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03
Dezember
2012

Der Geist von „Last Christmas“

Prolog

Als Piratenkapitän „Pale Nils“ wieder erwachte, war das Letzte, woran er sich erinnern konnte, wie er seinen speckigen Dreispitz zurecht rückte, die schöne und vollbusige Piratenbraut Tiffany fest an seine Seite drückte und dem Steuermann seines stolzen Schoners „John Barnett“ befahl, die Segel zu hissen und vom Anleger am Hans-Otto-Theater Kurs auf Tortuga zu setzen. Wieso ihm nun diese beiden seltsamen Gestalten unter die Arme griffen, um ihn von einem Thron aus Keramik zu heben, konnte Käpt´n Nils einfach verstehen. Verfluchter Rum!...

Prolog

Als Piratenkapitän „Pale Nils“ wieder erwachte, war das Letzte, woran er sich erinnern konnte, wie er seinen speckigen Dreispitz zurecht rückte, die schöne und vollbusige Piratenbraut Tiffany fest an seine Seite drückte und dem Steuermann seines stolzen Schoners „John Barnett“ befahl, die Segel zu hissen und vom Anleger am Hans-Otto-Theater Kurs auf Tortuga zu setzen. Wieso ihm nun diese beiden seltsamen Gestalten unter die Arme griffen, um ihn von einem Thron aus Keramik zu heben, konnte Käpt´n Nils einfach verstehen. Verfluchter Rum! Seine Mannschaft – allesamt wackere Bukanier aus Potsdam – konnten sich dagegen noch recht gut an ihre feuchtfröhliche Feier zu Ehren der Weihnachtszeit erinnern, wenngleich sie noch am Mittag desselben Samstages in einem einstündigen Scharmützel einer übermächtigen Armada westbrandenburgischer Handballer unter der Führung Andreas „Wüterich“ Wendlands und Sven „Der Schreckliche“ Schößlers unterlegen waren.

Dabei standen die Vorzeichen doch ganz gut. CoCo Uwe Gajewski hatte nach Rücksprache mit CheCo Hanisch seiner Mannschaft auf Empfehlung ihres Ausnahmemitspielers Volki Burkhardt ein paar Extra-Einheiten im Kinderkarussell auf Potsdams Weihnachtsmarkt verordnet, um sich auf Körperkontakt und Kindergeschrei (ob er damit die Handballer vom SV 63 Brandenburg meinte?) vorzubereiten.

Was er nicht bedacht hatte, war die gehirnzersetzende Wirkung der Dauerbeschallung mit „Last Christmas“ von George Michaels Band „Wham!“. Zeigten sich die fatalen Anzeichen von Orientierungslosigkeit (Holger B.), Atemnot (Jens, Jan), Sehstörungen (Toralf) und Gleichgewichtsausfällen (Marc) in Halbzeit Eins nur sporadisch, sodass die Mannen von die „Zwote formerly known as Die Dritte" immerhin noch einen hauchdünnen 13:12 Vorsprung behaupten konnten, schlug Wham! in Hälfte Zwei brutal zu. Alle Spieler schwörten nach Abpfiff unisono und felsenfest, dass sich im Gesicht des Brandenburger Keepers Ron Jura der Schnurbart von George Michael zu materialisieren begonnen hätte und sie nur aus diesem einzigen Grund immer wieder versuchen mussten, den Torwart zu treffen – nämlich um den Geist von „Last Christmas“ mit präzisen Würfen unschädlich zu machen und aus der Halle zu vertreiben. Das ging natürlich auf Kosten des Torerfolges, des Ergebnisses und somit der zwei Punkte, denn der SV 63 Brandenburg II nutzte den Zustand der Potsdamer beherzt aus und kam zu seinem 29:28 – Sieg. CoCo Gajewski zitierte hierzu lapidar ein altes indianisches Sprichwort: „Mal frisst einen der Bär und mal wird man vom Bären gefressen. So ist das eben im Leben.“

Epilog

Sein erstes Spiel für die Zwote absolvierte am Samstag Sven Keck. Der Frauentrainer des HSC Potsdam möchte sich flankierend zu einem Übungsleiteramt besser in die Psyche von Mädchen versetzen können. Dies kann er nun beim Straf-Fußballspiel als Mitspieler im TEAM Jung.

Die Zwote mit Toralf, Karsten, André, Robert, Jan, Jens, Gregor, Flo, Holger B., Nils, Marc, Sven K. bedankt sich für die tolle, instrumentale Begleitung bei: Peter Mnich.

(emte)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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