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19
September
2013

Handball statt „Sportschau", oder: Vorausschau SV Blau-Weiß Wusterwitz vs. 1 VfL Potsdam II

Der Tabellenführer fährt nach Wusterwitz!

Noch vor einem halben Jahr hätte diese Schlagzeile bei den Protagonisten der „Zwoten formerly known as Die Dritte" allenfalls gleichgültiges Achselzucken provoziert, frei nach dem Motto: „Na und, was geht uns das an?" Denn zu diesem Zeitpunkt war einerseits nicht abzusehen, dass sich die Truppe, die sich zu über 80 Prozent aus Ü30-Kandidaten generiert, jemals - sei es auch nur für einen Spieltag - an der Spitze der Verbandsliga Nord wiederfindet. Zum anderen erschien es fernliegend, dass der langjährige Vertreter der Oberliga und Brandenburgliga aus dem westlichen Havelland den Gang in die Verbandsliga wird antreten müssen...

 Der Tabellenführer fährt nach Wusterwitz!

Noch vor einem halben Jahr hätte diese Schlagzeile bei den Protagonisten der „Zwoten formerly known as Die Dritte" allenfalls gleichgültiges Achselzucken provoziert, frei nach dem Motto: „Na und, was geht uns das an?" Denn zu diesem Zeitpunkt war einerseits nicht abzusehen, dass sich die Truppe, die sich zu über 80 Prozent aus Ü30-Kandidaten generiert, jemals - sei es auch nur für einen Spieltag - an der Spitze der Verbandsliga Nord wiederfindet. Zum anderen erschien es fernliegend, dass der langjährige Vertreter der Oberliga und Brandenburgliga aus dem westlichen Havelland den Gang in die Verbandsliga wird antreten müssen.

Letztlich beschert diese Tatsache zwei Akteuren der „Zwoten" ein Spiel „dahoam". Die Thiele-Zwillinge M. und Dr. J. sind in Genthin, einer kleinen Nachbargemeinde im Sachsen-Anhaltinischen, geboren und aufgewachsen, wo sie beim SV Chemie unter der Ägide des „Alten", wie sie ihren langjährigen Spielertrainer ehrfurchtsvoll nannten, das Handball-ABC erlernten. Dieses Wissen geben sie nun heute – mehr oder weniger gefragt – bei jeder sich bietenden Gelegenheit gern an den Nachwuchs oder gleichaltrige Mitspieler weiter.

Es scheint, als müsse der gemeine Wusterwitzer mit der entbehrungsreichen Einschränkung leben, dass seine Heimat fern jeder Strahlung des Rundfunksatelliten Astra oder der digitalen, terrestrischen Verbreitung (DVBT) liegt. Denn anders lässt es sich nicht erklären, warum die Handballer ihre Heimspiele am Samstag um 18.00 Uhr austragen, zu einer Zeit also, wo der Durchschnittsdeutsche bei Bier und Chips die „Sportschau" verfolgt. Wie sich Bremen gegen den HSV schlägt, oder ob Kevin Prince Boateng von Brüderchen Jerome auf die Hacken bekommt, können die Mannen um Käpt´n Jens also erst im „Aktuellen Sportstudio" erfahren, wenn sie denn bis dahin rechtzeitig aus der Fremde zurück sind.

Die Truppe wird im Vergleich zum Saisonauftakt ein völlig verändertes Gesicht bekommen. In anbetracht des üppigen Kaders setzen Checo Hanisch und Coco Berg auf das Rotationsprinzip, dass sie sich – wo auch sonst – bei Guardiola und Co. in der „Sportschau" abgeschaut haben.

(G.O.)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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