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01
Dezember
2017

Eine Vorweihnachtsgeschichte

Bericht: 1. VfL Potsdam II vs. MTV 1860 Altlandsberg II

 „Das letzte Spiel vor der Weihnachtsfeier wird immer gewonnen!“ So jedenfalls war die Ansage von Checo Hanisch vor der Partie vergangenen Samstag gegen die Reserve des MTV 1860 Altlandsberg. Und Checo sollte wie immer Recht behalten. Mit einem deutlichen 29:19 wurden die Gäste aus dem Märkisch-Oderland aus der heimischen Kirchsteigfeld-Arena geschossen. „Fakt ist eins - seit meiner offiziellen Übernahme des Traineramts als Checo der Zwoten bzw. Dritten anno 2006, haben wir das Spiel vor der Weihnachtsfeier noch nie verloren!“ gab Hanisch nach dem umjubelten Spiel zu Protokoll. „Wirklich noch nie?“ wollte unser Bambino Jacob wissen, der 2006 immerhin schon stolze 9 Jahre alt war und in der Vorweihnachtszeit noch brav sein Gedicht für den Besuch des Weihnachtsmannes auswendig lernte. „Noch NIE, sage ich Dir!“

Bericht: 1. VfL Potsdam II vs. MTV 1860 Altlandsberg II

 „Das letzte Spiel vor der Weihnachtsfeier wird immer gewonnen!“ So jedenfalls war die Ansage von Checo Hanisch vor der Partie vergangenen Samstag gegen die Reserve des MTV 1860 Altlandsberg. Und Checo sollte wie immer Recht behalten. Mit einem deutlichen 29:19 wurden die Gäste aus dem Märkisch-Oderland aus der heimischen Kirchsteigfeld-Arena geschossen. „Fakt ist eins - seit meiner offiziellen Übernahme des Traineramts als Checo der Zwoten bzw. Dritten anno 2006, haben wir das Spiel vor der Weihnachtsfeier noch nie verloren!“ gab Hanisch nach dem umjubelten Spiel zu Protokoll. „Wirklich noch nie?“ wollte unser Bambino Jacob wissen, der 2006 immerhin schon stolze 9 Jahre alt war und in der Vorweihnachtszeit noch brav sein Gedicht für den Besuch des Weihnachtsmannes auswendig lernte. „Noch NIE, sage ich Dir!“ entgegnete der sichtlich stolze Checo. „Oder um es mit den Worten eines ehemaligen Leistungsträgers der Truppe zu formulieren – wenn doch, ist es schon wieder so lange her, dass es gar nicht mehr wahr ist!“ ergänze er staatsmännisch.

 Die Serie der erfolgreichen Vorweihnachtsfeierspiele  hält also weithin an. Doch die Vorzeichen für den Sieg standen nicht gerade unter einem optimalen Weihnachtsstern. Die Zwote hatte nach dem grandiosen Saisonstart in den letzten Spielen einen ziemlichen Durchhänger und wurde in der Tabelle bis auf Platz 5 durchgereicht. Zudem sollte das Spiel an einem Sonntag stattfinden – wenn man sich die mittlerweile vorherrschende Altersstruktur der Truppe anschaut, war zu befürchten, dass nicht alle Dachse – brav wie die Familien-Daddys der Mannschaft – am Samstagabend nach einem mittelguten Fernseh-Krimi die Äugelein schließen werden. Dazu ein paar kurzfristige Absagen einiger Spieler und in der Erwartung, dass da eine bis dahin ungeschlagene Mannschaft zu Gast sein wird.

Doch Checo Hanisch ist quasi ein Meister darin solche Nebengeräusche auszublenden. In seiner Ansprache formulierte er kämpferisch: „Gewinnt dieses Spiel Männer! Nächste Woche ist Weihnachtsfeier – ihr wisst was das heißt! Es ist mir auch völlig wurscht ob ihr noch nicht geradeaus gucken könnt und müde seid.  Wir sind eh ja kaum Wechsler, könnt ihr euch ja schon über die Zeit wachlaufen! Ach, und apropos Wurscht – mein Imbiss hat nach Spielende wieder geöffnet! Aber nur für Sieger!“ Die Mannschaft rannte motiviert auf die Platte. Dem letzten Güni flüstere Checo mit einem breiten Grinsen noch ins Ohr: „Und außerdem muss der Ketchup dringend weg.“

 Das Spiel begann erst mal so wie es vielleicht einige erwartet hatten. Nach wenigen Minuten stand es bereits 1:3 für die Gäste. Checo reagierte und brachte im Abwehrverbund unseren Bauherren Daniel auf die Platte, der gleich noch den Betonmischer mitbrachte und ordentlich Zement als Vorgezogener anrührte. Bis zur Halbzeit gelangen den Gästen dann nur weitere 4 Tore, der eigene Angriff wurde zielstrebiger und vor allem durchschlagskräftiger.  Die Folge: Ein hübsches 13:7 zur Pause – eine Ansage! Auch in der zweiten Halbzeit wurde weiterhin konzentriert sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zu Werke gegangen. Die Gäste zogen nun alle Register und nahmen 2 Rückraumspieler der Zwoten komplett in die private Obhut – doch an dem Tag war die Mannschaft als Team zu stark. Die Lücken wurden immer wieder für Tore genutzt oder der Gegner konnte sich nur durch Aktionen behelfen, die insgesamt zu 8  7Meter-Würfen für die Potsdamer führten. 100% vom Punkt hieß es am Ende: 7 Würfe, sieben Buden von Mister 100% Junior und auch 100% von Jacob, nur eben eher andersrum: 1 Wurf, kein Treffer. Am Ende hatte der Top-Shooter der Truppe trotzdem seine 8 Dinger eingeschenkt. Am Ende ergaben sich die Gäste nahezu, so dass das Ergebnis mit 29:19 ziemlich deutlich ausgefallen ist. Doch das Spiel war mehr als der endlich ersehnte Sieg gegen eine Spitzenmannschaft: Alle Spieler haben sich in der Torschützenliste eintragen können, Jeder hatte seine guten Aktionen und die Abwehr im Verbund mit den Torhütern arbeitete gemeinschaftlich für den Erfolg. Ein bisschen ist es ja dann doch wie Weihnachten – es geht um das Gemeinschaftsgefühl!

So, jetzt aber Schluss mit dem rührseligen Pathos – nächste Woche findet kein Spiel statt, es ist Weihnachtsfeier angesagt. Die Truppe wird es wohl ordentlich krachen lassen  – und das vollkommen zu Recht!

Die Zwote mit: Toralf und Philipp im Tor, Daniel, Marvin, André, Güni, Junior, Hübi, Stefan, Jacob und Flo

(flo)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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