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09
Februar
2015

Er hat es immer noch drauf

Björn Rupprecht konnte inzwischen auch wieder die Beine oberhalb der Knie spüren – für ihn das untrügliche Zeichen auf seiner inneren Körperuhr, dass der letzte Handballeinsatz ungefähr vierzehn Tage her sein musste. Er schlug schnell die Einträge in seinem Terminkalender nach und da stand tatsächlich neben „Rohrfrei kaufen“ und „11:00 LASS WAXEN Lindenstraße“ in dicken Buchstaben „13:30 Kirchsteigfeld DIE ZWOTE“.

Björn Rupprecht konnte inzwischen auch wieder die Beine oberhalb der Knie spüren – für ihn das untrügliche Zeichen auf seiner inneren Körperuhr, dass der letzte Handballeinsatz ungefähr vierzehn Tage her sein musste. Er schlug schnell die Einträge in seinem Terminkalender nach und da stand tatsächlich neben „Rohrfrei kaufen“ und „11:00 LASS WAXEN Lindenstraße“ in dicken Buchstaben „13:30 Kirchsteigfeld DIE ZWOTE“. Ein Lächeln huschte über seine Lippen, das Björn mit einem zufriedenen Nicken kombinierte, als er an seinen Gasteinsatz bei der Truppe von Checo Hanisch gegen Eberswalde dachte und wie er den Fuffen gezeigt hat, wie scharf man einen Hüftwurf maßgenau auf der Brust des Gegenspielers platzierte. „Er hat es immer noch drauf – fünf Buden“, sagte er zu seinem Spiegelbild, das ihm aus dem Bürofenster zuzwinkerte und sich dabei prüfend an den Bizeps fasste. Bei soviel spielerischer Klasse – das Hanisch-Team machte nämlich einen auf Katar und kaufte neben Björn Rupprecht mal eben Mister Zweite Liga André Langen und Sven Keck, den Berserker aus Templin, ein -,wie die Zwote aus Personalnot gegen den Eberswalder SV aus dem Ärmel zauberte, konnte ja nur ein solider Sieg herausspringen, der es mit 31:22 auch geworden war. Während der Rest der Zwoten einen Haken hinter den Sieg machte, ließen André und Björn den Abend gemeinsam ausklingen. Dazu stelle man sich das symbolisierte Zentrum Jahrtausende alten nomadischen Lebens vor: ein Ger, eine mongolische Jurte in Zentrum des Potsdamer Buga-Parks. Andrés Frau hatte sie anlässlich des Geburtstages ihres Mannes dort eigens errichten und mit reichlich Getränken ausstatten lassen. Und so kam es, dass André und Björn zu späterer Stunde noch einmal Gelegenheit fanden, den vielleicht letzten gemeinsam Auftritt in einem Handball-Pflichtspiel in wenigen scharf formulierten Sätzen Revue passieren zu lassen...

André: Duh Jörn, ds war ein Sbiel hte hä?!

Björn: Ssstark Anré. Hassu mein Hüftdings gsehn? Wie ausseaPissole schossn Anré!

André: Nö aba wie dein Gegnschpilla humgfalln ist, 'as wa lstig Jörn!

Björn: Un hastu meine geiln Tppanschbiele ann Kreis gsehn? Kannichnoch jawoll. HatnurkeinergfangenFuffen.

André: Hastu nich gsehen, wie lange dder Thiele un d' Keck braucht habn, sich vordmSchbiel Socken ansusiehen und wie die dabei gstöhnt haben? Hättn nie sotief bückn und gfangen...

Björn: Sstimmt. Kino?

André: Hä?!

Björn: KinoeinBier?!

André: Hä?!

Björn: Ki noch ein Bier!!

André: Klar. Sagdasdoh'!

Man stelle sich vor, wie diese Unterhaltung noch eine Weile so weiterging, Björn davon berichtete, warum er aus dem WM-Kader gestrichen wurde, wer dafür verantwortlich sei und warum das ein großer Fehler war, André von den Parks und Gärten der schönen Stadt Dessau und ihrer Wohn- und Lebensqualität schwärmte, wie beide behaupteten der gewieftere Pokerspieler zu sein und beide mit blumigen Worten schworen, dass der andere der beste Handballer sei, mit dem er jemals zusammenspielt hat.

Die Zwote bedankt sich jedenfalls an dieser Stelle nochmals offiziell bei allen drei Akteuren, auch wenn Käpt'n Keck hier in der Berichterstattung ein wenig zu kurz gekommen ist. Durch seine Teilnahme am Warnemünde-Cup kann er jedoch wieder stärker in den Fokus der Presse treten.

Marc Thiele

Geschrieben von Marc ThieleVeröffentlicht in: News VfL2

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