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03
Dezember
2013

So langsam wird es schon zur Routine – Die „Zwote“ verliert erneut

Am vergangenen Samstag reiste die „Zwote formerly known as Die Dritte“ ins Märkisch-Oderland zum SV Jahn Freienwalde und um es kurz zu machen, sich wieder mal eine ordentliche Packung abzuholen. In der wie immer bis unter die Hallendecke mit Zuschauern vollgestopfte Kurstadthalle, konnte die „Zwote“ zumindest in der ersten Hälfte noch mit dem Gastgeber mithalten (Halbzeitstand 17:13 für Bad Freienwalde). In der zweiten Halbzeit zogen die Hausherren dann auf 11 Tore davon (28:17) und am Ende stand wieder einmal eine deutliche Niederlage zu Buche (31:24 Endstand)...

Am vergangenen Samstag reiste die „Zwote formerly known as Die Dritte“ ins Märkisch-Oderland zum SV Jahn Freienwalde und um es kurz zu machen, sich wieder mal eine ordentliche Packung abzuholen. In der wie immer bis unter die Hallendecke mit Zuschauern vollgestopfte Kurstadthalle, konnte die „Zwote“ zumindest in der ersten Hälfte noch mit dem Gastgeber mithalten (Halbzeitstand 17:13 für Bad Freienwalde). In der zweiten Halbzeit zogen die Hausherren dann auf 11 Tore davon (28:17) und am Ende stand wieder einmal eine deutliche Niederlage zu Buche (31:24 Endstand).

Wieder eine hohe Niederlage, wieder über 30 Gegentore kassiert. Grund genug um mal die Akteure zu Wort kommen zu lassen, die bei solchen Spielen besonders viele Ballkontakte haben: die Torhüter.

Ein Vertreter der überregionalen Presse traf sich im würdigen Rahmen für einen Adventssonntag, am Tag 1 nach der Niederlage in Bad Freienwalde, in entspannter Atmosphäre mit den Torhütern Toralf Vietze, Tim „Charlie“ Krause, Julien Bäricke und Routinier Karsten Thomas Buckow, besser bekannt als Kathombu. Am besten Glühweinstand des Babelsberger Weihnachtsmarktes sollte bei einem Interview die bisherige Saison bilanziert und ein Ausblick auf das neue Jahr gegeben werden.

Presse: Willkommen meine Herren, schön dass Sie der Einladung zum Interview nachgekommen sind.

Toralf: Na klar! Ich war zwar am vergangenen Samstag nicht mit dabei aber ich muss natürlich auch meinen Senf zu der Bratwurst, die hier hoffentlich mal jemand organisiert, dazugeben.

Charlie: Also ich würde gern einen Kinderpunsch nehmen, ich muss noch fahren.

Julien: Da bin ich dabei.

Kathombu: Mich fröstelt es etwas, meine Waschmaschine ist mal wieder ausgefallen. So musste ich gleich in meinem schicken Sportdress vom gestrigen Spiel bleiben. Ich nehme einen Glühwein bitte.

Presse: Ok, Sie werden alle versorgt. Kommen wir zum letzten Spiel, Herr Kathombu und Herr Bäricke, Sie waren dabei. Wie ist Ihre Einschätzung?

Kathombu: Also entweder Karsten oder Herr Buckow bitte!

Julien: Mich kannste ruhig dutzen, wir sind doch alle Bro´s!

Charlie: Charlie ist ok

Toralf: Gerne Meister Vietze aber ich denke Toralf ist für heute Abend ausnahmsweise auch ok.

Presse: Ok, haben wir die Formalitäten geklärt. Und jetzt Eure Einschätzung zum Spiel?

Kathombu: Also das war insgesamt keine gute Leistung. Die Leute in der Abwehr hatten sich offenbar vor dem Spiel noch schnell Taschen in die Spielhosen genäht.

Julien: Ja immer freie Sicht auf den ankommenden Ball!

Toralf: Immer gut ist auch für den Torhüter ist, wenn die Abwehr noch auf Höhe der Mittellinie steht.

Presse: Gibt es denn noch weitere Gründe für die hohe Anzahl an Gegentoren in den letzten Spielen?

Kathombu: Also ich sehe absolut keine Schwächen bei mir.

Toralf: Die Würfe auf den Kopf könntest du auch mal wegnehmen und einfach mal die Birne nicht wegducken.

Charlie: Und du magst ja besonders die Bälle von außen Toralf!

Julien: Jo, wie ne Bahnschranke geht da das Bein nach oben und unten!

Toralf: Ich wurde aber auch schon oft am Bein getroffen, meine Strategie ist also perfekt!

Kathombu: Apropos Beine, die merk ich grad kaum noch. Ich hätte gern noch einen Glühwein.

Presse: Man kann also sagen, dass es derzeit geschlossene Mannschaftsleistungen sind, die nicht zum Erfolg führen?

Toralf: Das haben Sie jetzt behauptet, ich nehme mich da raus.

Charlie: Na du warst ja bis jetzt auch bei kaum einem Spiel dabei.

Julien: War wohl ne gute Entscheidung!

Presse: Ok, sprechen wir über die aktuelle Situation der „Zwoten“.

Kathombu: Mich erinnert das vom Saisonverlauf etwas an Tasmania Berlin der Bundesliga-Saison 65/66.

Charlie: 65/66? Das ist doch noch die Kaiserzeit!

Julien: Ich kenne Taz, den tasmanischen Teufel aus Bugs Bunny! Hat das was damit zu tun?

Kathombu: Natürlich nicht! Tasmania Berlin hatte in jener Saison am Ende 8:60 Punkte und 15:108 Tore.

Toralf: Und da standest du schon als junger Torhüter zwischen den Pfosten?! (möchte auf den gelungenen Witz gern mit den Anderen anstoßen)

Kathombu: Ach diese Jugend, keine Ahnung der Historie! Sitzen nur noch vor der Glotze oder neumodischen Telefonen ohne Tasten und leben in ihrer eigenen Welt!

Julien: Jo Digga, sorry aber ich check deine Story echt nicht!

Presse: Aber ist es denn nicht von großem Vorteil, so eine Mehr-Generationen-Torhüter-Truppe zu haben?

Toralf: Wieso?

Charlie: Na jeder kann etwas vom Anderen lernen!

Julien: Und was soll das bitte sein?

Kathombu: Ich denke die Bambinos hier können noch eine Menge von mir lernen und von meiner Erfahrung profitieren.

Toralf: Na vielleicht wie ich richtig den Kopf einziehe?! (lacht laut und möchte wieder anstoßen)

Julien: Nicht schon wieder so ne Vorkriegsgeschichten jetzt! Muss jetzt erstmal nen Foto von meinem Drink machen und das sofort an meine Follower and Friends posten.

Charlie: Gefällt mir!

Julien: Würd noch einen Punsch nehmen, kann ich gleich nen neues Bild posten.

Charlie: Ich nehm auch noch einen. Ich bin ja jetzt seit dieser Saison für die Mannschaftskasse verantwortlich!

Presse: Dann gebt doch mal einen Ausblick auf das neue Jahr und die Entwicklung der „Zwoten“.

Kathombu: Na erst einmal steht nächsten Samstag das letzte Heimspiel des Jahres mit anschließender Weihnachtsfeier an. Ich hoffe bis dahin ist meine Waschmaschine funktionstüchtig.

Charlie: Ja das hoffen alle!

Toralf: Naja der Vintage-Look ist doch wieder voll in. (lacht, erneuter Versuch anzustoßen)

Presse: ich merke schon, ihr versteht euch! Wie ist denn nun der Ausblick?

Kathombu: Ganz klar, der Klassenerhalt ist das Ziel!

Julien: Ich hatte ja nach der Niederlage vorgeschlagen, das Fußballspielen im Training abzuschaffen…

Charlie: Und lass mich raten, die Mannschaft war bestimmt total begeistert von der Idee?!

Toralf: Den Fehler habe ich auch schon mal vor 7 Jahren gemacht.

Kathombu: So sind sie die Frischlinge, manchmal einfach noch etwas naiv und unbedarft mit solchen Aussagen. Ich sag ja, von mir kann man noch was lernen!

Presse: Gestattet mir noch eine letzte Frage. Es heißt ja immer Torhüter seien, vorsichtig ausgedrückt, immer etwas speziell. Eure Meinung dazu?

Toralf: Hab ich auch schon gehört. Interessiert mich natürlich nicht die Bohne. Wenn dann sind die Anderen speziell!

Charlie: Also wenn mir das zu bunt wird, bin ich auch ein recht guter Feldspieler.

Julien: Ja nen Linkshänder, das ist ja noch schlimmer!

Kathombu: So geht´s ja nicht Jungs. Wir müssen zusammen halten. Wir sind alle Torhüter. Und das ist auch gut so!

Toralf: Und jetzt stößt vielleicht auch endlich mal einer von Euch mit mir an!

Presse: Ich bedanke mich für das offene und zugleich längst überfällige Interview mit Euch und wünsche Euch noch einen schönen Abend.

Die "Zwote formerly known as Die Dritte" mit: Julien und Karsten Thomas im Tor, Robert, André, Christoph, unserem Debutanten Max, Junior, Daniel, Holger, Florian und Stefan bedankt sich für die trotz der Niederlage unmittelbar nach Spiel bereitgestellten Kaltgetränke bei ihrem Premiumsponsor "Berliner Diele".

(Florian Knuth)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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