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18
September
2017

Das Sorgenkind, das plötzlich keins mehr ist

MBSV Belzig vs. 1. VfL Potsdam II 18:27 

Dass „Die Zwote" an guten Tagen ein wahres Offensivfeuerwerk abzubrennen in der Lage ist, ist - jedenfalls in ihrer gegenwärtigen Zusammensetzung - keine Neuigkeit. Sorgen bereitete in der Vergangenheit jedoch allzu oft die Abwehrleistung. Zu viele leichte Gegentore aus dem Rückraum oder viel Platz für den gegnerischen Kreisläufer. So oder so ähnlich lief es in vielen Begegnungen der letzten Spielzeit. Gut, dass vorn oft mehr Tore fielen als hinten kassiert wurden. Als Devise wurde in der Ansprache vor dem Spiel dann auch ausgegeben, heute keine 25 Gegentore kassieren zu wollen. ...

MBSV Belzig vs. 1. VfL Potsdam II 18:27 

Dass „Die Zwote" an guten Tagen ein wahres Offensivfeuerwerk abzubrennen in der Lage ist, ist - jedenfalls  in ihrer gegenwärtigen Zusammensetzung - keine Neuigkeit. Sorgen bereitete in der Vergangenheit jedoch allzu oft die Abwehrleistung. Zu viele leichte Gegentore aus dem Rückraum oder viel Platz für den gegnerischen Kreisläufer. So oder so ähnlich lief es in vielen Begegnungen der letzten Spielzeit. Gut, dass vorn oft mehr Tore fielen als hinten kassiert wurden. Als Devise wurde in der Ansprache vor dem Spiel dann auch ausgegeben, heute keine 25 Gegentore kassieren zu wollen.

Verwundert rieben sich deshalb die Anhänger der Potsdamer Jungspundtruppe die Augen, als sie auf der Tribüne der Belziger Albert-Baur-Halle Zeuge der ersten Halbzeit dieser Saison sein durften. Ganze 7 Treffer kassierten die Gäste aus der Landeshauptstadt am Sonntagnachmittag bis zum Pausentee. Die Familien Morawe, Weihrauch und Günther sahen einen gut aufgelegten Julien im Tor und einen Abwehrriegel davor, der sich diese Bezeichnung redlich verdiente. Auf der Spitze entnervten Junior Urban und Marten abwechselnd den Belziger Spielmacher ein ums andere Mal und sorgten so, gemeinsam mit ihren Mitspielern dafür, dass das Angriffsspiel der Hausherren insbesondere in Halbzeit eins doch recht wirkungslos blieb. Einzig die drei sehenswerten Treffer des Belziger Rückraumrechten erinnerten an vergangene Tage. Da vorn, trotz einiger ausgelassener Großchancen, auch recht viel klappte, war die Halbzeitführung bereits einigermaßen beruhigend (13:7).

Leider kam zu Beginn der zweiten Hälfte zunächst ein Bruch ins Abwehrspiel, so dass die Belziger schnell auf vier Tore herankamen (14:10). Die Potsdamer fingen sich jedoch recht bald und konnten die Führung wieder ausbauen. Beim Stand von 18:12 war das Spiel bereits vorentschieden. Der dann zwischen die Pfosten rückende Philipp parierte ebenfalls stark und vorn trafen die Gäste trotz doppelter Manndeckung so gut wie von jeder Position. So wurde es zwar kein spannendes Handballspiel mehr, „Die Zwote" konnte sich dann aber mit der korrigierten Zielsetzung, weniger als 20 Gegentore einzustecken, weiter motivieren. Auch diese Vorgabe wurde erreicht. Das 27:18 bedeutet nun erst mal die Tabellenführung in der Verbandsliga Nord. Diese hat nach nur einem Spieltag und ohne bisherige Beteiligung des letztjährigen Vizemeisters aus Wusterwitz naturgemäß nur wenig Aussagekraft. Mehr wissen die Handballer aus dem Kirchsteigfeld dann vielleicht schon am nächsten Wochenende, nach dem „Spitzenspiel" gegen die aktuelle Nummer zwei aus Neuruppin, die ihre Auftaktbegegnung in Hennigsdorf ebenfalls souverän meisterte. Der Hoffnung der Mannschaft, ihr werde im Montagstraining nun zur Belohnung wohl ein beachtlicher Fußballanteil gewährt, erteilte Checo Hanisch aber gleich eine klar Absage („11 Gegentore in der zweiten Halbzeit. Mehr brauch ich wohl nicht zu sagen.")

Die Mannschaft sendet auf diesem Wege dicke Genesungswünsche an ihren erkrankten Co-Trainer Uwe Berg. Jeden Punkt holen wir auch für Dich!

                                                                                                                                                                        

Die Zwote mit: Julien und Philipp im Tor; Kolya, Marten, Jacob, Günni, Hübi, Junior, Stefan, Daniel, Niels, Flo K. und Gregor

 

G.O.

Geschrieben von Gregor OppermannVeröffentlicht in: News VfL2

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