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27
März
2013

Coco spricht Klartext

 

Am Nachmittag des vergangenen Samstages erreichte der Fahrzeugtross der „Zwoten formerly known as Die Dritte“ das malerische Werneuchen. Dieses Attribut verdiente sich aber weniger die Lage der Sporthalle „Hangar 3“ zwischen verschneiten alten Russenkasernen, als die ca. 4 x 2 m großen und in den Farben schwarz und rot wild bemalten Leinwände, die das Foyer der alten Flugzeughalle „schmücken“ und die zur freien künstlerischen Interpretation einladen.

Am Nachmittag des vergangenen Samstages erreichte der Fahrzeugtross der „Zwoten formerly known as Die Dritte“ das malerische Werneuchen. Dieses Attribut verdiente sich aber weniger die Lage der Sporthalle „Hangar 3“ zwischen verschneiten alten Russenkasernen, als die ca. 4 x 2 m großen und in den Farben schwarz und rot wild bemalten Leinwände, die das Foyer der alten Flugzeughalle „schmücken“ und die zur freien künstlerischen Interpretation einladen.

Der „Profireserve“, wie die Mannschaft in der Hallenzeitung angekündigt wurde, gelang jedenfalls das Kunststück eines 29:35 Auswärtserfolges und die damit einhergehende Eroberung der Punkte 6 und 7 aus den letzten 4 Spielen – ein Novum in ihrer Verbandsligageschichte. Nach Spielende stand Co-Coach Uwe „Schleifer“ Gajewski der MOZ (nicht zu verwechseln mit der „Motz“, einem Straßenmagazin aus Berlin, das auf allen Linien der S-Bahn zu erwerben ist) für ein Kurzgespräch zur Verfügung.

MOZ: Herr Gajewski, lassen Sie uns wissen, wie es in Ihnen aussieht.

Gajewski: Also ich hatte jetzt zwei Bier, zwei Knacker und eine Milchschnitte. Wollen wir nicht lieber übers Spiel reden?

MOZ: Bitte!

Gajewski: Wir müssen mit dem Ergebnis leben. Zwei Punkte sind immer noch besser als gar kein Punkt.

MOZ: Irgendwie hatte ich mir jetzt mehr Begeisterung bei Ihnen versprochen.

Gajeski: Begeisterung? Ich lass mir doch den Erfolg von Dir nicht schönreden.

MOZ: Aber das war doch ein tolles Spiel Ihrer Mannschaft.

Gajewski: Eben. Das ist doch furchtbar. Da wollen die Lappen doch im Training wieder nur noch Fussball spielen. Und mir gehen langsam die Argumente aus.

MOZ: Was sagen Sie zur Leistung Ihres Torhüters?

Gajewski: Kathombu? Der hat halt den Strafwurf gehalten, für den er eingewechselt wurde. Musste er auch, stand schließlich vorher so in der Zeitung. Da hat der doch beim Aufwärmen tatsächlich Komplimente vom Gegner erhalten, für so ein komisches Interview was der letzte Woche gegeben hat. Ist mir noch nie passiert.

MOZ: Ich meinte eigentlich Toralf Vietze!

Gajewski: Tófalvi? Ich sage mal so: Da war schon viel Schönes dran. Aber für unseren Toralf wäre es besser, wenn man die Aussenpositionen im Handball abschaffen würde. Das sehen übrigens auch unsere Rückraumspieler so.

MOZ: Dann würde es aber so sehenswerte Spielzüge wie die der Kempa-Connection Thiele / Suchalla nicht mehr geben.

Gajewski: Diese Kinkerlitzchen? Wir spielen doch nicht für die Zuschauer. Jedenfalls in Potsdam nicht, wenn Du weisst, was ich meine. Hehe.

MOZ: Zurück zum Spiel. Alles in allem trotz des Abstiegskampfes eine faire Begegnung!

Gajewski: Ja, bis auf den gegnerischen Kreisläufer. Der hatte sich wohl schon auf den Boxabend im Ersten gefreut.

MOZ: Ihre Mannschaft dürfte mit dem Abstieg nun wohl nichts mehr zu tun haben.

Gajewski: Es wird bitter, das den Jungs zu erklären. Wo sich einige doch schon so darauf gefreut haben, im nächsten Jahr Ausflüge nach Eichstädt oder Liebenwalde unternehmen zu dürfen. Das haben die jetzt aber selbst verbockt.

MOZ: Beim nächsten Spiel sind dann auch Jens Pichotta, Marc Thiele und Sven Keck wieder mit von der Partie. Bestimmt sehr zu Ihrer Freude?

Gajewski: Freude? Willst Du mich veräppeln? Ich weiß doch jetzt schon nicht, wie ich das alles auf die Reihe kriegen soll mit der ganzen Wechselei. Die wollen doch alle ein paar Minütchen spielen. Und ich hatte gehofft, das mit dem Ehrgeiz lässt im Alter nach. Schrecklich!

MOZ: Herr Gajewski, dafür wünschen wir Ihnen ganz viel Kraft und eine gute Heimreise!

Gajewski: Vorher hole ich mir aber noch ein Würstchen und gucke mir Eure Fernisatsche mit den Klecksereien da vorne an.

Die Zwote mit: Toralf und Karsten Thomas im Tor, Robert, André, Jan, Junior, Stephan, Christoph, Holger B., Lars, Matze und Gregor


(G.O.)

 

Geschrieben von Jens PichottaVeröffentlicht in: News VfL2

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