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19
März
2013

Das Geheimnis des Methusalem

Er verkörpert die modische Eleganz eines Jorge Campos, trägt die Haare wie Fabien Barthez und ist getrieben vom fanatischen Ehrgeiz eines Olli Kahn (der jüngere geneigte Leser googelt an dieser Stelle mit der Suchmaschine seines Vertrauens). Die Rede ist von „Kathombu". Dabei handelt es sich aber weder um einen Nebendarsteller des Oskar gekrönten Tarantino-Werks „Django Unchained" noch um eine mittelafrikanische Schaumkussmarke. Der Torwart der „Zwoten formerly known as die Dritte" vom VfL Potsdam und exzentrische Ausnahmeathlet stand der internationalen Yellow Press im Vorfeld der Partie seiner Mannschaft gegen den „SV Rot-Weiß Werneuchen" für ein Gespräch zur Verfügung.

Er verkörpert die modische Eleganz eines Jorge Campos, trägt die Haare wie Fabien Barthez und ist getrieben vom fanatischen Ehrgeiz eines Olli Kahn (der jüngere geneigte Leser googelt an dieser Stelle mit der Suchmaschine seines Vertrauens). Die Rede ist von „Kathombu". Dabei handelt es sich aber weder um einen Nebendarsteller des Oskar gekrönten Tarantino-Werks „Django Unchained" noch um eine mittelafrikanische Schaumkussmarke. Der Torwart der „Zwoten formerly known as die Dritte" vom VfL Potsdam und exzentrische Ausnahmeathlet stand der internationalen Yellow Press im Vorfeld der Partie seiner Mannschaft gegen den „SV Rot-Weiß Werneuchen" für ein Gespräch zur Verfügung.

Presse: „Herr Kathombu, schön dass Sie es einrichten konnten. Sie sind eine Stunde zu spät."

Kathombu: „Das Feintextilienprogramm meiner Waschmaschine lief noch im Schonwaschgang mit meinem Lieblingskleidungsstück."

Presse: „Wir verstehen. Ein Seidenschal?"

Kathombu: „Mein Suspensorium."

Presse: „Herr Kathombu, ..."

Kathombu: „Buckow bitte, Karsten Thomas Buckow. Kathombu dürfen mich nur meine Freunde vom VfL nennen und die Mitglieder in meinem Email-Verteiler. Mein voller Name passt einfach nicht vor das @."

Presse: „Verstehe. Herr Bukhoff, sie sind eine Ausnahmeerscheinung, eine Rarität im schnelllebigen Handballgeschäft, ein Quell von Weisheit und innerer Ruhe Ihres vom Jugendwahn getriebenen Sports. Sie haben im Alter von beinahe 50 Jahren nach einer längeren Phase in der fünften Reihe jetzt Torwartschwergewichte wie Normen Landwehr oder Denis Zeidler aus dem Kader verdrängt. Wie machen Sie das bloß?"

Buckow: „Der eine hat Rücken und der andere ist ausgewandert."

Presse: „Sie sind ein Mann für die entscheidenden Momente. Helfen der Mannschaft in Situationen, in denen andere sich auch mal verstecken. Erklären Sie uns Ihr Erfolgsgeheimnis!"

Buckow: „Ich komme dann einfach in der 58. Minute beim Stand von 29:29 und halte den Elfmeter!"

Presse: „Siebenmeter!"

Buckow: „Den auch. Ich hab da einfach einen mentalen Vorsprung. Den gewinne ich aus Zeiten, in denen es mir gelingt, mich ganz auf mich und meinen Körper zu konzentrieren. Jetzt, wo ich so langsam psychisch einem Zwanzigjährigen entwachsen bin."

Presse: „Physisch?"

Buckow: „Nein, körperlich meine ich. Das hat mir auch geholfen, die Mädels vom HSC dahin zu führen, wo sie jetzt sind, ganz oben."

Presse: „Herr Bukhoff, nach unseren Informationen waren Sie vor drei Jahren Trainer des HSC Potsdam. Der Erfolg ist aber erst unter dem jetzigen Trainer und Ihrem Mitspieler Sven Keck eingetreten."

Buckow: „Lassen Sie es mich so sagen: Ich habe den Acker bestellt, der Sveni muss jetzt nur noch ernten." 

Presse: „Wie bitte?"

Buckow: „Ich bin praktisch der Gerhard Schröder des Handballs und der Keck ist die Merkel."

Presse: „???"

Buckow: „Na, wie bei Hartz IV und der Arbeitsmarktreform. Ich habe die Grundlagen gelegt und jetzt stellt sich der Erfolg ein."

Presse: „Natürlich. Herr Bukhoff, was anderes. Sie spielen an diesem Wochenende gegen Werneuchen. Die haben im Kampf gegen den Abstieg aus den letzten drei Spielen fünf Punkte geholt, genauso wie Ihre Mannschaft. Was erwarten Sie sich vom Spiel?"

Buckow: „Insbesondere eine traumhafte Anreise. So wie immer, mit meinem Wagen. Und alle wollen mitfahren. Es geht dann über Nauen, Wittstock / Dosse, Königs Wusterhausen und Waren / Müritz direkt nach Werneuchen. Auf dem Rückweg dann so ähnlich. Da sieht man eine Menge vom schönen Brandenburger Land. Einfach toll!"

Presse: „Dafür viel Erfolg! Herr Bukhoff, danke für Ihre Zeit."

Buckow: „Ich werde sie zu nutzen wissen."

Anpfiff ist am 23.03. um 17.30 Uhr im Jugend-, Sport- und Freizeitzentrum „Hangar 3" in Werneuchen

G.O.

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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