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14
April
2015

Das Gesetzt macht nie Pause

Sonntag. Der Jahrmarkt ist in der Stadt. Rummel. Fahrendes Volk. Der Mitarbeiter einer lokalen Zeitung schlendert mit einer Zuckerwatte in der Hand am Spiegelkabinett vorbei und sieht aus der Ferne die Silhouette eines Mannes, der mitten auf der Fahrbahn des Autoskooters steht und den vornehmlich Jugendlichen in den kleinen Wagen Anweisungen gibt. Als der Journalist näher kommt, identifiziert er die Person auf der Fläche des Fahrgeschäftes als Stefan Glogner, den er als Spieler der Zwoten kennt, über die er bereits so viele spannende Beiträge verfasst hat. Da Tinte durch seine Adern fließt, will der Newsprofi die Gelegenheit natürlich sofort für ein kleines Interview zum Sieg der Zwoten letzten Samstag gegen Bad Freienwalde nutzen...

Sonntag. Der Jahrmarkt ist in der Stadt. Rummel. Fahrendes Volk. Der Mitarbeiter einer lokalen Zeitung schlendert mit einer Zuckerwatte in der Hand am Spiegelkabinett vorbei und sieht aus der Ferne die Silhouette eines Mannes, der mitten auf der Fahrbahn des Autoskooters steht und den vornehmlich Jugendlichen in den kleinen Wagen Anweisungen gibt. Als der Journalist näher kommt, identifiziert er die Person auf der Fläche des Fahrgeschäftes als Stefan Glogner, den er als Spieler der Zwoten kennt, über die er bereits so viele spannende Beiträge verfasst hat. Da Tinte durch seine Adern fließt, will der Newsprofi die Gelegenheit natürlich sofort für ein kleines Interview zum Sieg der Zwoten letzten Samstag gegen Bad Freienwalde nutzen...

„Hallo Herr Glogner! Was machen Sie denn hier? Das Gesetzt macht nie Pause, was?!“, ruft er jovial zu dem Mitarbeiter der staatlichen Exekutive herüber.

Der Kreisläufer der Zwoten blickt nur kurz über den Rand seiner Ray-Ban Sonnenbrille Modell „Top Gun“ und fährt dann fort, bei einem dreizehnjährigen Mädchen die Ausweispapiere zu kontrollieren. „Wenn ich noch einmal sehe, dass du ohne Handzeichen abbiegst und jemanden anrempelst mit deinem Auto, gibt es Jugendknast, klar!“, schneidet Glogners Stimme durch die Dauerbeschallung mit Helene Fischer. Diese Ansprache beendet schlendert der Hauptkommissar zu dem Pressevertreter herüber. Die 25 Smartphones, die seinen unnachahmlichen Auftritt gefilmt haben, scheinen ihn nicht die Bohne zu interessieren.

„Na Schreiberling? Du suchst wohl wieder einen Trottel für eins deiner dämlichen Interviews? Gut, dass ausgerechnet ich hier bin, was. Also schieß los!“, bringt Glogi, wie ihn seine Kollegen nennen, das Gespräch in Gang.

Presse: „Ist heute nicht Ihr freier Tag, Herr Glogner?“

Glogner: „Hat das Verbrechen etwa heute frei? Anders als die Fuffen von der Bundespolizei sind wir von der LESE immer im Dienst! Sie wollen doch auch Autoskooter fahren, ohne dass Sie irgend so ein Verrückter von der Seite anrumpelt! Die Hälfte hier hat ja noch nicht einmal einen Führerschein.“

Presse: „Äh ja, natürlich. Ich wollte ja eigentlich auch nur ein paar kurze Sätze zum Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Bad Freienwalde, der mit 34:24 mehr als deutlich ausgefallen ist, einholen. Der Anfang war ja noch etwas holprig.“

Glogi: „Naja, da saß ich ja auch noch auf der Bank und habe meinen Mehrzweckeinsatzstock poliert, wenn Sie verstehen, was ich meine.“ Glogner lacht nicht.

Presse: „Hmm. Ich hoffe, nicht. Zur Halbzeit war dann ja schon fast alles in Sack und Ta-Tü-ten-Tata, um in Ihrer Sprache zu sprechen.“

Glogi: „Ja. Unser Keeper Toralf hatte endlich die zwei Stück von dem Erdbeerkuchen, der eigentlich für Checo´s Imbiss nach dem Spiel vorgesehen war, zur Seite gelegt und ein paar Bälle gehalten. Naja und wie das dann läuft, wissen Sie ja selbst – Parade, Konter, Tor. Oder Parade, Positionsangriff, Tor.“

Presse: „Ihr Team ist vom dritten Tabellenplatz ja nun nicht mehr zu verdrängen. Nach dem vierten Platz im letzen Jahr war nicht zu erwarten, dass es noch weiter nach oben geht. Ihre Mannschaft wird ja auch nicht jünger, oder?“

Glogi: „Das ist kein Problem. Wir Alten häuten uns alle zwei Jahre. Darüber hinaus müssen die jungen Spritzer vom Team JUNG vor jedem Spiel zum Blutspenden ran. So können wir noch gut und gerne zwanzig Jahre weitermachen. Schauen Sie sich unseren Co-Coach Uwe Berg an. Von dem hätte auch niemand gedacht, dass er schon 65 ist.“

Presse: „Zwei Spiele stehen noch in den kommenden Wochenen...“ An dieser Stelle wird der Pressevertreter von Stefan Glogner unterbrochen: „Ja hier spricht Wiesel 78. Es gibt Ärger? Habe verstanden, bin in einer Minuten da. Over and out.“

Presse: „Herr Glogner, Sie wissen schon, dass das kein echtes Walkie-Talkie ist, in das Sie sprechen, sondern dass Sie sich gerade eine Bratwurst an Ihr Ohr halten und den Ketchup an den Kragen schmieren?!”

Glogner: „Behindern Sie nicht meine polizeiliche Maßnahme, sonst muss ich Ihnen Handschellen anlegen!“

Presse: „Sie meinen diese beiden Brezeln an Ihrem Gürtel?“ Doch diese Erwiderung hört Stefan Glogner bei seinem Sprint zum Kinderkarussell schon nicht mehr ...

Epilog

Mama Suchalla zu Robert: „Du hast richtig gut gespielt Hasi! Und nun geh zu den anderen und feiert!“

Die Zwote mit: Toralf, Charlie im Tor, Robert, Dr. Jan, Günni, Jens, Daniel, Gregor, Björn, Holger B., Flo, Stefan G., Marc, Hübi

(Marc Thiele)

Geschrieben von Marc ThieleVeröffentlicht in: News VfL2

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