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07
April
2013

Die Trommeln von Charles Bronson

Letztlich souverän hat sich die „Zwote formerly known as Die Dritte" letzten Samstag mit 26:22 gegen das Tabellenschlusslicht HC 52 Angermünde durchgesetzt. „Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch, wie es muss“, bilanzierte Coco Uwe Gajewski nach Abpfiff zufrieden, während er die Holzknüppel, die er sich unter der Woche von Springpferde-Trainer Paul Schockemöhle geborgt hat, in seinem Kofferraum verstaute. „Skandalös, so etwa Tieren anzutun. Aber haben Sie gesehen, wie der Bullert heute in die Luft gestiegen ist?!“

Letztlich souverän hat sich die „Zwote formerly known as Die Dritte" letzten Samstag mit 26:22 gegen das Tabellenschlusslicht HC 52 Angermünde durchgesetzt. „Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch, wie es muss“, bilanzierte Coco Uwe Gajewski nach Abpfiff zufrieden, während er die Holzknüppel, die er sich unter der Woche von Springpferde-Trainer Paul Schockemöhle geborgt hat, in seinem Kofferraum verstaute. „Skandalös, so etwa Tieren anzutun. Aber haben Sie gesehen, wie der Bullert heute in die Luft gestiegen ist?!“

Viel Schreibarbeit hatte Checo Frank Hanisch vor dem Anpfiff zu erledigen, denn sagenhafte 14 Spieler standen dem Trainerduo zur Verfügung. Angesichts dieser komfortablen Personalsituation zog sich der erkrankte jüngere Thiele-Zwilling, als Zuschauer in der Halle weilend, direkt zu Anpfiff nochmals entspannt in die örtliche Doppelnullabteilung zurück. Dort hätte er ruhig länger als nur die fünf Minuten verweilen können – verpasst hatte er nämlich nichts, da das Spiel seines Team ähnlich ansehnlich wie das Innere seines weißen Keramikthrons vor sich hin plätscherte.

Zäh wie Kaugummi an der Sportschuhsohle startet die Partie für die Zwote, indes einzig, weil die Mannen um Käpt´n Jens dreimal den Torhüter und nur einmal das Netz in dessen Rücken trafen. Angermünde tat es dagegen genau umgekehrt. Von Beginn an ungewohnt große Probleme mit der Beherrschung des Spielgerätes schien derweil Kreisläufer- Modellathlet Sven Keck zu haben, dem - wie sich später herausstellte - vor dem Spiel eine fatale Verwechslung unterlaufen war. Während er die Tube „Dip´n Glue“ in der Tasche seines Kabinennachbarn André Kernbach für das beliebte Handballerhaftmittel hielt, fingerte Keck in Wirklichkeit Kernbachs bevorzugtes Haarstyling-Produkt heraus. Und so sah Potsdams Linksaußen auf dem Kopf fesch und trendy wie immer aus, jedoch Keck flutschte jeder Ball durch die geschmierten Hände.

In der Halbzeitpause (11:11) erinnerte sich Cineast Gajewski an eine Szene seines Lieblingsfilms aus Jugendtagen. „Der in dem Charles Bronson als historischer Wagenlenker und Galeerenskla... Wie Charlton Heston?! – Egal, der in dem der Typ vom Planet der Affen Galeerensklave ist.“ Zurück neben dem Spielfeld gibt Gajewski dem extra aus Oranienburg in die Halle geeilten Peter Mnich per Augenkontakt ein Zeichen, der das an den zweiten Peter in der Halle, Junior Urbans Senior weiterleitete, worauf die beiden prompt zwei große Trommeln hervorzauberten und ab sofort dem Spiel der Zwoten den fehlenden Herzschlag vorgaben. „Herrlich, wie bei Charles Bronson auf der Galeere!“, feixte der Coco zufrieden.

Die Zwote hatte das Spiel zunehmend fester im Griff, wohl auch, weil ein Angermünder Spieler noch etwas grün hinter den Ohren nicht wusste, was passiert, wenn man Jan Thiele blockt und danach brüllend die Beckerfaust vor dessen Gesicht herumschüttelt. Zwillingsbruder Marc wusste es: „Ich hab das auch mal gemacht, als wir in Genthin auf Vatis Garagentor Handball spielten. Danach hat der Lada eine Weile im Freien parken müssen.“ Thiele I wurde förmlich zum Berserker und knallte Angermündes Keeper etliche Tore am Stück in die Maschen und erst der Abpfiff konnte sein Berserkertum stoppen. Dies veranlasste Checo Hanisch, Erich Honecker zu zitieren: „Den Thiele in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.“

Viel Glück beim Kampf um den Klassenerhalt wünscht die "Zwote" Angermünders Trainer, der eine Kostprobe seiner Kompetenz und seiner Fairness am gestrigen Sonntag im Gästebuch des PHC Wittenberge gab. Danach zu urteilen dürfte die Luft eng werden. Schade für die Spieler.

(emte)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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