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19
Juli
2013

Das große Sommerinterview

Das Schiffshorn der „Costa Fortuna" tönt gewaltig. Das Kreuzfahrtschiff verlässt an einem schwülwarmen Sommerabend den Hafen von Warnemünde. Mit an Bord: Das Trainerduo des VfL Potsdam II, Checo (Chefcoach) Hanisch und Coco (Co-Coach) Berg formerly known as Gajewski. Die Beiden stehen entspannt an der Reling und winken freundlich mit ihren weißen Taschentüchern der auf der Mole staunenden Touristenschar zu. Anschließend geht’s an die Offiziersbar des Schiffes. Hier stellt sich das Erfolgsgespann in lockerer Atmosphäre bei einem White Russian (Berg: Aber mehr Russian als White, verstanden!?) bzw. einem Latin - Lovercocktail (Hanisch: „Bitte mit Extra-Schirmchen") den Fragen der neugierenden Journalisten...

Das Schiffshorn der „Costa Fortuna" tönt gewaltig. Das Kreuzfahrtschiff verlässt an einem schwülwarmen Sommerabend den Hafen von Warnemünde. Mit an Bord: Das Trainerduo des VfL Potsdam II, Checo (Chefcoach) Hanisch und Coco (Co-Coach) Berg formerly known as Gajewski. Die Beiden stehen entspannt an der Reling und winken freundlich mit ihren weißen Taschentüchern der auf der Mole staunenden Touristenschar zu. Anschließend geht’s an die Offiziersbar des Schiffes. Hier stellt sich das Erfolgsgespann in lockerer Atmosphäre bei einem White Russian (Berg: Aber mehr Russian als White, verstanden!?) bzw. einem Latin - Lovercocktail (Hanisch: „Bitte mit Extra-Schirmchen") den Fragen der neugierenden Journalisten.

Zeitung: Herr Hanisch, zunächst einmal vielen Dank, dass Sie uns ein paar Minuten schenken. Aber hätte das Ganze nicht vor Fahrtantritt passieren können? Immerhin müssen wir ja nun bis Tallin mitreisen.

Hanisch: Stimmt. Aber ich hatte in Warnemünde eben noch einiges zu erledigen.

Zeitung: Ach tatsächlich? Wir sahen Sie den ganzen Nachmittag mit Eimer und Schippchen am Strand an einen Nachbau des Assuan – Staudammes werkeln.

Hanisch: Äh, da müssen Sie mich mit Jemanden, der so ähnlich aussieht wie ich, verwechseln.

Zeitung: Glauben wir nicht. Es sei denn, dieser Jemand hätte sich Ihr berühmtes, hellblaues VfL - Polo - Shirt geborgt.

Hanisch: Egal, übermorgen sind wir schon in Tallin. Die Sowjetunion ist außerdem immer eine Reise wert. Das weiß ich schon seit dem Bau der Druschba - Trasse. Wir wollen jetzt aber nicht wegen Kleinigkeiten streiten. Ich dachte, Sie sind an sportlichen Informationen interessiert?

Zeitung: Ja, natürlich. Wir haben noch nichts vom Trainingauftakt der „Zwoten formerly known as Die Dritte" gehört. Befindet sich Ihre Mannschaft noch immer in der Sommerpause?

Hanisch: Da liegen Sie mit ihrer Einschätzung so falsch wie eine Tofuwurst im Kochtopf unserer Hallenkantine. Die „Dritte", äh „Zwote" hat überhaupt nicht aufgehört zu trainieren. Es ging bei uns weiter, immer weiter. Nur das der Fußballanteil um ca.20 % erhöht wurde.

Zeitung: Dann müsste er ja jetzt bei 110% liegen.

Hanisch: Ja mindestens. Außerdem nutzen wir die Zeit, um neue Talente zu testen. Neulich war z.B. ein gewisser Fabian Böhm da. Meinte, er wäre zuletzt bei TUSEM Essen gewesen. Er hat dann mit Team JUNG beim Fußballspiel die obligatorische Abreibung bekommen. Da hab´ ich sofort gewusst: „Viel mehr kann da beim Handball auch nicht kommen." Dagegen Alexander Haase. Dessen Pässe waren beim Fußball zwar ein bisschen ungenau, so dass nicht jeder Torschuss bei mir sitzen konnte. Wenn er aber weiter fleißig übt, nehm´ ich ihn trotzdem. Dazu muss er sich aber natürlich noch mehr einbringen.

Zeitung: Mit noch größerem Kampfeswillen, mehr Toren und genialen Pässen?

Hanisch: Hä? Ich meinte mit einem Einstandskasten.

Zeitung: Ach so. Gibt es schon feststehende Neuverpflichtungen?

Hanisch: Ja natürlich. Robert haben wir von Schlaubstal geholt. Dazu aus der 2.A-Jugendmannschaft des VfL die Talente Florian und Charlie. Außerdem hat Volki mit einem Comeback gedroht.

Zeitung: Wagen Sie schon jetzt einen Ausblick auf die kommende Saison?

Hanisch: Es geht für uns wie immer um den Klassenerhalt. Alle weiteren Spekulationen sind so überflüssig wie die alljährlichen Vorankündigungen von Team JUNG, uns beim Fußballspiel endlich einmal zu schlagen.

Zeitung: Wir danken Ihnen für Ihre offenen Worte, Herr Hanisch. Darf es noch ein Cocktail sein?

Hanisch: Natürlich. Ich bin ja nicht im Dienst. Aber finden Sie nicht auch, dass Isaak an der Bar irgendwie komisch ist? Ich hatte ihn ganz anders in Erinnerung. Du nicht auch, Coco?

Berg: Auf jeden Fall viel schwärzer. Ich hatte mich vorhin schon bei unserer persönlichen Begrüßung gewundert, dass Captain Stubing einen italienischen Akzent hatte.

Zeitung: ?

Berg: Ach, ist das hier gar nicht das Loveboat? Naja, was solls, die Cocktails sind jedenfalls lecker.

Zeitung: Herr Berg, gibt es sonstige Neuigkeiten aus dem Umfeld der Mannschaft?

Berg: Eigentlich nicht, wenn mal von meiner vollzogenen und Dr. Thieles bevorstehenden Hochzeit absieht. Ach ja, angeblich soll Volki nach respektablen 14 ½ Jahren sein Studium vollendet haben.

Zeitung: Kaum zu fassen. Wie lautet Ihre Saisonprognose?

Berg: Ich glaube, die Meister in Nord- (Oranienburg II) und Südstaffel (Teltow/Ruhlsdorf) stehen bereits jetzt fest. So haben wir gedacht, wir machen wieder einen auf Abstiegskampf und haben entsprechende Maßnahmen getroffen.

Zeitung: Die da wären?

Berg: Zunächst einmal haben wir den Bulli (Lars Bullert) nach Teltow geschickt. Da kann er gemeinsam mit Bolle die Südstaffel auseinandernehmen. Den einen Thielebruder (Marc Thiele) haben wir zum Co-Trainer der 1.Mannschaft gemacht und Junior (Philip Urban) in den A-Jugend Bundesligakader gesteckt. Tja, und Svenni (Keck) macht ja nun einen auf Nachwuchstrainer. Das sollte erstmal reichen, um den Kader zu schwächen. Die armen Oranienburger sollen ja auch nicht schon wieder durch uns vom Titelkurs abgebracht werden.

Zeitung: Das ist natürlich sehr clever. Eine letzte Frage. Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee einer Kreuzfahrt?

Berg: Wieso nicht? Von der Costa-Reederei habe ich noch nie etwas Schlechtes gehört. Und unser italienischer Kapitän macht einen tollen Eindruck. Wie er da vorhin so auf dem Kommandodeck stand, mit zwei Blondinen und dem Whiskeyglas in der Hand, das hatte schon was Weltmännisches.

Hanisch: Ich habe gehört, er will nachher ganz nah bei der Insel Bornholm vorbeifahren, um sich über die aktuellen dänischen Bademodentrends zu informieren. Ist zwar ein waghalsiges Manöver, aber was soll da schon passieren?

Zeitung: Äh, ja. Herr Hanisch und Herr Berg, wir danken ihnen für das Interview und wünschen Ihrer Mannschaft alles Gute für die kommende Saison.

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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