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19
Januar
2016

Die Festung wurde gestürzt! Spielbericht: 1. VfL Potsdam II vs. SV Jahn Bad Freienwalde

Am vergangenen Samstag gastierte der ungeschlagene Tabellenführer der Verbandsliga Nord, der SV Jahn Bad Freienwalde in der heimischen Kirchsteigfeld-Arena. Die Vorzeichen auf einen siegreichen Spielausgang für die „Zwote formerly known as Die Dritte“ bestanden, allein von der Tabellenkonstellation, eher im theoretischen Promillebereich, auch wenn Max „Güni“ Günther und der Rest der Crew von Team Jung wohl am Vorabend auf genau jene verzichtet haben wollen.

Am vergangenen Samstag gastierte der ungeschlagene Tabellenführer der Verbandsliga Nord, der SV Jahn Bad Freienwalde in der heimischen Kirchsteigfeld-Arena. Die Vorzeichen auf einen siegreichen Spielausgang für die „Zwote formerly known as Die Dritte“ bestanden, allein von der Tabellenkonstellation, eher im theoretischen Promillebereich, auch wenn Max „Güni“ Günther und der Rest der Crew von Team Jung wohl am Vorabend auf genau jene verzichtet haben wollen. Doch ein nicht zu unterschätzender Fakt sollte der Truppe von Checo Hanisch und Coco Berg Mut machen – die scheinbar uneinnehmbare Festung, die allerletzte echte Bastion der Heimstärke, die architektonisch einzigartige wie gleich beeindruckende Halle im Kirchsteigfeld. Die stets um den Aufstieg mitspielende Mannschaft aus Bad Freienwalde konnte hier in den vergangenen 4 Jahren nicht einen müden Punkt entführen. Das lag sicher vorwiegend an den gebotenen Leistungen der Potsdamer Truppe, doch auch die besondere, nahezu bedrückende Aura der Kirchsteigfeld-Halle hatte sicherlich einen Anteil an den Erfolgen. Für die Gäste aus der Kurstadt war das Kirchsteigfeld bisher wie ein persönliches Troja, wie die Stadtmauern von Konstantinopel oder die Festung auf dem Grazer Schlossberg, die Napoleon mit einem Heer aus 3.000 Soldaten nie einnehmen konnte. Oder für alle eher nicht so geschichtsinteressierten Leser: Es war einmal ein kleines gallisches Dorf, das angeführt von einem dicken Doofen und einem kleinen Schlauen, begleitet von einer kleinen kleffenden Töle die Römer rund um Julius Cesar zur Verzweiflung trieb…

Doch wie die Geschichte so lehrt – nichts bleibt für die Ewigkeit. Außer wahrscheinlich die billigen Witze auf Kosten Aller in der Kabine der „Zwoten“.


Doch zum Spielfilm: Die Partie begann aus Potsdamer Sicht sehr gut – vielleicht zu gut. Nach wenigen Minuten stand es bereits 4:1 und beim Stand von 10:6 nahmen die Gäste die erste Auszeit. Sollte da jetzt doch wieder dieser quälende Gedanke aufkommen, in der Landeshauptstadt nicht gewinnen zu können. Leider nicht! Die Auszeit tat offenbar nur den Gästen gut, denn im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurde das Potsdamer Spiel träger und im Abwehrverhalten wurde auch deutlich weniger zugepackt. Zum Pausentee stand dann schon ein kleiner Rückstand von 14:17 auf der Anzeigetafel. Die zweite Hälfte verlief insgesamt sehr ausgeglichen mit guten Spielzügen aber auch knackiger Abwehrarbeit auf beiden Seiten. Trotz taktischer Umstellungen und Kniffen aus Checo´s Trickkiste konnte der Abstand nicht mehr minimiert werden. Am Ende stand dann eine eventuell zu deutliche Niederlage von 27:32 im Berichtsbogen. Das Trainergespann war dennoch mit der dargebotenen Leistung gegen den Top-Aufstiegsaspiranten zufrieden. Coco Berg resümierte:“Das war heute eine gute Leistung aber verloren haben wir trotzdem. Strafe muss sein – am Montag nur 25 Minuten Fußball und dann schauen wir mal.“


Am Ende wurde auch Troja durch die Griechen und ihren Gaul eingenommen, Napoleon scheiterte an der Grazer Festung, zwang aber einfach die Österreicher zur Aufgabe und Konstantinopel musste sich nach 1.000 Jahren geschlagen geben. Nur Asterix und Obelix sitzen wahrscheinlich immer noch in ihrem kleinen gallischen Dorf und zeigen Julius Cesar die lange Nase. Doch die wurden auch leider nur gezeichnet…


Die „Zwote“ mit Julien Bäricke und Toralf Vietze im Tor, Philipp „Junior“ Urban, Gregor Oppermann, Christoph Schwiemann, Nils Klitzke, Robert Suchalla, Janek Hesselmann, Max Günther, Max Hübler, Martin „Werneuchen“ Seidler und Florian Knuth


(flo)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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