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05
Februar
2014

Sondertrainingsgruppe „Captain Morgan“

Verbandsliga Nord: Oranienburger HC II vs. VfL Potsdam II 28:26

Dichter Tannen Grün umgibt das weiße Wohnmobil auf der kleinen Waldeslichtung am Rande von Oberwiesenthal. Inmitten der Flockenpracht, die sich sanft ihren Weg zur Erde sucht, ist es nur zu erahnen. Im hellen Mondeslicht ertönt der Wölfe Geheul, das aus der Ferne herüber dringt und Bereitschaft zur Jagd verheißt. Das flackernde Feuer, das aus einer alten Tonne „Feldschlößchen- Export“ in den Nachthimmel am Fuße des Fichtelbergs empor steigt, zeichnet die Silhouette drei verwegen anmutender Gestalten in den Schnee. Unter dem Sonnendach des Gefährts sitzen sie in dicken Daunenjacken vermummt in ihren Campingstühlen und starren auf eine Dose Bohnen, die über einem kleinen Gaskocher vor sich hin köchelt. Da öffnet sich die Pforte des Caravans unter leisem Knarren und ein hühnenhafte Erscheinung, in schwarze Surferkluft gehüllt, betritt die Szenerie. Etwas älter, etwas verwegener als die anderen. Offensichtlich der Anführer der Gruppe. In seiner Hand eine Flasche.

 

 

Dichter Tannen Grün umgibt das weiße Wohnmobil auf der kleinen Waldeslichtung am Rande von Oberwiesenthal. Inmitten der Flockenpracht, die sich sanft ihren Weg zur Erde sucht, ist es nur zu erahnen. Im hellen Mondeslicht ertönt der Wölfe Geheul, das aus der Ferne herüber dringt und Bereitschaft zur Jagd verheißt. Das flackernde Feuer, das aus einer alten Tonne „Feldschlößchen- Export“ in den Nachthimmel am Fuße des Fichtelbergs empor steigt, zeichnet die Silhouette drei verwegen anmutender Gestalten in den Schnee. Unter dem Sonnendach des Gefährts sitzen sie in dicken Daunenjacken vermummt in ihren Campingstühlen und starren auf eine Dose Bohnen, die über einem kleinen Gaskocher vor sich hin köchelt. Da öffnet sich die Pforte des Caravans unter leisem Knarren und ein hühnenhafte Erscheinung, in schwarze Surferkluft gehüllt, betritt die Szenerie. Etwas älter, etwas verwegener als die anderen. Offensichtlich der Anführer der Gruppe. In seiner Hand eine Flasche. 

U : „So, hier ist der Nachschub Ihr Fuffen. Die muss jetzt aber mal ne halbe Stunde reichen. Wenn das so weiter geht, sitzen wir vor Mitternacht auf dem Trockenen.“

C: „Geht klar Chef. Zur Not hab ich noch eine Dose Imprägnierspray dabei. Die sollte eigentlich für meinen Skianorak sein. Aber man kann das Zeug auch inhalieren. Das knallt mächtig.“

U: „Langsam Brauner, sonst liegst Du wieder als Erster im Bettchen. Wir sind doch nicht zum Spaß hier. Schließlich haben wir den anderen erzählt, dass wir hier in der Höhe ein knallhartes Trainingslager absolvieren. Hahaha.“

A: „Ja. Und die haben uns das geglaubt. So wie jedes Jahr.“

- schallendes Gelächter -

F: „Na gut. Zweimal sind wir heute auch wirklich mit dem Lift gefahren. Mittags hoch zur Hütte und abends wieder runter.“

- schallendes Gelächter -

U: „Hat irgendwer schon was von unseren Fuffen aus Potsdam gehört?“

A: „Im Livestream steht, der VfL schlägt Oranienburg mit drei Toren.“

C: „Ach komm, das glaub ich nicht.“

A: „Doch, wirklich. Aber in der Regionalliga. Unsere haben mit zweien verloren.“

F: „Na bitte. Da hätte der Käpt´n doch eigentlich auch gleich mitkommen können. So ein Trainingsprogramm wie hier kriegt der sonst nirgendwo. Irgendeine Nachricht von ihm?“

A: „Ja, ein Bild. So wie es aussieht, bereit er sich akribisch auf unsere Zusammenkunft vor.“

- zeigt sein Handy in die Runde -

C: „Da ist aber noch Luft nach oben.“ - gießt sich den letzten Schluck ein - „Apropos, gibt’s noch Nachschub?“

U: „Dann mach ich jetzt mal den zweiten Skisack auf. Da hab ich vorhin was klongen hören, wenn ich nicht irre.“

F: „Skisack? Du fährst doch Snowboard.“

U: „Eben! - Kennt Ihr den schon?: Was ist der Unterschied, wenn ein Skifahrer und ein Snowboarder unter eine Lawine geraten? Der Snowboarder wird mit dem Drogenhund gesucht.

Oder den: Was ist eine Kuh auf Skiern? Eine Muh-Ski.“

Der Rest der Mannschaft verbrachte den Samstagnachmittag in Oranienburg. Unter beeindruckender Mitwirkung des A-Jugendlichen Felix Stachowiak gelang ihr trotz des Fehlens der Delegation Oberwiesenthal und einer 18:16 Halbzeitführung kein Sieg, dafür aber, die Niederlage in erträglichen Grenzen zu halten (26:28). Im anschließenden Spiel der beiden ersten Vertretungen der Vereine ließ man sich in geselliger Runde gern Anschauungsunterricht in Sachen Handball erteilen. Käpt´n Jens machte sich am Morgen danach auf in den Winterurlaub. ...

der VfL II mit: Julien und Karsten im Tor, Charlie, Felix, Jan, Jens, Junior, Marc, Stefan, Holger B. und Gregor

G.O.

 

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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