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13
November
2017

MAZ: VfL Potsdam feiert Heimsieg

Die Handballer des VfL Potsdam sind in der 3. Liga weiter im Aufwärtstrend. Gegen Hamburg-Barmbek gab es einen klaren 32:26-Heimsieg.

Potsdam. Die Geräuschkulisse unten in den Katakomben gab gut wieder, was sich gerade zuvor in der MBS-Arena abgespielt hatte: Aus der Kabine des 1. VfL Potsdam schallte wildes Siegesgebrüll, dort feierte das Team lautstark den 32:26 (15:15)-Heimsieg in der dritten Handball-Liga Nord gegen die HG Hamburg-Barmbek. „Natürlich sind wir sehr erleichtert“, gab Potsdams Trainer Daniel Deutsch nach der Begegnung am Samstag vor 555 Zuschauern zu Protokoll, „auch weil wir es geschafft haben, die rote Laterne abzugeben.“

In der Tabelle befinden sich die Adler nach dem zweiten Heimsieg in Folge weiter im Steigflug: Durch den Erfolg katapultierte sich der VfL vom letzten Platz auf Rang 13 und überholte auch die HG aus dem Norden. „Das waren zwei absolut verdiente Punkte für Potsdam“, räumte Barmbeks Coach Holger Bockelmann fair ein, „wir haben Potsdam stark erwartet. Wir wussten schon, was auf uns zukommt.“ 

In der zweiten Hälfte das Spiel gedreht

In der ersten Hälfte entwickelte sich ein enges Spiel, in dem der Aufsteiger über weite Strecken in Führung lag, der 1. VfL konnte aber bis zur Halbzeitpause ausgleichen. In der zweiten Hälfte wuchs sich die steife Brise, der sich die Norddeutschen schon am Ende des ersten Durchgangs ausgesetzt sahen, zu einem veritablen Sturm aus: Einen 15:17-Rückstand (33.) drehte der VfL in einen 24:18-Vorsprung (44.) und brachte den Sieg ohne nennenswerten Wackler ins Ziel. „Es hat mich gefreut, dass wir dieses Mal in der zweiten Halbzeit, als das Spiel eng war“, sagte Deutsch, „auch bei eins, zwei Fehlern nicht nervös geworden sind, sondern dass wir es ruhig weitergespielt haben. Auch als der Vorsprung mal schmolz, sind wir ruhig geblieben, das ist der große Unterschied, das freut mich am meisten.“

Fortschritte im spielerischen und mentalen Bereich

Die Fortschritte im spielerischen und mentalen Bereich gegenüber der Startphase der Saison, als sich ein fragiles Ensemble auf dem Parkett abmühte, sind deutlich sichtbar: Viele Treffer wurden mit bemerkenswerter Rafinesse herauskombiniert. In der Schlussphase gelang sogar ein Kempa-Trick – in den letzten Minuten schunkelte sich die Halle dann in bester Stimmung Richtung Abpfiff.

Einer im VfL-Trikot hatte doppelten Grund zur Freude: Dominik Steinbuch, der vier Treffer erzielte, feiert nach einer zweijährigen Verletzungspause in diesen Wochen seine Rückkehr auf das Spielfeld. „Das war für mich eine sehr, sehr schwierige Zeit“, sagte der Rückraumspieler über seine Zwangspause, „wieder auf der Platte zu stehen, ist einfach großartig, es ist ein unbeschreibliches Gefühl.“ Der 1,93-Meter-Mann hatte in der Jugend des TSV Rudow und später für den BSV, den BFC Preussen und die U23 der Füchse Berlin gespielt. 2016 war der 22-Jährige dann zum VfL gewechselt. Am kommenden Sonnabend bestreitet er mit seinen Teamkollegen erneut ein Heimspiel: Dann ist der HSV Hannover zu Gast. Die Partie wird um 19 Uhr angepfiffen – die Adler wollen dann gegen den Tabellenfünften aus Niedersachsen ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Von Lars Sittig

http://www.maz-online.de/Sportbuzzer/Sportmix/Potsdam/VfL-Potsdam/VfL-Potsdam-feiert-Heimsieg

Geschrieben von AdministratorVeröffentlicht in: News

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