor er von heute auf morgen sprach- und spurlos verschollen schien und Checo Hanisch später erfuhr, dass er beim SSV Falkensee anheuerte. Alles kein Problem, Reisende hält das Trainergespann nicht auf aber der fehlende Ausstandkasten ist noch heute auf der Getränkeliste vermerkt und Checo Hanisch wird sicher nicht eher ruhen, bis dieser im Kirchsteigfeld abgestellt wird. Sportlich hat Ronny immer noch so einiges auf dem Kasten, was auch die „Zwote“ an diesem Tag erfahren durfte, auch wenn das Trikot mittlerweile etwas strammer sitzt, das Haar über die Jahre dünner geworden ist und der Antritt – nennen wir es mal routinierter daherkommt.

 Doch der Reihe nach: Beide Mannschaften sind mit 2:2 Punkten in die Saison gestartet und sahen sich jeweils in den ersten Spielminuten sehr gut gestaffelten Abwehrreihen gegenüber. Nur die Treffsicherheit der Hausherren konnte nicht so recht überzeugen, so dass sich das Trainer-Trio Checo Hanisch, Coco Berg und Taco Junior gezwungen sahen, beim Stand von 6:10 nach 20 Minuten die erste Auszeit zu nehmen. Das Angriffsspiel musste endlich in Schwung kommen. Taco Junior: „Jetzt als Auftakthandlung mal 1-links Express mit Übergang und abkippender Mitte zum Kreisel als 3er Wechsel anspielen!“ Checo Hanisch: „Haut die Dinger doch einfach mal rein!“. Egal was es war, aber es half – schöne Kombinationen mit Durchschlagskraft halfen zu einer kleinen Serie, die zum 11:11 zum Pausentee führte. Auch die Angst des typischen Kollektiv-Spontan-Ermüdung-Effekts der „Zwoten“ zu Beginn der zweiten Halbzeit war dieses Mal unbegründet, denn in der Folge des Spiels sollte die Truppe nicht mehr in Rückstand geraten. Und als Jens Pichotta in der 50. Minute allein einen fulminanten Konter erfolgreich abschloss (ja wirklich dieser bald dreifache Papa Jens Pichotta!) konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen – auch seine Trainingsabstinenz - um auf den Punkt fit zu werden - hatte sich schlussendlich ausgezahlt. Daniel, der mit tennisballartigen Krämpfen in den Waden die Abwehr zusammenhielt, Janek, der im Angriff die stärksten Nerven aller Schützen hatte und der bäri-starke (ja der ist wirklich nicht doll aber ich wollte ihn bringen) Julien im Tor, der an dem Tag die Angreifer von Neuruppin mehrfach entnervte, waren neben der gesamten, geschlossenen starken Mannschaftsleistung, Garanten für den Sieg. Und auch André zeigte spätestens mit seinem geschwungenen Dreher gegen fast alle physikalischen Naturgesetzte, dass Michael Damgaard auch nur mit dem sprichwörtlichen Wasser kocht. Am Ende wurde es dennoch nochmal ein knappes Höschen, welches am Ende des Spiels der „Zwoten“ allerdings besser saß und so das Spiel verdient mit 24:22 für sich entscheiden konnte. Im Mittwochstraining wurde also alles richtig gemacht – so wurde konsequenterweise auch gleich das kommende Montagstraining abgesagt.

 Die „Zwote“ bedankt sich bei den zahlreich erschienenen Zuschauern (wovon ca. 1/3 sogar für die Heimmannschaft applaudierten) und die tolle Versorgung nach dem Spiel mit Schnittchen, Boulettchen, Schnitzelchen und Obst von Mama Kernbach. Der derzeit verletzte Philip Obst und Assistent in  Checo Hanisch´ Imbiss „Zum geplatzten Würstchen“ hatte somit frei, wird aller Voraussicht nach jedoch schon wieder am kommenden Samstag zum Einsatz kommen – dann zum Heimspiel gegen Belzig.

 Die „Zwote“ mit: Julien Bäricke im Tor, André Kernbach, Gregor Oppermann, Stephan, Jens Pichotta, Daniel Böhm, Janek Hesselmann, Philip Freitag, Max Hübler, Björn Rusch, Florian Knuth und wieder bestens gecoacht von Checo Hanisch, Coco Berg und Taco Junior Urban

(flo)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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