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13
November
2013

Das sportliche Prekariat, oder Vorausschau: Die "Zwote formerly known as Die Dritte" vs. R.-W. Werneuchen

Mittwochs vor dem Training… Für die sportlich aktuell etwas prekäre Situation seiner Mannschaft allein Lars Bullert und dessen überstürzten Wechsel in die kleine unbedeutende Ortschaft kurz außerhalb der Landeshauptstadt Potsdam die Schuld zu geben, ist nicht der Stil von Die Zwote-Checo Frank Hanisch. Er selbst dazu: „Doch, das ist er."...

Mittwochs vor dem Training… Für die sportlich aktuell etwas prekäre Situation seiner Mannschaft allein Lars Bullert und dessen überstürzten Wechsel in die kleine unbedeutende Ortschaft kurz außerhalb der Landeshauptstadt Potsdam die Schuld zu geben, ist nicht der Stil von Die Zwote-Checo Frank Hanisch. Er selbst dazu: „Doch, das ist er."

Indes Checo Hanisch wäre nicht der alte Fuchs, der er ist, könnte er der derzeitigen Tabellensituation nicht auch etwas Positives abgewinnen: „Schauen Sie sich doch bitte einmal den Templiner SV Lok an, denen geht es noch viel schlechter als uns." Richtig. Beide Teams bilden auf Platz 10 (Die Zwote) und 11 (Templin) im Moment das Fundament der Verbandsliga Nord und haben bislang bei einem Erfolg vier Niederlagen eingefahren. Mit dem einzigen Unterschied: Die Uckermärker besitzen eine um 16 Treffer schlechtere Tordifferenz als Die Zwote. Checo Hanisch zum Tabellenrang seiner Jungs: „Ich weiß nicht, was gegen die 10 zu sagen ist?! Maradona, Platini, Beckenbauer, Netzer, Zidane, Messi, Pelé, Glogner, Matthäus – ach nee, der vielleicht nicht – aber erkennen Sie den Zusammenhang und klingelt es bei Ihnen?"

Bei Coco Berg, den viele noch unter seinem gutbürgerlichen Namen Uwe Gajewski kennen, klingelt es jedenfalls nicht. Während Checo Hanisch noch immer verträumt in seinem Panini Sammelalbum blättert, hat Co-Trainer Berg seinen alten VHS-Rekorder aus dem Kofferraum geholt und seinen Video-Fundus durchforstet. „In unserer aktuellen Situation müssen wir innere Stärke aufbauen und visualisieren", erklärt Berg und sortiert seine Filmauswahl auf dem Mattenstapel. „Alles Klassiker, die wir nach dem Training gucken werden, um uns für das Spiel am Sonntag gegen Werneuchen zu stimulieren. Hab ich in der Apothekenrundschau gelesen", doziert Hobby-Psychologe Berg. „Wir fangen mit Showgirls an. Also wie sich Elizabeth Berkley in Las Vegas als Tänzerin gegen ihre gemeinen Konkurrentinnen durchsetzt, ist eine Wucht! Davon können sich unsere Fuffen noch was abschauen."

Dass neben den Trainern auch ihre Aktiven die Schwere der Stunde erkannt haben, war nicht nur an der überbordenden Trainingsbeteiligung (Berg: „Mehr Betrieb als an der Prosecco-Bar bei einem Village People-Konzert") unter der Woche zu erkennen. So hat zum Beispiel André Kernbach für Sonntag extra seinen lange geplanten Besuch beim Miley Cirus-Konzerts abgesagt, während Gregor Oppermann auf seine Lieblingssendung auf My Video „JAG – Im Auftrag der Ehre" verzichtet.

Sonntag in der Sporthalle im Kirchsteifeld, Spielnummer 102040, ab 14 Uhr gegen den SV Rot-Weiß Werneuchen: das wird härter als Charles Bronson und spannungsgeladener als der Schlüpfergummi von Die Zwote-Keeper-Idol Normen Landwehr. Wer das verpasst, ist selbst Schuld – genauso wie eben Lars Bullert.

(Marc Thiele)

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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