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30
Januar
2014

Mission accomplished: Er war ein netter Kerl ...

 Er ist jung, er ist ziemlich frisch und hinter den Ohren noch nicht ganz trocken, doch so ein Faux pas hätte Max Günther, den seine Freunde nur Günni rufen, nicht passieren dürfen: Als Käpt'n Jens beschwingt vom sonnabendlichen Besuch des Latte Macchiato-Standes auf dem Wochenendmarkt am Nauener Tor pünktlich vor dem Anpfiff der Partie gegen Blau-Weiß Wusterwitz die Umkleidekabine betrat und sich wenig später lediglich mit seinem elfenbeinfarbenen Dienstschlüpfer und den geliebten Trigema-Socken bekleidet in den Tiefen der Jersey-Sporttasche auf die Suche nach seinem Trikot mit der Nummer 3 machte, passierte ihm dasselbe, was dem FC Schalke 04 am 19. Mai, dem letzten Spieltag der Saison 2000/2001 im Parkstadion widerfuhr – er ging leer aus...

 Er ist jung, er ist ziemlich frisch und hinter den Ohren noch nicht ganz trocken, doch so ein Faux pas hätte Max Günther, den seine Freunde nur Günni rufen, nicht passieren dürfen: Als Käpt'n Jens beschwingt vom sonnabendlichen Besuch des Latte Macchiato-Standes auf dem Wochenendmarkt am Nauener Tor pünktlich vor dem Anpfiff der Partie gegen Blau-Weiß Wusterwitz die Umkleidekabine betrat und sich wenig später lediglich mit seinem elfenbeinfarbenen Dienstschlüpfer und den geliebten Trigema-Socken bekleidet in den Tiefen der Jersey-Sporttasche auf die Suche nach seinem Trikot mit der Nummer 3 machte, passierte ihm dasselbe, was dem FC Schalke 04 am 19. Mai, dem letzten Spieltag der Saison 2000/2001 im Parkstadion widerfuhr – er ging leer aus. Doch während die Fußballer aus dem Ruhrpott wenigstens als Meister der Herzen in Erinnerung bleiben, musste Käpt'n Jens mit der völlig nichtssagenden Nummer 11 vorlieb nehmen. Keine Pech-belastete Nummer 13, keine Glückszahl 7, keine Nummer 24 wie Mikkel Hansen - noch nicht mal für die schlüpfrige 69 hatte es gereicht. Für den Käpt'n war der Tag gelaufen.

Zur selben Zeit tänzelte Günni vor den Augen der Gäste aus dem Westen des Bundeslandes durch die Sporthalle und sein Körper, der wegen eines deutlichen Missverhältnisses zwischen Größe und Gewicht selbst am schönsten Sommertag keinen Schatten wirft, schien laut schallend zu rufen: „Schaut her! Le roi est mort – vive le roi!" Doch ganz Profi ließ sich „LE ROI" nichts anmerken und führte seine Untertanen in eine glorreiche Partie gegen die Blau-Weißen, die an diesem Tag ihre eigene Medizin kosten mussten. Denn während normalerweise Wusterwitz für eine brettharte Defensive und blitzschnelles Umschalten auf Tempogegenstoß bekannt ist, war es „Die Zwote formerly known als die Dritte", die an diesem Tag Beton anrührte – und zwar nicht den, den die Kinder im Sandkasten des Potsdamer Waldorf-Kindergartens für gewöhnlich zusammen matschen mit fair-trade-Sand und Appolinaris-Mineralwasser, sondern richtigen mit besonders grobkörnigem Kies und einer extra Portion besten Portlandzements. Bereits zur Halbzeit führte die Zwote quasi uneinholbar – uneinholbar selbst für die Zwote-Verhältnisse. Und immer, wenn die Gäste mal ein Tor warfen, hatte Trainerfuchs Checo Hanisch die passende taktische Antwort parat: Max Zerm, der nämlich nicht nur gern die Angelroute auswirft, sondern es gern auch mal im gegnerischen Tor krachen lässt.

33:18 triumphierte die Zwote am Ende der Partie. Und Günni? Hier streiten sich die Experten: Manche sagen, er weht als Flagge über dem Dienstgebäude der Bundespolizei in der Heinrich-Mann-Allee, andere wollen ihn als Auslegware im Fond von Käpt'n Jens Wohnmobil gesehen haben. Er war jedenfalls ein netter Kerl, denn alle mochten...

(Marc Thiele)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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