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23
März
2015

Der Mann mit dem eigenen Wikipedia-Eintrag

Nun ist also auch Björn Rupprecht endlich angekommen. Als vor einiger Zeit beim VfL Potsdam II mal wieder ein personeller Notstand eintrat, bot der ehemalige Regionalligaspieler (VfL und SV 63 Brandenburg) kurzerhand seine Mithilfe an. Es sollte eigentlich eine einmalige Sache sein. Nun, einige Wochen später, ertappt sich das Trainerduo der „Zwoten formerly known as Die Dritte“ regelmäßig dabei, wie es extra für das Mitwirken des noch immer äußerst torgefährlichen Linkshänders „Ausnahmesituationen“ kreiert. Diesmal war es das O-Ton Checo (Chefcoach) Hanisch: „Spiel der Spiele. Es geht immerhin um die Sicherung eines Medaillenplatzes in der 6.Liga!“ bzw. Coco (Co-Coach) Berg die: „schlimmste Personalsituation seit dem Rückzug der napoleonischen Truppen beim Rußland-Feldzug 1812. Florian und Christoph fehlen.“, die einen Anruf bei Björn rechtfertigten...

Nun ist also auch Björn Rupprecht endlich angekommen. Als vor einiger Zeit beim VfL Potsdam II mal wieder ein personeller Notstand eintrat, bot der ehemalige Regionalligaspieler (VfL und SV 63 Brandenburg) kurzerhand seine Mithilfe an. Es sollte eigentlich eine einmalige Sache sein. Nun, einige Wochen später, ertappt sich das Trainerduo der „Zwoten formerly known as Die Dritte“ regelmäßig dabei, wie es extra für das Mitwirken des noch immer äußerst torgefährlichen Linkshänders „Ausnahmesituationen“ kreiert. Diesmal war es das O-Ton Checo (Chefcoach) Hanisch: „Spiel der Spiele. Es geht immerhin um die Sicherung eines Medaillenplatzes in der 6.Liga!“ bzw. Coco (Co-Coach) Berg die: „schlimmste Personalsituation seit dem Rückzug der napoleonischen Truppen beim Rußland-Feldzug 1812. Florian und Christoph fehlen.“, die einen Anruf bei Björn rechtfertigten...

Der Mann mit dem eigenen Wikipedia-Eintrag saß also um 14:25 Uhr am Samstag vor der Partie gegen den Tabellennachbarn vom SV Blau – Weiß Wusterwitz ebenfalls vorgeschwitzt in der Kabine und erlebte zunächst Komik par excellence ala VfL Potsdam II. Gleich zwei Akteure der VfL Potsdam wurden dabei ertappt, dass sie die Taktikbesprechung (wenn überhaupt) nur beiläufig verfolgten. Immerhin, die Ausreden von Max („irgendwann muss ich den nächsten Angelurlaub doch gedanklich durchplanen“) und Checo Hanisch („ich musste plötzlich an die Stimme des armen Joachims denken, mit dem wir bei den Grenztruppen 1987 als Aufnahmeritual Jukebox gespielt hatten – naja, lustig war es ja irgendwie...“) waren jedenfalls originell. Das Björn anschließend in der Kabine versehentlich eingeschlossen wurde, soll hier nur am Rande erwähnt werden.

Zum Spielverlauf: Die „Zwote“ begann verdächtig gut und erarbeitete sich im ersten Durchgang eine halbwegs beruhigende 16:10 – Führung. Die Halbzeitansprache von Checo (weiter so und Schiri ignorieren) war eindringlich. Und schon nach wenigen Minuten (einem 16:14 Zwischenstand), einer roten Karte gegen Jens (er hatte nicht den Schiri ignoriert) und eines Hallenverweises für den leider immer noch verletzten Marc Thiele (der nicht ignorierte Schiri hatte ihn einen „Zottel“ genannt, was ja irgendwie stimmt, aber trotzdem nicht sein muss) bekam die Zwote auch wieder Zugriff auf das Spielgeschehen. Was die Mannschaft dann allerdings bot, war Verbandsligahandball vom Feinsten. Torgefährlich auf allen Spielpositionen mit gleich 5 Spielern, die 4 oder mehr Tore erzielten (Daniel, Gregor, Holger, Robert und Max) setzte sich der Gastgeber wieder ab. Die Angriffsbemühungen der Wusterwitzer um die Altstars Torsten Pfeil und Dayan Schulze scheiterten dagegen zu häufig am gut aufgelegten Torhüterduo, Toralf und Charlie. Die „Zwote formerly known as Die Dritte“ steht nach dem 30:24 Erfolg weiterhin auf dem 3.Tabellenplatz. Gelingt die Verteidigung der Position bis zum Saisonende, es wäre der größte Erfolg ihrer Geschichte. Björn Rupprecht jedenfalls gab noch im Trainingsanzug vor der Halle, in der einen Hand einen Glimmstengel, in der anderen das Feierabendbierchen, zu Protokoll, dass er „im äußesten Notfall selbstverständlich auch weiterhin zur Verfügung stünde“, man soll ihm doch sicherheitshalber den Restspielplan übersenden.

Der VfL Potsdam II mit Charlie „Tim“ Krause und Toralf Vietze im Tor, Robert Suchalla, Jan Thiele, Daniel Böhm, Gregor Oppermann, Björn Rupprecht (http://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_Rupprecht), Holger Bunk, Max Zerm und Jens Pichotta.

(jepi)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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