Die Zwote auf Facebook

Hier findet Ihr aktuelle Berichte über die Reservemannschaft des VfL Potsdam.

https://www.facebook.com/vfl.zwote

21
April
2015

Die Handballgötter haben wieder zugeschlagen!

Letztes Auswärtsspiel der Saison, Sieg eingefahren – so die Kurzfassung des Gastauftritts der „Zwoten“ in Perleberg am vergangen Samstag. Die Truppe erreichte, nach gefühlter Weltreise in den äußersten Brandenburger Norden, pünktlich die schmucke Rolandhalle in Perleberg. Turnbeutel ausgepackt, Wärmemsalben von den älteren Herren aufgetragen, passende Hose zum Trikot rausgesucht, Schleifen in die Sportschuhe gebunden und ab auf die Platte zur Erwärmung. Während der Aufwärmzeit vor dem Spiel wollte offenbar der Hallensprecher auch nochmal seine Gedanken zur fast abgelaufenen Saison loswerden: „Mangelende Kondition, teilweise schwache Trainingsbeteiligung, wenig Bewegungsfreude und durchwachsene Spiele…“ waren die einleitenden Worte einer nicht enden wollenden Ansprache. Moment mal, hat da etwa jemand inkognito die „Zwote“ bespitzelt?! „… und dazu ein schlechtes Mannschaftsklima haben die Saison geprägt!“ Jetzt war klar, der Entertainer der Rolandhalle hatte nicht die Truppe vom Trainergespann Checo Hanisch und Coco Berg meinen können. Denn auch vor dem letzten Spieltag kann durchaus positiv resümiert werden, dass es manchmal evtl. an der spielerischen Idee aber nie am Teamgeist in der Truppe haperte. Der sicherlich mit besten Absichten plaudernde Hallensprecher unterhielt die Zuschauer noch weitere 15 Minuten mit ähnlich motivierenden Aussagen zur Perleberger Handballleistung der hiesigen Saison und kommentierte noch die anschließende Ehrung diverser Jugendmannschaften und verabschiedete die zukünftigen Ehemalgen bis hin zum Anpfiff...

Letztes Auswärtsspiel der Saison, Sieg eingefahren – so die Kurzfassung des Gastauftritts der „Zwoten“ in Perleberg am vergangen Samstag. Die Truppe erreichte, nach gefühlter Weltreise in den äußersten Brandenburger Norden, pünktlich die schmucke Rolandhalle in Perleberg. Turnbeutel ausgepackt, Wärmemsalben von den älteren Herren aufgetragen, passende Hose zum Trikot rausgesucht, Schleifen in die Sportschuhe gebunden und ab auf die Platte zur Erwärmung. Während der Aufwärmzeit vor dem Spiel wollte offenbar der Hallensprecher auch nochmal seine Gedanken zur fast abgelaufenen Saison loswerden: „Mangelende Kondition, teilweise schwache Trainingsbeteiligung, wenig Bewegungsfreude und durchwachsene Spiele…“ waren die einleitenden Worte einer nicht enden wollenden Ansprache. Moment mal, hat da etwa jemand inkognito die „Zwote“ bespitzelt?! „… und dazu ein schlechtes Mannschaftsklima haben die Saison geprägt!“ Jetzt war klar, der Entertainer der Rolandhalle hatte nicht die Truppe vom Trainergespann Checo Hanisch und Coco Berg meinen können. Denn auch vor dem letzten Spieltag kann durchaus positiv resümiert werden, dass es manchmal evtl. an der spielerischen Idee aber nie am Teamgeist in der Truppe haperte. Der sicherlich mit besten Absichten plaudernde Hallensprecher unterhielt die Zuschauer noch weitere 15 Minuten mit ähnlich motivierenden Aussagen zur Perleberger Handballleistung der hiesigen Saison und kommentierte noch die anschließende Ehrung diverser Jugendmannschaften und verabschiedete die zukünftigen Ehemalgen bis hin zum Anpfiff.

Mit dem Spielbeginn übernahm die „Zwote“ relativ schnell das Spielgeschehen auf dem Feld und konnte sich bereits nach 15 Minuten mit 9:5 absetzen. Auch wenn Max und Dr. Jan sofort unter persönliche Betreuung gesetzt wurden, lief der Ball recht zügig durch die eigenen Reihen und meistens zielführend in den gegnerischen Kasten. Bis zum Pausentee konnte sich die Truppe auf ein beruhigendes 15:9 absetzen, so dass es eigentlich nicht mehr spannend werden sollte. EIGENTLICH ist jedoch ein Ausdruck, der immer wieder in Zusammenhang mit Spielen der „Zwoten“ assoziiert werden kann. Um es kurz zu machen: 30 Sekunden vor Schluss liegt Perleberg nur noch ein Tor zurück und ist im Ballbesitz, es könnte alles wie im Hinspiel auf ein Unentschieden hinauslaufen. Doch dieses Mal nutzen die Hausherren diese Möglichkeit nicht, so dass am Ende ein doch sehr knapper 32:31 Auswärtssieg im Spielprotokoll stand. EIGENTLICH ziemlich abgeklärt. Die „Handballgötter aus Potsdam“ (ebenfalls ein O-Ton des nimmermüden Hallensprechers) freuten sich nach dem Spiel nicht nur über den Sieg sondern auch über das ausgeschenkte Freibier.

Max Zerm, der trotz spielandauernder Sonderbewachung wieder einen erheblichen Anteil am Potsdamer Sieg beitrug, wurde natürlich nicht direkt nach Hause ins beschauliche Stahnsdorf gefahren, sondern am Potsdamer Hauptbahnhof abgesetzt. Da Mutti Zerm sich mit der Abholung ihres Sprösslings etwas mehr Zeit lies, nutzte ein findiger Vertreter der lokalen Presse, die Möglichkeit den wartenden Jungen ein kurzes Interview abzuringen:

Reporter: Herr Zerm, darf ich Sie kurz stören?

Max: Ich bin beschäftigt!

Reporter: Aber Sie stehen doch hier nur rum und schauen Löcher in den abendlichen Frühjahrshimmel.

Max: Ich stehe hier nicht einfach nur rum und schaue in die Luft. Ich beobachte die Manöver der Mauersegler und überlege welche Rückschlüsse ich für meinen morgigen Angelausflug auf die Havelgewässer daraus ziehen kann.

Reporter: Ah ja?! Und?

Max: Was und? Ich denke nicht, dass ich einem Schmierfinken eines solchen Revolverblatts den Zusammenhang vom Tiefflugverhalten von Sperlingsvögeln und dem Laichverhalten von Plötze und Blei erklären brauch.

Reporter: Wahrscheinlich nicht. Ich hörte Sie haben heut Ihr letztes Spiel für die „Zwote“ absolviert…

Max: EIGENTLICH ja! Ich werde zum Herbst mein Masterstudium der Geologie in Bremen beginnen.

Reporter: Sie sind seit 2007, also seit 8 Jahren bei der Truppe, wurden vom schmächtigen Bambino zum Mann. Die Zeit hat Sie doch sicherlich geprägt?

Max: Wenn Sie damit Fußballspielen, Bier trinken und ein schier unendliches Repertoire an billigen Witzen kennen zu lernen meinen, dann ja, dann haben Sie recht.

Reporter: Und wie wird es sportlich für Sie weiter gehen?

Max: Ich schaue mal. Aber sicherlich wird mein überdurchschnittlich ausgeprägter Bizeps auch weiterhin gepflegt werden wollen und eine kleine Klappangel habe ich ja auch immer in der Westentasche bei. Aber erst mal gilt meine Aufmerksamkeit natürlich meinem Studium.

Reporter: Das klingt sehr vernünftig. Mit was werden Sie sich denn in Ihrem Studium beschäftigen wollen?

Max: Ernsthaft? Sie sind doch schon bei den Mauerseglern geistig ausgestiegen! Ich möchte herausfinden, wie sich der kristallisierende Erzanteil in der untersten Tonschicht der Erdoberfläche im Weserland im Kontext der globalen Erderwärmung verändert.

Reporter: Das ist wirklich eine Frage die endlich mal beantwortet werden sollte.

Max: Jetzt mal nicht komisch werden Bürschchen! Da kommt ja endlich meine Mutti, ein Glück. Und wehe du schreibst irgendeinen Mist, der mich in der Zeitung blöd dastehen lässt oder schlimmer, auch noch im offiziellen Programmheft des 1. VfL Potsdam landet. Dann schicke ich dir mal meine Mannschaft vorbei, die räumen dann mal ordentlich auf in deinem miefigen Containerbüro am Stadtrand!

Reporter: Nein nein, ich glaube ich habe verstanden.

Die „Zwote“ wünscht Max alles Gute für die Zukunft und den Start in Bremen und hofft natürlich, dass er sich an freien Wochenenden auch mal wieder in der Kirchsteigfeld-Halle blicken lassen wird.

Denn EIGENTLICH wird er uns fehlen.

Die „Zwote“ in Perleberg mit: dem bärenstarken Tim „Charly“ Krause im Tor, Julien Bäricke, Gregor Oppermann, Jens Pichotta, Dr. Jan Thiele, Marc Thiele, Holger Bunk, Robert „Hasi“ Suchalla, Maximilian Hübler, Daniel Böhm, Max Zerm und Florian Knuth

(F.K.)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Ihnen interessenorientierte Informationen und Werbung anbieten zu können sowie die Nutzung unserer Website zu analysieren. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise und erfahren Sie dort, wie Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern können. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren und bestätigen Sie die Verwendung von Cookies. [weitere Informationen…]