Coco´s Buletten
Kategorie: VerbandsligaVON: FLO
Am vergangen Samstag hatte die „Dritte“ doch schon ihr zweites Heimspiel im mittlerweile siebten Saisonspiel. In einem richtungweisenden Duell in den Niederungen der Verbandsliga-Tabelle gastierte die Reserve des Randberliner Vereins MTV Altlandsberg in der Landeshauptstadt. Beide Mannschaften sind eher schlecht als recht in die Saison gestartet und so ging es im direkten Aufeinadertreffen um wichtige Punkte, um den Anschluss ans Mittelfeld zu wahren.
Die „Dritte“ hatte sich einiges vorgenommen – es sollte endlich mal wieder ein Sieg her. Außerdem hatte das Trainergespann Coco und Checo ein Luxusproblem auf der Bank, denn es waren insgesamt - inklusive des an dem Tag mitspielen Coco´s - ganze drei spielfähige Akteure auf der vollen Auswechselbank. Zudem gestärkt durch das Freitag-Abend-Training beim Umzug des Coco´s und den 5 Kilogramm köstlich und zugleich liebevoll zubereiteten Buletten der Chefin des Hauses, begann die „Dritte“ konzentriert und überlegen. Nach 10 Minuten und beim Stand von 9:5 hatte wohl der eine oder andere schon das Siegerbierchen vor dem geistigen Auge bzw. am Hals. Doch wie immer bei der „Wundertüte Dritte“ sollte alles anders kommen. Das Auslassen sehr guter Möglichkeiten (hier wird natürlich jetzt kein Spieler namentlich genannt – stimmt´s Volki) und immer besser ins Spiel findende Gäste, führten zum knappen 17:15 Halbzeitstand. Die zweite Hälfte begann dann wie die erste endete. Tore fielen munter auf beiden Seiten, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und beim Stand von 23:24 lag die „Dritte“ zum ersten Mal in der Partie hinten. Die erneute Führung gelang ihr beim Stand von 30:29 – 3 Minuten vor Schluss. Diesen Vorsprung gab die Truppe von Checo Hanisch durch unbedingten Willen, Teamgeist und wie immer mit Hilfe von Kumpel Glück nicht mehr aus den Händen und gewann die Partei am Ende denkbar knapp mit 32:31. Es war kein schöner aber nicht unverdienter Sieg der zwei sichere Punkte gegen den Abstieg bedeutete. Checo Hanisch wollte jedoch die aufkommende Euphorie sofort wieder im Keim ersticken und konsternierte in den Worten des ehemaligen Hertha Trainers Jürgen Röber: „Wir müssen jetzt mit dem Boden auf den Füßen bleiben.“ Recht so.
Mit breiter Brust und vielleicht ja auch mit ein paar Erfolgsbuletten im Gepäck, fährt die „Dritte“ am kommenden Samstag zum Heimatverein von Robert nach Bad Freienwalde.
Auswärtsspiele sind ja mittlerweile zur Gewohnheit geworden.
Die Dritte mit: Toralf und Julien im Tor, Gregor, André, Robert, Max, Jan, Volki, dem Spieler-Coco Uwe und Flo.

