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10
Juni
2013

Der VfL Potsdam II beim Warnemündecup – Eine Chronologie der Ereignisse

Die Saisonabschlussreise führte die "Zwote formerly known as Die Dritte" wie in den vergangenen Jahren an die Ostsee. Beim traditionsreichen Warnemünde-Cup zeigte man nochmals Allen, was man kann. Naja, und auch das, was man nicht kann...

Donnerstag, 07.06.

21:30 Uhr. Die Vorhut der „Zwoten formerly known as Die Dritte“, bestehend aus Martin Nitrammer, Matze und Mütze (www.berliner-diele.de), trifft in Rostock ein. Die Lokalität wird ausgekundschaftet. Wichtige Absprachen getroffen. Die Luft ist rein. Die „Dritte“ kann kommen.

Freitag, 08.06.

16:00 Uhr. Der Großteil der „Dritten“ besteigt in Potsdam den Mannschaftswagen. Die Fahrerfrage ist schnell beantwortet. Sven macht kurz vor Abfahrt einen taktischen Fehler und geht auf Toilette. Bei seiner Rückkehr sind im Bus alle Plätze außer einen (vorne links) besetzt und die Mitfahrer schauen interessiert aus dem Fenster. Checo Hanisch stellt fest: „Fahrerfrage entschieden.“

20:00 Uhr. Ankunft in Lütten Klein, einem Szeneviertel der Hansestadt. Das Mannschaftsquartier wird bezogen. Ein gemütlicher Grillabend vorbereitet. Der Trainerstab besteht diesmal aus: Checo (Chefcoach) Hanisch, Coco (Co-Coach) Berg formerly know as Gajewski und Rekonvaleszent Christoph. Für Letzterem wird noch eine einprägsame Bezeichnung gesucht. Vorschläge aus der Mannschaft gibt es genügend, z.B. Krücko, Spakko oder Pleppo. Bei der nach allen Regeln der Demokratie durchgeführten Wahl setzt sich die Bezeichnung „Pleppo“ in beeindruckender Weise durch. Es gab nur eine Gegenstimme.

22:00 Uhr. Pleppo legt fest: Jetzt noch ein Scheidebecher dann geht’s ab in die Federn. Wir wollen morgen ja schließlich ausgeruht in das Turnier gehen. Die Mannschaft merkt: Da ist jemand schnell in die Führungsrolle hineingewachsen.

01:00 Uhr. Ein Teil der Mannschaft um Pleppo ist in die Disco aufgebrochen. Martin Nitrammer will nicht mit, wird aber schließlich doch überredet. Der Rest trinkt weitere Scheidebecher. Toralf schläft auf einem Stuhl sitzend ein. Checo schafft´s immerhin in sein Bett. Er imitiert perfekt eine Kreissäge. Zimmernachbar Sven lauscht seiner Vorstellung 2 Stunden beeindruckt. Anschließend zieht er in den Mannschaftsbus um.

04:30 Uhr. Ankunft der letzten Spieler. Nachtruhe.

Samstag, 09.06.

09:35 Uhr. Turnierstart. Erster Gegner ist Vorjahressieger Reunion Rostock. Pleppo macht eine unmissverständliche Ansage: „Ich will 100%-igen Einsatz sehen. Von Beginn an!“. Nach 2 Minuten steht es 0:3, bald 1:5. Irgendwann findet die Mannschaft ins Spiel. Nur leider ist die Partie da schon wieder fast vorbei. Endstand: 7:11.

11:00 Uhr. Derbytime. Man trifft auf die „Jungen Wilden“  vom HSC Potsdam. Die „Dritte“ spielt zwischenzeitlich sogar richtigen Handball und das 16:5 gegen die tapfer kämpfenden Freitzeithandballer erhält den Traum vom Halbfinale. Die schönste Aktion hat Svenni. Sein unwiderstehliches Solo krönt er mit einem technisch perfekten Schlafwurf aus dem Lauf. Der Ball ist so knallhart geworfen, dass er, wäre 8 ½ Meter über dem Tor ein offenes Fenster einbracht, direkt bis in die Ostsee fliegen würde.

12:45 Uhr. Für die Vorschlussrunde muss nun Gegner Hellersdorf besiegt werden. Mit den unorthodox auftretenden Berlinern hat man nur am Anfang ein paar Probleme. Mütze (www.berliner-diele.de) erzielt 2 wunderschöne Treffer. Einer davon zählt sogar.

13:15 Uhr. Halbfinale. Gegner BTV Berlin tritt sehr professionell mit eigenem Physiotherapeuten, Helmkamera beim Einwerfen und allerlei sonstigem Geschrei auf. Die „Dritte“ trinkt immerhin kein Radler mehr. Es war ja auch keine Zeit. Das 6:15 hört sich zwar sehr deutlich an. So schlimm war´s aber eigentlich gar nicht. Nur mit dem Abschluss hapert es vielleicht ein wenig.

15:00 Uhr. Spiel um Platz 3. Wieder Reunion. Es folgt die beste Turnierleistung. Nach der zwischenzeitlichen 7:6 Führung stellt man leider das Tore werfen ein. Der Gegner nicht. Svenni beweist in der Niederlage Größe und gratuliert den Rostockern als Erstes zum verdienten Sieg. Man merkt sofort: Da trainiert einer A-Jugend Bundesliga. Endstand: 7:10

18:00 Uhr. Die „Dritte“ ist zum Glück nicht ´in´ sondern ´auf der´ Chemnitz gelandet. Der Angelkutter nimmt zunächst das Rennen auf offener See mit einem Kreuzfahrtschiff der Aida auf, was allerdings mächtig Wellengang und beinahe ein Wiedersehen mit Flo´s soeben verspeisten Fischbrötchen mit sich bringt. Danach geht’s zum Glück zurück in ruhigere Gewässer und nach einer gemütlich Hafenrundfahrt gehen die Leichtmatrosen nach 1 ½ Kästen von Bord.

20:15 Uhr. Fischerklause am alten Strom. Nahrungsaufnahme. Martin Nitrammer bestellt einen Bananensaft. Keine weiteren Zwischenfälle.

23:45 Uhr. Studentenkeller Rostock. Checo Hanisch zieht routiniert seinen Ausweis der Offiziershochschule der NVA „Ernst Thälmann“  aus Zittau und bekommt wie erwartet ermäßigten Eintritt. In der Diskothek tanzt die „Dritte“ zur Musik von DJ Ayke  (Checo: „Heißt das nicht mehr Schallplattenunterhalter?“). Es ist das wunderschöne Ende einer wunderschönen Reise. Um 06:00 Uhr schließt der harte Kern der Mannschaft die Saison (und auch den Studentenkeller) ab.

Der VfL mit: Toralf im Tor, André, Flo, Christoph, Coco Berg formerly known as Coco Gajewski, Gregor, Matze, Mütze (www.berliner-diele.de) , Martin Nitrammer, Sven, Checo, Holger B. und Jens

 

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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